NABU-Kinderwettbewerb: „Erlebter Frühling“
13. Februar 2026
Mit dem Frühling 2026 startet wieder ein faszinierender Wettbewerb für junge Entdecker*innen: „Erlebter Frühling“ lädt Kinder aus der Region Emsland und der Grafschaft Bentheim ein, die Natur mit offenen Sinnen zu erkunden und ihre Erlebnisse kreativ festzuhalten – dieses Jahr stehen die flinksten Waldbewohner im Mittelpunkt: die Eichhörnchen.
Mit ihrem buschigen Schwanz, den wachen Augen und ihrer neugierigen Art ziehen die Eichhörnchen Kinder wie Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann. In den Wäldern und Parks unserer Region können junge Forscher*innen beobachten, wie Eichhörnchen springen, sammeln und leben. Wie bauen sie ihre Nester? Warum vergraben sie Nüsse im Boden? Solche Fragen regen zum Forschen, Beobachten und Verstehen an.
„Erlebter Frühling“ ist übrigens Deutschlands ältester Umwelt-Wettbewerb für Kinder. Er verbindet spielerisches Forschen mit naturpädagogischem Lernen und fördert die Begeisterung für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Schon im vergangenen Jahr haben zahlreiche Kinder aus unserer Region an ems und Vechte entdeckt, geforscht und ihre Einsendungen bei der NABU/NAJU-Regionalgeschäftsstelle in Meppen eingereicht.
Sandra Sobbe, NAJU-Regionalbetreuerin für das Emsland und die Grafschaft Bentheim, ruft die jungen Forscher*innen 2026 dazu auf, das Eichhörnchen im heimischen Garten, in Parkanlagen oder auch bei einem Waldspaziergang zu entdecken.
Eine digitale Infoveranstaltung am 26.02.26 unterstützt Kinder, Eltern, pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte dabei, sich spielerisch mit diesen spannenden Waldbewohnern auseinanderzusetzen und ihre Entdeckungen festzuhalten.
-> Besucht dazu die Webseite: www.naju.de/für-kinder/erlebter-frühling
-> Wie Kinder mitmachen können:
Alle Kinder bis 13 Jahre sind eingeladen, ihren ganz persönlichen „Erlebten Frühling“ zu gestalten – allein, mit der Schulklasse, der Kita-Gruppe oder einer NAJU-Kindergruppe. Ob Forscherbuch, Zeichnung, Collage, Foto-Serie oder Geschichte – kreatives und altersgerechtes Erzählen und Dokumentieren stehen im Vordergrund.
Die Ergebnisse können digital eingereicht werden:
- Teilnahmeformular: 1. März – 17. Mai 2026
- Hochladen der Beiträge: bis 31. Mai 2026
Die Jury bewertet die Einsendungen nach Kriterien wie Kreativität, Originalität, inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema sowie dem Umfang der Forschungsarbeit – ganz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Bewertung berücksichtigt außerdem, wie sehr Kinder in den Prozess eingebunden waren und wie sich Projekte positiv auf ihr Umweltverständnis auswirken.
Alle Teilnehmenden werden ab Ende Juni 2026 informiert. Die Gewinner*innen in den verschiedenen Kategorien dürfen sich auf einen Naturerlebnistag freuen – ein Erlebnis, das weit über den Wettbewerb hinaus zum Erleben und Schützen der Natur motiviert.
Es wird auch in diesem Jahr eine Ausstellung der Kunstwerke regionaler Teilnehmer*innen in Emsland/Grafschaft Bentheim stattfinden und bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Ergebnisse hautnah zu erleben.
Mit „Erlebter Frühling 2026“ bieten der regionale NABU und seine Jugendorganisation NAJU eine wunderbare Möglichkeit für Kinder aus unserer Region, Natur mit Kopf, Herz und Hand zu erleben. Gemeinsam werden die kleinen Forscher*innen zu Botschafter*innen für die Natur vor unserer Haustür.
Foto/Beitragsfoto: Eichhörnchen mit Walnuss
Der Pate
13. Februar 2026
„
Mit Schweigegelübde“
EU-Abgeordnete der AfD sieht Posten-Kartell in Niedersachsens AfD
Aus der AfD gibt es Kritik am Landesvorsitzenden Ansgar Schledde, auch „der Pate“ genannt. Interne Briefe deuten Kungeleien um Jobs und Gelder an.
Ein taz-Beitrag von Andreas Speit.
„In der niedersächsischen AfD soll eine „Allianz“ um den Landesvorsitzenden Ansgar Schledde über Posten und Karrieren, Macht und Geld entscheiden. Eine Partei in der Partei. Ein AfD-Mitglied sprach zur taz von „Drohungen, Erpressungen und Veruntreuungen“.
Im Landesverband werde Schledde, der auch stellvertretender Vorsitzender der Landtagsfraktion ist, auch als der „Pate der AfD Niedersachsen“ bezeichnet. Ganz offen prangerte Anja Arndt die Zustände im Landesverband an. In einem Brief an die Bundesspitze Alice Weidel und Tino Chrupalla behauptet die AfD-Europaabgeordnete aus Niedersachsen, dass Schledde und seine Mitstreitenden die Partei als ein Geschäftsmodell betrachteten, um sich „dauerhaft persönlich“ zu bereichern. Das Schreiben umfasse 15 Seiten plus 78 Seiten Anhang, berichtet die Bild. Arndt zufolge wurde die Allianz am 10. Februar 2024 im Landtag gegründet. In Hannover sollen neben Schledde, die heutigen Bundestagsabgeordneten Dirk Brandes, Mirco Hanker, Jörn König, Danny Meiners und Angela Rudzka zusammengefunden haben – mit vor Ort auch Arndt selbst. Die 48-Jährige will aber den Raum verlassen haben, als alle Anwesenden aufgefordert worden seien, die rechte Hand zu heben und zu schwören, nichts über das Netzwerk verlauten zu lassen.
„Ich dachte bei mir:,Das mache ich nicht mit. Das ist verboten’“, wird sie zitiert. Das sei „der falsche Weg“. In ihrem Brief gibt sie zudem Main Müller wieder. Bis vergangenen Jahres soll der AfD-Kreisvorsitzende in Goslar der Allianz angehört haben. „Jeder gibt dort jedem einen Job – und wer keinen Job will, so wie ich, der ist nicht gern gesehen“, wird er zitiert. Durch diese Methode würden Leute abhängig und gefügig gemacht. An die 80 Prozent der Kreisvorsitzenden sollen der Allianz angehören. Kommuniziert werde über Whatsapp, behauptet Arndt. Ein Gruppenname: „Allianz-Hauptquartier“.
Interne Materialien aus der AfD, die der taz…“