Verbrennerideologie

13. Dezember 2025

Quelle

Wieder gibt es einen Leckerbissen für Fußballfreunde im Capitol Nordhorn:

Littbarski & van Breukelen
Die Schlacht von ’90. Die Versöhnung von heute.
Ein legendärer Fußballabend im Capitol Nordhorn.
Mittwoch, den 18.02.2026 – 20 Uhr
Nordhorn, Capitol, Neuenhauser Weg 13
Karten: 28 EUR

Die alten und die mittelalten Fußballfans erinnern sich natürlich: Der 24. Juni 1990 ist etwas über 35 Jahre her. Es war die WM-Schlacht von Mailand – „ein Abend für die Ewigkeit“. Ein „Hass ohne Boden“ – so nannten es später manche und der definitive Höhepunkt der deutsch-niederländischen Fußball-„Freundschaft“.

Kaum eine Partie der beiden Rivalen -abgesehen vom WM-Finale 1974- hat sich derart ins kollektive Fußballbewusstsein zweier Nationen eingebrannt wie dieses WM-Achtelfinale 1990. Nicht nur wegen der Spuckattacke. Es war ein Spiel, das überkochte – voller Tempo, Dramatik, Rivalität und Weltstars im Ausnahmezustand, wovon sich eine Hälfte einige Tage später den Weltmeistertitel sicherte. Im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadien spielten die Fußballlegenden beider Seiten: Lothar Matthäus, Andi Brehme, Jürgen Klinsmann (alle bei Inter Mailand) und Frank Rijkaard, Ruud Gullit, Marco van Basten (alle bei AC Mailand) und dann mittendrin zwei zentrale Figuren, die gegensätzlicher kaum sein könnten:

Pierre Littbarski, wohl der quirligste Dribbler seiner Generation, mit seinen legendären O-Beinen – der Traum eines jedes Orthopäden und der Albtraum jeder Abwehrreihe. Er war einer der prägendsten „Straßenfußballer“, die der deutsche Fußball je hervorgebracht hat, ein Spieler, der eher tanzte als lief und Gegenspieler mehr verwirrte als umspielte. Mit seinen Vorlagen, seinem Spielwitz und seinem Mut, jederzeit das Eins-gegen-Eins zu suchen, war er ein zentraler Motor der DFB-Offensive über ein ganzes Jahrzehnt. Und als Weltmeister von 1990, gefeierter Publikumsliebling beim 1. FC Köln und später internationaler Botschafter des deutschen Fußballs (u.a. viele Jahre in Japan) hat Littbarski ein Erbe hinterlassen, das weit über seine aktiven Jahre hinaus strahlt.

Hans van Breukelen, der niederländische „Titan“ im Tor, gilt bis heute als einer der prägendsten Keeper der europäischen Fußballgeschichte, ein Torwart, der Technik, Führungsstärke und gnadenlose mentale Härte vereinte. Mit der Europameisterschaft 1988, seinen Erfolgen mit dem PSV Eindhoven – inklusive des Gewinns des Europapokals der Landesmeister – und unzähligen Paraden in entscheidenden Momenten (ein Elfmeterkiller) hat er sich unauslöschlich in die Fußballchronik der Niederlande eingraviert. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb er ein wichtiger Faktor im niederländischen Fußball: als Funktionär, Motivations-Experte und Persönlichkeit, die wie kaum ein anderer für die Leidenschaft und den unbedingten Willen steht, der den Spitzenfußball prägt.

Und in all dem fußballerischen Chaos auf dem Platz liefern Littbarski und van Breukelen eines der Spiele ihres Lebens. Damals verbitterte Rivalen – Kain und Abel – wie van Breukelen heute selbst sagt: „Ich wollte unbedingt gewinnen, gerade wegen 1974. Euren Rudi habe ich dafür gehasst, dass er das Gleiche wollte. Wir waren alle wie Brüder, die sich fertigmachen.“

Doch die Zeit heilt vieles. Und aus dem damaligen „Deutschenfresser“ wurde ein Mann, der später in einem 11Freunde-Interview sagte:

„Hallo, ich bin der Hans. Ich beiße nicht. Das muss ich so deutlich sagen. Denn bei euch bin ich ja als Deutschenhasser abgestempelt. Als der Torwart, der Deutsche frisst. Ich bin verliebt in euch Deutsche!“

35 Jahre später treffen sich Littbarski und van Breukelen erneut – nicht im Giuseppe Meazza, sondern im Capitol in Nordhorn. Direkt an der Grenze, also schon fast auf „neutralem Boden“, dort wo man seit Generation harmonisch mit den Nachbarn zusammen lebt – dort kommt es nun zur herzlichsten Neuauflage dieses alten Duells. Und das Nordhorner Capitol ist Gastgeber: Die beiden Legenden sprechen über Rivalität & Respekt, über Hass & Humor, über große Spiele & kleine Fehler. Sie erzählen, was damals wirklich geschah – und über die besondere deutsch-niederländische Freundschaft im Fußball.

Es wird lebendig im Capitol, ehrlich, überraschend und garantiert voller guter Geschichten und Anekdoten. Weil jeder Frieden ein Ritual braucht, verspricht das Capitol ein kleines Begrüßungskaltgetränk zum Anpfiff des vielleicht sportlichsten und sicher friedlichsten Gipfeltreffen, das Nordhorn je gesehen hat!

(Und wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat – diese Tickets werden sicherlich für Freude unterm Weihnachtsbaum sorgen)

Hier gehts zu den Tickets!
(28,00 €, freie Sitzplatzwahl & Begrüßungsgetränk)

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Quelle – Text und Grafik: PM Capitol Nordhorn

Der NABU Osnabrück engagiert sich seit 40 Jahren im Naturschutzgebiet Venner Moor für dessen Schutz. In diesem Rahmen werden dort mit großem haupt- und ehrenamtlichen Engagement ca. 25 ha degenerierte Moorflächen von Baumbewuchs freigehalten – im Fachjargon „Entkusselung“ genannt – um die Flächen in einen annähernd naturnahen Zustand zu bringen beziehungsweise zu halten.

Der Baumaufwuchs, der immer wiederentfernt werden muss, besteht in erster Linie aus Birke, Traubenkirsche, Faulbaum und eben Kiefern. Da lag es nahe hier nach einer nachhaltigen und sinnvollen Verwertung zu suchen.

„Die Bäume müssen sowieso gefällt werden und werden ansonsten direkt kompostiert oder als Brennholzgenutzt. Da macht es doch Sinn im ökologischen Kreislauf quasi eine ‚Zwischennutzung‘ als Weihnachtsbaum einzuschieben und damit Ersatz für den – nicht besonders umweltfreundlichen althergebrachtenWeihnachtsbaum von der Plantage zu haben,“ so Andreas Peters, 1. Vorsitzender des NABU Osnabrück.

Die Ökobilanz dieser Bäume sei im Vergleich mit der klassischen Nordmanntanne und Co. nicht zu toppen, sagt der NABU. So gebe es keine weiten Transportwege, keinerlei Pestizideinsatz und auch keinen zusätzlichenFlächenverbrauch. „Wer einmal eine Moorkiefer als Weihnachtsbaum hatte, will nichts anderes mehr, denn sie hält sich sehr lange und nadelt zudem kaum“, so Peters.

Heute, am  Samstag, dem 13.12., und morgen, am Sonntag, dem 14.12.  bietet der NABU jeweils von von 9.00 bis 15.00 Uhr die ökologischen Weihnachtskiefern und Zweige zur Adventsdeko am Schölerberg (Parkplatz am Expo-Bodenpark direkt am Kreishaus) gegen eine Spende an. Außerdem gibt es Glühwein, Punsch und Würstchen für das leibliche Wohl und kleine Geschenkideen, wie z.B. Nistkästen. Nähere Infos auch unter www.nabu-os.de


Quelle: PM NABU Osnabrück