Forever Amy

6. Oktober 2018

Forever Amy
Met de originele band van Amy Winehouse
Winschoten (NL) – De Klinker
Mi, 16.10.2018 – 20 Uhr

Tickets: ab € 23,50

Vijfendertig jaar zou ze afgelopen september zijn geworden, de razendpopulaire Britse jazz- en soulzangeres, Amy Winehouse. Helaas overleed de zangeres in 2011 op 27-jarige leeftijd. Toch wordt haar muziek nog altijd in leven gehouden. ‘Forever Amy’ is een overweldigende reis door de muziek en liveoptredens van Amy Winehouse. De originele band van Winehouse speelt samen met de Italiaanse zangeres Alba Plano een eerbetoon aan Winehouse haar beste muziek. Op woensdag 17 oktober is de show te zien in de Grote zaal van Cultuurhuis De Klinker.

Amy Winehouse wilde niet naar de ‘Rehab’ en belandde op 23 juli 2011 in de roemruchte Club van 27. Haar onstuimige, extravagante leven was een razendsnelle afwisseling van hoogtepunten en diepe dalen, en leverde een aantal memorabele albums op. ‘Forever Amy’ is een ontroerend eerbetoon aan de muziek en het leven van La Winehouse. Het Siciliaanse jazz- en soulwonder Alba Plano doet, qua stem en presentatie, vergeten dat Amy niet zelf op het podium staat. Zij wordt begeleid door Amy’s oorspronkelijke bandleden, die de jazzdiva door en door kenden en met deze show haar prachtige muzikale nalatenschap levend willen houden.

Dit eerbetoon aan Amy Winehouse wilt u niet missen! Kaarten voor de voorstelling Forever Amy zijn te verkrijgen bij de theaterkassa van De Klinker of via de www.indeklinker.nl.


IDEAAL GELEGEN

Cultuurhuis De Klinker is ideaal gelegen in het centrum van Winschoten en is gemakkelijk en snel te bereiken vanaf de Rijksweg A7. Het treinstation van Winschoten is op ongeveer 10 minuten loopafstand. U en uw gasten kunnen de auto gratis parkeren op het parkeerterrein dat direct naast het cultuurhuis gelegen is. Vanaf de stad Groningen is Cultuurhuis De Klinker per auto binnen ca. 20 minuten te bereiken.

PARKEREN
Naast Cultuurhuis De Klinker is een parkeerplaats gelegen waart u gratis kunt parkeren. Rondom De Klinker zijn ca. 300 parkeerplaatsen.

weiterhin

29. Dezember 2012

Noch zum Jahresende eine erfreuliche Nachricht für deutsche Kiffer (und ihre Anwälte) durch taz-Blogger Falk Madeja:

„Ausländer dürfen weiterhin in den Niederlanden kiffen. Diverse Gemeinden können einfach nicht auf die Einnahmen verzichten, so Amsterdam, Rotterdam und Enschede. Es gab den Versuch, Coffeehop-Besucher nur noch lokal mit Hilfe einer Anwesenheitspflicht in der jeweiligen Gemeinden zuzulassen. Gecancelt.
Das Staatsfernsehen NOS befragte 100 Gemeinden mit einem oder mehr Coffeeshops, es reagierten 55. Dvon gaben 26 an, dass Ausländer weiter kiffen dürfen.“

Also werden weiterhin in Coevorden, Emmen, Winschoten, Groningen, Hengelo, Enschede  und anderswo nebenan niederländische Polizeibeamte nahe den einschlägigen Coffeeshops in ihren Autos sitzen und bei ihren deutschen Kollegen anrufen, dass jetzt gleich der und der Coffeeshop-Besucher mit dem und dem NOH-, LER- oder EL-Kennzeichen angerauscht kommt und man ihn doch erwarten möge.

HanfDann sehen die Bundesdeutschen kurz oder weit hinter der Grenze überrascht eine Polizeikelle und hören nach dem Stopp aus polizeilichem Mund die Lüge des Jahres: „Allgemeine Verkehrskontrolle!“, dürfen („wegen des intensiven Marihuanageruchs“) aussteigen, damit sodann bundesdeutsche Ordnungshüter oft nicht vorhandene, aber dann -im Gegensatz zum Kollegentipp aus den Niederlanden- allemal aktenkundig gemachte, gerötete Skleren feststellen; alsdann darf „natürlich freiwillig“ am Straßenrand gepinkelt und die Urinprobe sofort positiv getestet werden; der dann fälligen Blutprobe stimmt der überforderte Kiffer wiederum freiwillig mittels Unterschrift auf Formblatt zu, der längst herbeigerufene Arzt zapft Blut ab. Die roten Skleren sind dann zwar nicht selten weg, wenn der Arzt nachschaut, aber es reicht selbst bei Minigehalt von THC im Blut meistens für eine fette Ordnungswidrigkeit mit mindestens 500 Schleifen,  einem Monat Fahrverbot und vier Punkten. Vor allem ist spätestens nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens auch die Fahrerlaubnis futsch, weil man zwar (grundsätzlich und in Grenzen) unter Alkohol fahren darf, sofern man kein Führerscheinneuling ist, aber nicht einmal minimalst angekifft, wobei unter Umständen sogar Dabeisitzen, also passiver Konsum reicht. Dann ist der Lappen weg; das praktiziert die Straßenverkehrsbehörde. Gnadenlos.

Also Freunde des auf Gottes Erde wachsenden Hanfes (Foto), wenn ihr schon in den Niederlanden kifft, nutzt Bus und Bahn, fahrt frühestens nach Tagen wieder und denkt daran, dass der Erwerb zwar im Nachbarland nicht bestraft wird aber hierzulande auch dann strafbar ist, wenn ihr -sofern Deutsche/r- in Holland die Zubereitungen der indischen Hanfsorte Cannabis sativa kauft und sie dort konsumiert. Dies ergibt sich aus § 7  Abs. 2 StGB und dem Umstand, dass der Kauf von Cannabis auch in den Niederlanden strafbar ist (allerdings dort nicht verfolgt wird). Deshalb sollte man strikt schweigenund nichts sagen, falls man  polizeilich kontrolliert und befragt wird und außerdem überhaupt nichts unterschreiben. Immer!  Und nach dem Verlassen der Polizeiwache einen nicht im Miet- oder Erbrecht sondern in BtM-Sachen erfahrenen Anwalt aufsuchen oder anrufen.

(Foto. Hanf  (C) Bart Pogoda / www.bartpogoda.com)

Verwerfung

1. April 2010

Eine beeindruckende Entdeckung haben jetzt  heimische Geologen im Emsland gemacht: Unsere Region durchzieht die San-Bonifatius-Verwerfung. Diese tektonische Verwerfung ist eine Transformstörung, an der die auf dem Magma im Erdinneren dahin treibende Holländische Platte an der Emsländischen Platte vorbei driftet. Sie erstreckt sich -so die Geologen-  über gut 150 Kilometer Länge vom niederländischen Winschoten  bis zum Norden von Westfalen und teilt so die Weser-Ems-Region in zwei Hälften auf. Lingen liegt auf der rechtsdrehenden Emsländischen Platte und Nordhorn auf der linkswirkenden Holländischen Platte. Die San-Bonifatius-Verwerfung ist übrigens eine der wenigen Plattengrenzen an Land; die überwiegende Zahl der Plattengrenzen liegt auf dem Grund der Ozeane.
Die Geologen benannten ihre Entdeckung der tiefreichenden Verwerfung nach dem Hlg. Bonifatius, pilgerte der „Apostel der Deutschen“ doch schon 754 nach Christus an ihr entlang gen Dokkum im Norden Frieslands. Auf weiten Strecken ist heute die Verwerfung übrigens mit bloßem Auge in der Landschaft zu erkennen und wird zusätzlich für jedermann  an den blauen BAB-Schildern der A 31 bestätigt.
Faszinierend  ist dabei, dass täglich Tausende von Verkehrsteilnehmern auf der Autobahn 31 die Folgen dieser enormen Verwerfung zu ertragen haben. In nördlicher Richtung musste bereits im vergangenen Sommer wegen des schwachen Fahrbahnuntergrundes die Höchstgeschwindigkeit zwischen Twist und Meppen-Nord auf 80 km/h reduziert werden. Der Grund: Die Emsländische Platte wandert jährlich 6 cm nach Norden. In südlicher Richtung ist deshalb inzwischen eine 6 km breite Erdspalte entstanden. So zeigen die A31-Schilder an der Abfahrt Wesuwe noch eine Entfernung nach Lingen von 40km und Nordhorn 4 km weiter an. Wenige Kilometer weiter südlich aber ist die Strecke nach Lingen nicht mehr vier Kilometer kürzer sondern -wegen San-Bonifatius- zwei Kilometer länger.

Das beeindruckende Phänomen hat jetzt durch die Arbeit der heimischen Geologen endlich seine Bestätigung erhalten. Dies unterstrich am Donnerstag auch Landrat Hermann Bröring. Mit Blick auf möglicherweise drohende  tekto-theologische Verwerfungen meinte der emsländische Landrat, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bevölkerung bestanden habe. Sein Grafschafter Amtskollege wollte sich danach nicht mehr äußern. Bröring selbst will heute Mittag am Moormuseum eine Hinweistafel auf die San-Bonifatius-Verwerfung enthüllen.