Drei aktuelle Werbefilmchen an diesem Wochenende auf diesem Blog, die alle Klareres vermitteln als eine Sonntagsrede. Hier No. 1:

„Lösungen liegen oft näher, als du denkst“ ist die Solidaritäts-Botschaft, die am Ende des Clips steht. Mit dieser Botschaft möchte das norwegische Familienministerium auf die Notwendigkeit neuer Kinder-Pflegeheime und Pflegefamilien aufmerksam machen –  und landet mit der liebevollen Story einen Viralhit: 121 Millionen (!) Facebook-Views innerhalb von etwas mehr als einer Woche…

Hallo Papa

15. August 2016

Eine kurze E-Mailerei vorgestern Abend:

Hallo Papa!

die erste Mannschaft des ASV Altenlingen hat am letzten Montag einen Termin auf Platz 4 des ASV gehabt; dort sollte eine kurze Filmszene aufgenommen werden. Dieser sollte in einem Film für den Ortsteil Altenlingen verwendet werden. Heute habe ich dann gehört, dass es ein Werbefilm der CDU Altenlingen ist. Da ich mich immer anstrenge, mit dem Sport kein politisches Statement abzugeben, bin ich ziemlich schockiert, dass die 1. Mannschaft des ASV für so etwas benutzt wird – ohne offizielle Einladung und Aufklärung. Der Verein wusste auch nichts…

Mit abendlichen Grüßen
Dein Georg

Hallo Georg,

wenn man Dich in einem CDU Werbefilm mitwirken lässt, ohne Dich zu informieren und Deine ausdrückliche Zustimmung einzuholen, kannst Du die Verwendung des Films untersagen. Das ist die rechtliche Seite. Total daneben ist dann außerdem die menschliche Seite. Aber es gibt wohl Menschen in unserer Stadt, die eine solche Täuschung von und mit Sportlern nötig haben.

Dein Papa

Integration

1. Juli 2016

Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Sophie-Opel-Preis wurde gestern Abend beim Filmfest München zum ersten Mal verliehen. Stifter ist die Adam Opel AG. Ausgezeichnet wurden die drei besten Nachwuchs-Werbespots oder -Kurzfilme unter dem Motto „Umparken im Kopf“. Die Entscheidung traf eine fünfköpfige Jury. Im Gewinner-Beitrag von David Helmut treffen zwei Welten aufeinander: Nachbarn, die unterschiedlicher nicht sein können…

originelle Weise

14. April 2015

Ein Werbefilm für Niedersachsen als Urlaubsland löst -wie auch anders bei mutigen Produkten wie diesem- kontroverse Reaktionen aus. Der dreiminütige Clip „Urlaub in Niedersachsen. Anders als du denkst“, der von der TourismusMarketing GmbH Niedersachsen in Auftrag gegeben wurde, greift Klischees über Niedersachsen selbstironisch auf.

„Dieser Film sollte Niedersachsen anders darstellen. Ziel war es, Küste, Städte, Harz und Heide auf eine originelle Weise zu präsentieren“, sagte am Sonntag der Sprecher des niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Stefan Wittke und „Die Idee, keine typischen Landschaften aus Niedersachsen zu zeigen, sondern mutig mit den Klischees zu arbeiten, hat uns überzeugt“.

Ich find’s gut!