Hotel

4. November 2014

Blogpatin Ulrike möchte im 16798. Kommentar dieses kleinen Blogs die Lingener Hotelfrage diskutiert wissen. Gern hier die Zusammenfassung [Stand: 4.11.2014]: Hotel Wilhelmshöhe (offiziell gestrichen), Hotel Alter Hafen (inoffiziell gestrichen), Doppel-Hotel am Bahnhof mit (4 plus 3 Sternen =) 7 Sternen (seit fast vier Jahren publizistisch in Bau!), Hotel Burgstraße/Baccumer Straße (seit vier Monaten publizistisch in Bau!).

Also bitte Ulrike: Finde den Fehler. 

Weil solch‘ reichlich sinnfreie lokale Ankündigungspolitik (Sie erinnern sich an diese erfolgreiche Industrieansiedlung?) ermüdet, habe ich heute lieber was Reales über das deutsche „Watten, dass“ (Will Arnett) gelernt. Allerdings auf auswärts, Michael. Guckst Du.

 

 

Wetten, dass

6. April 2014

WettendassExtra3

Menschenfreund

20. Februar 2013

KHBÜber den Schauspieler Karlheinz Böhm darf man mit Fug und Recht sagen, dass er ein Menschenfreund ist. Jetzt lese ich, dass der Gründer Stiftung „Menschen für Menschen“  „an Alzheimer erkrankt“ ist und es ihm schlecht geht.

Vor 15 Jahren war Böhm Schirmherr des 5. Welt-Kindertheater-Fest in unserer Stadt. Damals erkrankte er kurzfristig und konnte nicht nach Lingen kommen. Die Veranstaltung bei Klaas-Schaper fand trotzdem statt und ist mir noch in Erinnerung, weil Böhms Stellvertreter eine in Teilen seltsame Rede hielt, die man bestenfalls als launig bezeichnen durfte.

Karlheinz Böhm wurde Anfang der 1980er Jahre in die ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ eingeladen. Dort wettete er am 16. Mai 1981, nicht einmal jeder dritte Zuschauer würde eine Mark bzw. sieben Schilling oder einen Franken für notleidende Menschen in der Sahelzone spenden. Er versprach, dass er selbst nach Afrika gehen würde, um zu helfen, wenn er die Wette verliere. Das Spendenziel wurde nicht erreicht und Böhm gewann die Wette; immerhin kamen jedoch rund 1,2 Millionen DM zusammen. Nach der Sendung flog er im Oktober 1981 mit dem Geld erstmals nach Äthiopien und gründete dann am 13. November 1981 seine Hilfsorganisation Menschen für Menschen. Sie kann inzwischen eine eindrucksvolle Bilanz ihrer Arbeit vorweisen.

Eine der Ursachen für die Armut in Äthiopien sah Karlheinz Böhm übrigens in der sozialen Benachteiligung der Frauen. Er sagte, dass wir endlich begreifen müssten, dass Frauen dieselben Rechte haben wie Männer. Viele Jahre verbrachte Karlheinz Böhm mehrere Monate im Jahr in Äthiopien und besuchte die einzelnen Projekte (Foto; © Menschen für Menschen).

In den letzten Tagen ist die verdienstvolle Böhmsche Stiftung leider etwas ins Gerede gekommen. Und jetzt die Nachricht von der schweren Erkrankung ihres inzwischen fast 85jährige Gründers, dem alles Gute zu wünschen ist.

(Quelle)