FMO, Silvester, Niklas, Bruno und die Hunde
31. Dezember 2025
Die Silvesterböllerei heute Abend wird vielen auf den Wecker gehen. Enkel Niklas (Foto mittig) bespielweise gehört sicherlich zu den Genervten und hat heute schon einen Heidenrespekt vor der Knallerei. Obwohl erst fünf Jahre alt, kann er seine Abneigung gut darstellen. Die Vierbeiner können dies weniger. Aber der Flughafen Münster Osnabrück (FMO) hat da eine flotte Idee:
Der FMO bietet nämlich Hundebesitzern und ihren Vierbeinern eine Alternative zum lauten Silvesterfeuerwerk. Weil rund um den FMO in Greven grundsätzlich ein Böller- und Feuerwerksverbot herrscht, bleibt es dort angenehm ruhig. Wie aus
einem Video des Flughafens (ganz unten nachzusehen) hervorgeht, wird das Terminal an Silvester rund um die Uhr geöffnet sein, um einen stressfreien Jahreswechsel zu ermöglichen. Der letzte Flieger des Jahres 2025 startet um 23 Uhr. Besucher können sich im öffentlichen Bereich des Terminals aufhalten, wo Sitzgelegenheiten, sanitäre Anlagen sowie Snack- und Getränkeautomaten zur Verfügung stehen. Diese Einrichtungen bieten die Möglichkeit, sich in einer ruhigen Umgebung zu entspannen, fernab von Böllern und Gedränge. Die Tiere sollten jedoch angeleint werden.
Für die Anreise mit dem Auto empfiehlt der FMO die Nutzung des Parkhauses PA/PB oder des Parkplatzes P2. Dort gilt bis zur sechsten Stunde ein Stundentarif von 2,50 Euro, erst danach wird der Tagessatz berechnet.
Ein ganzjähriges Böllerverbot gilt hierzulande auch überall um Krankenhäuser, Alten- und Seniorenheime oder Kindereinrichtungen beispielsweise. Rentner Bruno M., Anwohner des Curanum in Lingen und ein paar Jahre älter als ich und sogar als 80, hat mich angerufen und gefragt, wer das eigentlich kontrolliert. Noch nie in seinem Leben habe er solche Böllerverbot-Kontrollen erlebt oder gesehen. Deshalb habe ich vorvergangene Woche im Rat nachgefragt und Rechtsdezernentin Katrin Möllenkamp bestätigte das absolute Böllerverbot nahe solcher Einrichtungen. Für die Überwachung, sagte sie, sei die Polizei zuständig. Man müsse dort nur anrufen, wenn gegen das Verbot verstoßen werde. Dann rücke die Polizei aus. Also: In Lingen Telefon (0591) 870.