Leon Windscheid
4. Februar 2026
Dr. Leon Windscheid: Alles perfekt
Lingen (Ems), EmslandArena
Sonntag, 8. Februar 2026 – 18 Uhr
Karten: ab 37,50 EUR
Ob mit dem Podcast »Betreutes Fühlen«, seinem Platz 1 SPIEGEL-Bestseller »Besser Fühlen« oder als Moderator im ZDF – Dr. Leon Windscheid fasziniert die Menschen und ist der bekannteste Psychologe Deutschlands. Auf seiner letzten Live-Tour begeisterte er über 100.000 Menschen in ausverkauften Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jetzt geht er mit seinem neuen Programm »ALLES PERFEKT« auf Tour. Und das genau zum richtigen Moment, denn die Welt verlangt immer mehr von uns: Wir müssen im Job, im Bett und auf der Yogamatte funktionieren, gut aussehen und selbstbewusst lächeln. Jedes Kind ist hochbegabt, keiner will Falten, Therapie brauchen nur Versager. Höher. Schneller. Weiter. Der Anspruch unserer Zeit lautet
Perfektion. Wir spüren, dass uns das nicht gut tut und hecheln trotzdem im Hamsterrad.
Wie geht das besser? Wie gelingt ein Leben in echter Zufriedenheit?
Basierend auf den neuesten Erkenntnissen der weltweiten Spitzenforschung, nimmt der Senkrechtstarter der Psychologie sein Publikum mit auf eine atemberaubende Expedition durch den eigenen Kopf. Mal mit Tränen in den Augen vor Lachen, mal ganz still und nachdenklich. Leon zeigt, woher die übertriebenen Ansprüche kommen, die so viele von uns fühlen und warum die Glaubenssätze unserer Kindheit uns oft ganz unbewusst unter Druck setzen oder es so schwer ist, das zu tun, was einem wirklich guttut.
Wissenschaftlich fundiert serviert Leon zwei Stunden Psychologie live. Ein Abend voller Gedanken, von denen man sich nachher wünschen wird, man hätte sie schon vorher gekannt. Wer kommt, wird etwas für sich mitnehmen: Veränderung in kleinen Schritten, ein neuer Blick auf uns selbst und vor allem die Erkenntnis, dass dann alles perfekt ist, wenn wir akzeptieren, dass niemals alles perfekt ist.
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(Text: ELAena)
Heute! Last-Minute-Hinweis!
31. Januar 2026
Schon im vergangenen November hat BN-Ratsmitglied Bernd Koop diesen Brief an die Geschäftsführung der Stadtwerke geschrieben:
Betreff: Hilfe bei hohen Nebenkosten
Die Stadtwerke haben die Gasabrechnungen vor einigen Tagen verschickt und es gibt Hunderte von Nachzahlungsaufforderungen. Wenn ich richtig sehe, ist der von Bernd Koop angeregte Hinweis nicht erneut erfolgt, auch nicht in der Lokalzeitung LT oder dem kostenlosen El-Kurier; dabei hat Bernd Koop in dieser Woche auch noch einmal die LT-Redaktion darum gebeten:
Mit den Jahresabrechnungen der Energieversorger zu Jahresbeginn ergeben sich teilweise besondere Herausforderungen für Haushalte. Die Stadt Lingen (Ems) weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die erhöhten Kosten zu einem einmaligen Leistungsanspruch auf Bürgergeld oder Grundsicherungsleistungen führen können.
Entscheidend dafür ist, dass der Leistungsantrag in dem Monat gestellt wird, in dem die Nachzahlung fällig wird (Monatsprinzip). Wenden Sie sich also am besten unmittelbar nach Erhalt der Nebenkosten- bzw. Energieversorgerabrechnung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Fachdienste.
Bei Fragen steht Ihnen der Fachbereich Jugend, Arbeit und Soziales unter der Telefonnummer 0591 9144-521 (Frau Hermes) gerne zur Verfügung. (Quelle)
Wichtig ist, dass durch die hohe Nachzahlung in diesem Nachzahlungsmonat auch Menschen einen Anspruch auf Bürgrgeld oder Grundsicherung haben können, die sonst kein Bürgergeld beziehen, in diesem Nachzahlungsmonat einen Anspruch auf Bürgergeld haben können. Also sollten Sie einfach einen Antrag stellen, damit das geprüft wird. Ohne Antrag gibt es nichts.
Heute ist der Monatsletzte und wer sicher gehen will, sollte sofort, also noch heute einen entsprechenden Antrag (formlos! und per E-Mail vom Mobiltelefon) auf Übernahme einer Heizkostennachzahlung (z. B. Gas/Heizung). Das folgende Muster ist bewusst knapp, klar und enthält alle wichtigen Elemente, die in der Praxis von Jobcentern, Caritas, Verbraucherzentralen und Fachseiten (wie energie-hilfe.org, gegen-hartz.de, buergergeld.org) empfohlen werden.
Kopiere den Text einfach in deine E-Mail, passe die kursiv markierten Teile an deine persönlichen Daten an und hänge die Nebenkostenabrechnung (als PDF oder Scan oder Foto) unbedingt an!
Betreff: Antrag auf Übernahme der Heizkostennachzahlung (Gas/Heizung) – Fälligkeit im Januar 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich die Übernahme der fälligen Gasnachzahlung in Höhe von XXX,XX € aus der beigefügten Verbrauchsabrechnung gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II (Kosten der Unterkunft und Heizung) als einmaliger Mehrbedarf bzw. ergänzender Bedarf für Unterkunft und Heizung.
Meine Daten:
- Vor- und Nachname: Vorname Nachname
- Geburtsdatum: TT.MM.JJJJ
- Kundennummer / BG-Nummer / Aktenzeichen: deine Nummer, falls bekannt
- Straße und Hausnummer: Straße Nr.
- PLZ und Ort: PLZ Ort
- Telefon (für Rückfragen): deine Telefonnummer
- E-Mail: deine E-Mail-Adresse
Die Nachzahlung ist im Januar 2026 fällig geworden. Ich beantrage die Übernahme daher für den Monat Januar 2026, damit die Leistung noch diesem Monat zugeordnet werden kann.
Zur Abrechnung:
- Gasversorger
- Abrechnungszeitraum: z. B. 01.01.2025 – 31.12.2025
- Nachzahlungsbetrag: XXX,XX €
- Fälligkeitsdatum laut Abrechnung: TT.MM.2026
- Beigefügt: Vollständige Gasabrechnung (PDF)
Ich versichere, dass der Verbrauch nicht verschwenderisch war und die Kosten angemessen sind. Falls weitere Unterlagen oder ein ausgefülltes Formular benötigt werden, schreiben Sie mir bitte.
Vielen Dank im Voraus für die rasche Bearbeitung – insbesondere wegen der Frist zum Monatsende.
Mit freundlichen Grüßen
Vorname Nachname Straße Nr. PLZ Ort Telefon: deine Nummer, E-Mail.
Sicherlich wird es etwas Schriftverkehr geben oder man wird gebeten, vorbeizukommen. (Tipp: Dann immer jemanden mitnehmen!). Aber es kann sich wirklich lohnen.
Bild oben und Beitrgsbild (CC) im Beitrag vom 16.09.2025
Ein Crosspost von der Seite bnlingen.wordpress.com
Blackout: Für den Ernstfall rüsten
10. Januar 2026
Man kann im Ernstfall auch in Lingen natürlich noch einige Zeit mit dem Smartphone googeln und so herausfinden, wo sich bespielbare Tennisplätze und -hallen befinden, in die man vor dem Blackout-Stress flüchten kann (mehr…). Denn klar ist, ein Stromausfall trifft uns eigentlich immer unvorbereitet. Allerdings macht es moderne Technik heute möglich, Licht und Wärme zu bewahren, ohne beispielsweise die Ruhe der Nachbarschaft durch Generatorenlärm zu stören. Also: Vorsorgen, nicht Tennisspielen ist der richtige Schritt.
Was gleich nach Neujahr in Berlin geschehen ist –durch wen auch immer- , wünscht sich bekanntlich niemand: Ein Klick auf den Lichtschalter, aber alles bleibt dunkel und nach einiger Zeit taut das Tiefkühlgemüse und es wird mangels Heizung immer kälter. Während wir uns früher auf Kerzen verlassen mussten, ist die Vorsorge heute ein Stück weit „smarter“ geworden. Der Trend zur besonnenen Eigenverantwortung zeigt: Sicherheit und gute Nachbarschaft gehen Hand in Hand.
Was machen MieterInnen?
Gerade für MieterInnen in Mehrfamilienhäusern waren klassische Generatoren aufgrund von Abgasen und Lärm bisher keine Option. Doch die Technik hat aufgeholt. Die Lösung für die Wohnung heißt Powerstation. Diese großen Akkus arbeiten völlig geräuschlos und können sicher selbst im Wohnzimmer betrieben werden.
MieterInnen brauchen keinen Benzinmotor im Keller. Eine kompakte Powerstation unter dem Schreibtisch reicht aus, um das WLAN, das Handy und die wichtigste Beleuchtung über viele Stunden zu versorgen.“ Wer ein Balkonkraftwerk besitzt, das in Lingen nach kurzer Zeit nur noch die BürgerNahen (BN) auch für Empfänger von Bürgergeld und Grundsicherung kommunal fördern wollten – CDU/FDP, SPD und Grüne aber nicht- kann dieses oft mit einem passenden Speicher kombinieren, sodass die Sonnenenergie auch dann zur Verfügung steht, wenn das öffentliche Netz Pause macht.
Kluge Lösungen für das Eigenheim
Für Hausbesitzer bieten sich zusätzliche Wege. Inverter-Stromerzeuger sind die moderne Antwort auf die alten, lauten Aggregate. Sie liefern „sauberen“ Strom, der selbst empfindliche Heizungssteuerungen nicht beschädigt. Wer einen Schritt weiter gehen will, lässt sich vom örtlichen Elektriker eine Einspeisesteckdose installieren. So kann im Notfall das gesamte Hausnetz mit dem eigenen Gerät verbunden werden – ein Knopfdruck genügt, und die Wasserpumpe oder der Kühlschrank laufen weiter.
Sicherheit bedeutet in einer Stadt wie Lingen auch Zusammenhalt. Man kann sich im Vorfeld mit den Nachbarn absprechen. Wer hat einen Gaskocher, um eine warme Suppe für die ältere Dame von nebenan zu kochen? Wer besitzt eine Powerstation, an der im Notfall auch das Handy des Nachbarn für einen Notruf geladen werden kann?
„Vorsorge ist kein Misstrauen in die öffentliche Infrastruktur, sondern Eigenverantwortund und eine Form der nachbarschaftlichen Solidarität“, lese ich. J klar: Wenn einige Haushalte autark bleiben können, entlastet das im Ernstfall die lokalen Rettungskräfte.
Tipps für die Sicherheit vor Ort:
- Für Mieter: Eine Powerstation mit mindestens 500 bis 1.000 Wattstunden (Wh) Kapazität einplanen.
- Für Hausbesitzer: Bei Benzin-Generatoren auf die „Inverter“-Technik achten, um Elektronik zu schützen.
- Wärme planen: Ein einfacher Gaskocher (für Balkon oder Garten) ist die ideale Ergänzung, wenn der Elektroherd ausfällt.
- Informationen teilen: Wissen Sie, wo sich die offiziellen „Anlaufstellen“ in Lingen befinden? Ich weiß es nicht und frage, gibt es die überhaupt?
Ein beruhigendes Gefühl
Sich vorzubereiten bedeutet nicht, mit dem Schlimmsten zu rechnen, sondern für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Von einem kompakten Akku für die Mietwohnung bis hin zu einem Gerät für das gesamte Haus – moderne Technik bietet die nötige Gelassenheit. Denn der nächste Blackout kommt bestimmt und dem können wir in Lingen dann entspannter entgegensehen, allemal natürlich, wenn wir zusammenstehen und uns gegenseitig helfen.
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-> Sicherheitshinweis:
Betreiben Sie benzin- oder dieselbetriebene Generatoren niemals in geschlossenen Räumen oder auf überdachten Balkonen! Es besteht Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid. Nutzen Sie für den Innenbereich ausschließlich batteriebetriebene Powerstations
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