Am »Freiday« planen Jugendliche Projekte, die ihrer Stadt nützen sollen: Bingo im Seniorenheim, Vorlesen im Krankenhaus. All das während der Unterrichtszeit. Sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen. Bringt das was? fragt der SPIEGEL und berichtet über das Lernformat der Lingener Marienschule.

Das ist wirklich eine schöne Erfolgsgeschichte direkt aus deiner Nachbarschaft! Der Artikel beschreibt, wie die Marienschule in Lingen mit dem Projekt „Freiday“ neue Wege geht.

Hier sind die wichtigsten Punkte für die Leserschaft dieses kleinen Blogs KI-mäßig zusammengefasst:

  • Was ist der „Freiday“?

Anstatt am Freitagvormittag Mathe oder Englisch zu büffeln, haben die Siebtklässler vier Stunden Zeit für eigene soziale Projekte. Die Idee dahinter: Die Jugendlichen sollen lernen, dass sie selbst etwas bewirken können. Es geht um Zusammenhalt, Mut und Eigenverantwortung – weg vom reinen Auswendiglernen, hin zum „echten Leben“.

  • Was machen die Schüler genau?

Der Artikel begleitet eine Gruppe von Mädchen, die sich (ganz ohne Hilfe von Lehrern oder Eltern) vorgenommen haben, Senioren im Krankenhaus zu besuchen.

  • Der Anfang war mühsam: Sie mussten erst lernen, wie man eine offizielle E-Mail schreibt und den ganzen bürokratischen Papierkram (Impfnachweise, Schweigepflicht) erledigt.
  • Das Ergebnis war toll: Schließlich schmückten sie auf der Station den Weihnachtsbaum, spielten Spiele mit den Senioren und hörten Geschichten von früher.
  • Andere Gruppen sammeln Müll, basteln Armbänder für Spenden oder planen Bingoabende für den guten Zweck.
  • Warum macht die Schule das?

Der stellvertretende Schulleiter Hendrik Schnieders und die Sozialarbeiterin Janina Popovici haben das Konzept nach Lingen geholt. Sie hatten das Gefühl, dass sich nach der Corona-Pandemie etwas ändern muss, weil viele Kinder isoliert waren und der klassische Frontalunterricht oft nicht mehr ausreicht, um sie auf die Zukunft vorzubereiten.

  • Nicht alles läuft perfekt, aber…

Natürlich gibt es auch Hürden:

  • Manche Projekte gehen schief (z. B. wenn man vergisst, sich im Seniorenheim vorher anzumelden).
  • Manche Lehrer sind skeptisch, weil sie Angst haben, dass wichtiger Stoff verloren geht.
  • Es gibt die Sorge, dass Kinder aus Familien, die weniger unterstützen können, benachteiligt sind.

Das Fazit: Trotz der Arbeit und mancher Pannen sind die Schüler in Lingen begeistert. Sie gewinnen an Selbstvertrauen und trauen sich Dinge zu, die sie vorher nie für möglich gehalten hätten – wie zum Beispiel ganz entspannt mit fremden Erwachsenen zu telefonieren oder eigene Events zu organisieren.

-> Der S+ (=€)-Beitrag ist seit gestern online und wird in der nächsten Printausgabe des SPIEGEL erscheinen.