Wigbert Traxler, Klavier

20. Februar 2026

116. Hauskonzert bei Familie Löning
Wigbert Traxler, Klavier
Lingen (Ems), Emsphilharmonie, Falkenstraße 17
Samstag, 21. Februar 2026 – 19 Uhr
Eintritt frei, Spende erbeten
Anmeldung (hauskonzerte(at)emsphilharmonie.de) notwendig.

Stefanie und Peter Löming schreiben: „Am 21.02.2026 um 19 Uhr freuen wir uns auf Wigbert Traxler. Angekündigt ist für seid drittes Konzert Klaviermusik von Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Schumann, Heitor Villa-Lobos, Gabriel Fauré und Benjamin James Dale.“

Nicht nur manchmal braucht die Bürokratie etwas länger, aber wenn das Urteil fällt, dann mit voller Wucht. Seit dem 17. Februar 2026 ist es amtlich: Der niedersächsische Ableger der AfD ist kein „Verdachtsfall“ mehr. Er ist jetzt ein „Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung“.

Damit ist Niedersachsen der erste westdeutsche Landesverband, dem der Verfassungsschutz offiziell das Siegel „erwiesen rechtsextremistisch“ aufdrückt. Die Maske ist endgültig gefallen.

Warum das wichtig ist: Die Fakten liegen auf dem Tisch
Innenministerin Daniela Behrens (SPD) lässt keinen Zweifel daran, mit wem wir es hier zu tun haben. Die Analyse des Verfassungsschutzes ist eine schallende Ohrfeige für alle, die immer noch von einer bürgerlichen Alternative träumen:

  • Völkischer Nationalismus: Die AfD vertritt ein rassistisches Volksverständnis, das Menschen mit Migrationshintergrund zu Bürgern zweiter Klasse degradiert.
  • Menschenverachtung: Migration, Asylsuchende und die Queer-Community werden pauschal abgewertet – ein direkter Angriff auf die Menschenwürde (Art. 1 GG).
  • Staatsfeindlichkeit: Unsere demokratischen Institutionen werden systematisch verächtlich gemacht. Die AfD agiert nicht als Opposition, sondern als Feind des Rechtsstaates.
  • Extremistische Seilschaften: Die angeblich „aufgelöste“ Junge Alternative und der „Flügel“ sind ideologisch und personell längst der Kern der Gesamtpartei.

Die Konsequenzen: Entlarven, entwaffnen, entlassen!
Das ist kein bloßes Etikett, das sind echte Daumenschrauben. Die Einstufung als „Objekt von erheblicher Bedeutung“ erlaubt dem Geheimdienst nun den Einsatz nachrichtendienstlicher Mittel – und zwar mit voller Intensität.

Ministerin Behrens hat einen klaren Drei-Punkte-Plan formuliert, der eigentlich jedem Demokraten aus der Seele sprechen sollte:

  1. Entlarven: Die völkische Ideologie muss konsequent offengelegt werden.
  2. Entwaffnen: Wer gegen die Verfassung hetzt, darf keine Waffen besitzen. Punkt.
  3. Entlassen: Verfassungsfeinde haben im öffentlichen Dienst absolut nichts zu suchen. Wer den Staat zerstören will, darf nicht von ihm bezahlt werden.

Und was ist mit dem Parteiverbot?
Hier zeigt sich die SPD-Ministerin (noch) vorsichtig pragmatisch. Ein Alleingang Niedersachsens im Bundesrat bringt, so Behrens, wenig. Die Forderung ist klar: Berlin muss liefern. Bundestag, Bundesrat und die Bundesregierung unter Kanzler Merz müssen die nun bündeln und erkennen, dass die Zeit für ein Verbotsverfahren der Verfassungsfeinde reif ist.

Das Gutachten ist auch ein Weckruf für alle Wählerinnen und Wähler.  Wer in Lingen oder anderswo in Niedersachsen noch immer AfD wählt, kann sich nicht mehr auf Unwissenheit herausreden. Man wählt jetzt offiziell zertifizierte Rechtsextremisten. Und wer klickzahlorientiert wohlwollend-interessierte Artikel in der NOZ veröffentlicht, macht schlicht feiste Propaganda für rechte  Verfassungsfeinde.