Kiyv Classic Ballett. Schwanensee
12. Januar 2026
Kiyv Classic Ballett
Schwanenseee
Lingen (Ems) – EmslandArena
Dienstag, 13. January 2026 – 20 Uhr
Karten ab ab 49,50 € (an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über www.eventim.de, www.reservix.de )
Ein wahrer Klassiker kommt nach Lingen: Im Januar 2026 gastiert das Kyiv Classic Ballet mit „Schwanensee“ in der EmslandArena. Das Publikum darf sich auf eine große klassische Ballettproduktion mit prachtvollen Kostümen, ausdrucksstarken Bildern und einem hochkarätigen Ensemble freuen. Der Klassiker „Schwanensee“ auf großer Tournee durch Deutschland und die Schweiz von Berlin über Frankfurt bis Zürich dürfen sich Zuschauerinnen auf eine klassische Inszenierung des berühmten Balletts freuen – mit eindrucksvoller Choreografie, einem großen Ensemble und herausragenden Solistinnen.
Das Kyiv Classic Ballet wurde 2008 in Kyiv, Ukraine, gegründet und hat sich als internationales Tourneeensemble einen exzellenten Ruf erarbeitet. Die künstlerische Direktion liegt bei Tatiana Goliakova, die zuvor eine führende Rolle an der Nationaloper der Ukraine innehatte und dort mit dem Titel „Volkskünstlerin der Ukraine“ geehrt wurde. Unter ihrer Leitung legt die Compagnie großen Wert auf das klassische Erbe, technische Exzellenz und tiefe Musikalität.
Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine arbeitet das Ensemble von West- und Zentraleuropa aus und hat internationale Erfolge gefeiert, unter anderem in Japan, wo es seit über einem Jahrzehnt als eines der besten Gastballette gilt. Im Zentrum der Tournee stehen die Solist*innen Anna Reznicenko, Mie Nagasawa und Denys Nedak – allesamt gefeierte Tänzer, die das Publikum mit ihrer Präsenz und Technik begeistern. Die Kostüme und Bühnenbilder wurden eigens für das Ensemble entworfen und unterstreichen die visuelle Kraft der Aufführung. „Schwanensee“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky erzählt die bewegende Geschichte der Prinzessin Odette, die vom Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt wurde, und des Prinzen Siegfried, der um ihre Liebe kämpft. Die Musik, insbesondere das berühmte Schwanenmotiv, und die anmutigen Pas de Deux machen das Werk zu einem Höhepunkt des klassischen Repertoires.
Der Abend eignet sich besonders für Besucherinnen und Besucher, die sonst kaum Berührung mit Ballett haben. Die Geschichte von Liebe, Täuschung und Erlösung ist klar erzählt, die Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski trägt durch den Abend, und die starken Bilder des Corps de Ballet wirken unmittelbar – ganz ohne Vorwissen.
Dina Ivanova, Klavier
25. Oktober 2025
Reihe Weltklassik am Klavier
Dina Ivanova
Miroirs – Debussy, Ravel, Liszt und Tschaikowsky
Lingen (Ems) – Musikschule des Emslandes, Wilhelmstraße 49
Sonntag; 26. 10. 2025 – 17 Uhr
Eintritt: 30 EUR, bis 19 Jahre frei, Stud.: 15 EUR
Die Pianistin Dina lvanova – 1994 in Ryazan/Russland geboren – war bei zahlreichen Wettbewerben erfolgreich. Sie erhielt zweite Preise beim Liszt Wettbewerb in Weimar und beim Ricardo-Viñes-Wettbewerb in Spanien, den Ehrenpreis beim Paderewski Wettbewerb in Polen, den Artist Recognition Award beim International Keyboard Festival in New York und 2017 den Publikumspreis und den dritten Preis der Jury beim Liszt-Wettbewerb in Utrecht. 2023 wurde sie mit dem ersten Preis beim Domenico Scarlatti Wettbewerb in Italien ausgezeichnet und gewann den Chopin Preis des Klavierwettbewerbs in Rom. Im Jahr 2021 erhielt sie ein Stipendium der Carl Bechstein Stiftung, den Junior Jury Preis beim Busoni Wettbewerb und nahm an der Verbier Academy teil.
-> Dina Ivanova begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Sie studierte an der Zentralen Musikschule und am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau bei Alexander Mndoyants, bei Grigory Gruzman an der HfM Franz Liszt in Weimar und bei Kirill Gerstein an der HfM Hanns Eisler Berlin.
Die Pianistin hat drei Alben mit der niederländischen Geigerin Merel Vercammen sowie CDs mit dem Cellisten Ivan Skanavi und der Cellistin Annie Jacobs-Perkins aufgenommen. Als Solistin trat sie u. a. mit der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach, dem Deutschen Symphonie-Orchester (Debut in der Berliner Philharmonie 2022), Rotterdam Philarmonie Orchester auf. Sie unternahm eine ausgedehnte Konzerttournee als Solistin, bei der sie u. a. mit dem Korean Symphony Orchestra in Seoul und dem KwaZulu-Natal Philharmonic Orchestra in Durban, Südafrika, auftrat. Außerdem gab sie Klavierabende in Südamerika, den Vereinigten Staaten, Russland, Südafrika und Europa.
Zum Programm an diesem Sonntag: „Im Mittelpunkt des Konzerts stehen Werke mit starker Bildsprache und programmatischen Titeln im Mittelpunkt: Sie regen die Fantasie des Publikums und der Interpretin besonders an.
Im ersten Teil erklingt Musik zweier großer französischer Impressionisten: Debussy und Ravel.
Debussys „Estampes“ zeichnen drei Stimmungsbilder: von stillen Pagoden über einen heißen spanischen Abend bis zu einem französischen Garten im Sommerregen.
Auch Ravels „Miroirs“ sprechen für sich: flatternde Nachtfalter, der melancholische Gesang von Vögeln oder ferne Glockenklänge.
In der zweiten Hälfte erklingt eine der sinnlichsten Szenen der Musiktheatergeschichte – Isoldes Liebestod (Wagner-Liszt)
Der Rest des Programms ist der Musik des großen Peter Tschaikowski gewidmet. Eines seiner weltweit bekanntesten Werke werde ich als kleine, hoffentlich erfreuliche Überraschung spielen.“
-.-.-.-.
Foto: (c) Dina Ivanova