Weihbischof

2. August 2011

Mensch, ich habe den Artikel  dieses Sommers gelesen, der weder bei Wilsberg noch im Münsteraner Thiele-Boerne-Tatort besser erzählt werden könnte. Während sich unsere Deichkoenigin mit ausgewiesenen Exemplaren der Schützengilde in Wesuwe herumschlägt, zeigen ausgerechnet die Münsteraner, wie es auch anders geht.  Spiegel-online weiß:

„Im konservativen Münster wird ein schwuler Getränkehändler Schützenkönig. Er regiert allerdings nicht mit einer Königin, sondern einem Gemahl: seinem Lebensgefährten. Fast alle finden das toll – nur ein Weihbischof sorgt sich um das Sakrament der Ehe. Jetzt muss das Paar getrennt laufen.

Nach 366 Schuss hat Dirk Winter den Vogel abgeschossen und erst mal eine Runde Bier für alle bestellt. Wie sich das gehört als neuer Schützenkönig, eigentlich eine ganz normale Sache.

Dirk Winter wohnt in Münster, Universitätsstadt in Westfalen. Katholischer Bischof, historische Altstadt, CDU-Regierung. Es gibt ein Sprichwort, das lautet: „In Münster regnet es entweder oder es läuten die Glocken.“ Münster als konservativ zu bezeichnen, ist ungefähr so gewagt wie Reiner Calmund dick zu finden.

Winter ist Getränkehändler und schw…“

weiter hier (und die von Nora Gantenbrink so vorzüglich erzählte Geschichte ist tatsächlich kein Münsteraner Drehbuch; sie stimmt. Also, viel Vergnügen beim Lesen!)