Ralf Holtmeyer

13. Februar 2013

Der TuS Lingen mit seinem 1. Vorsitzenden Klaus Salomon macht heute einen Vortrag von  Bundestrainer Ralf Holtmeyer (Deutscher Ruderverband/DRV)  für TuS‘ler und Lingener Rudervereine möglich. Ralf Holtmeyer ist eine lebende Trainerlegende des Deutschlandachters. 24 Jahre nach Gold bei den Olympischen Spielen von Seoul 1988 gewannen seine Ruderer in London 2012 Gold und errangen acht Mal den Weltmeistertitel. Kein Wunder also, dass der 56jährige vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zum Trainer des Jahres 2012 gewählt wurde, nachdem sein Deutschlandachter bereits vor den Olympischen Spielen von London in 36 Rennen ungeschlagen geblieben war.

„Ralf Holtmeyer und Hans Melzer sind vorbildliche Trainer. Sie haben nicht nur überragende Erfolge über viele Jahre hinweg erzielt, sondern mehrere Generationen von Athleten auch menschlich geprägt“, sagte DOSB-Präsident Thomas Bach bei der Auszeichnung in Baden-Baden.

Seit fast 30 Jahren ist der gebürtige Osnabrücker Ralf Holtmeyer als Bundestrainer für den DRV  im Bundesleistungszentrum Rudern in Dortmund tätig und brachte sowohl die Herren (1986 bis 2000 und wieder seit 2009) als auch die Damen (2001 bis 2008) an die Weltspitze. „Er ist Rudertrainer aus Leidenschaft mit hohen Idealen, der es versteht Teams zu formen und sie zum Erfolg zu bringen. Werte, die in jeder Mannschaftssportart wichtig sind“, heißt es in der Ankündigung des TuS.

„Deshalb ist es eine besondere Ehre, dass Ralf Holtmeyer (56) nach Lingen kommt, um sowohl den Fußballern des TuS Lingen als auch den Lingener Rudervereinen in einem Vortrag neue Wege aufzuzeigen und Denkanstöße zu liefern, wie man als Team erfolgreicher werden kann. Herr Holtmeyer gab als Themen vor: „Im Team zum Erfolg“ und „Harmonie, umso erfolgreicher?““  Dem TuS Lingen ist es mithilfe von GM Marketing & Beratung (Gregor Menger) gelungen, den erfolgreichsten Trainer des Jahres 2012 nach Lingen zu holen. Damit will der TuS  an frühere Veranstaltungen mit bekannten Persönlichkeiten aus dem Sport (Wolfgang Overath, Werner Hansch,Willi Lemke, Dieter Burdenski, Ernst Middendorp und andere) anknüpfen.

Die Veranstaltung am 13. Februar 2013 im Hotel am Wasserfall ist -leider- nur für geladene Gäste zugänglich. Aber vielleicht können Interessenten ja einfach anrufen, ob es noch eine Karte gibt

 

(Text: Quelle – Foto: (c) deutschlandachter.de)

Michi II

22. Dezember 2010

Michael Rensing, der aus Lingen (Ems) stammende frühere Torwart von Rekordmeister Bayern München hat beim 1. FC Köln einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 mit Option auf Verlängerung erhalten. Die Verpflichtung hatte sich bereits vor einigen Wochen abgezeichnet. Zuletzt sollen neben Köln auch Hertha BSC Berlin und der britische Premier League Club Aston Villa FC großes Interesse an dem 26 Jahre alten Profi  gezeigt haben. Jetzt unterschrieb Rensing, der bis zur B-Jugend beim lokalen TuS Lingen gespielt hatte. Jetzt unterschrieb Rensing aber , so wie hier schon vor zehn Tagen erwartet, einen Vertrag in der Domstadt. Der zuletzt arbeitslose Fußballer ersetzt den in die USA wechselnden Kolumbianer Faryd Mondragon. Er wird in Köln die Nummer  „Eins“ sein und tragen. „Dafür haben wir ihn geholt“, sagte FC-Geschäftsführer Claus Horstmann am Dienstag gegenüber der Presse.

„Das ist eine absolute Herausforderung, weil man Spiele gewinnen muss. Die Sache hier in Köln ist für mich so was von reizvoll. Der Verein muss in der ersten Liga bleiben. Nur darum geht es“, meinte Michael Rensing nach dem Vertragsschluss.

„Michael Rensing verfügt über Bundesliga-Erfahrung und hat sich bereits in der Champions League bewiesen“, beurteilte Kölns Präsident Wolfgang Overath über den Keeper, der zwischen 2003 und 2010 in der Liga 53 Mal im Bayern-Torstand. „Er hat die Qualität, die wir beim 1. FC Köln benötigen, bereits unter Beweis gestellt.“  Der im Abstiegskampf der Bundesliga steckende 1. FC Köln hatte am vergangenen Wochenende den langjährigen Trainer des FC Freiburg Volker Finke als neuen Sportdirektor verpflichtet.

Mit seinem Vertrag in Köln folgt Michael Rensing einmal mehr seinem TuS-Vorgänger Stefan Wessels, der ebenfalls bei Bayern München seine Profi-Karriere begann. Auch der Schepsdorfer Stefan Wessels war anschließend mehrere Jahre in Köln unter Vertrag, bevor er wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem damaligen Kölner Trainer Christoph Daum notgedrungen den 1. FC Köln verließ.

(Foto: Michael Rensing © Bernd Schrade CC)