Spielerkabine

30. März 2017

Kaum etwas hat auf den ersten Blick weniger miteinander zu tun als Theater und Fußball. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.

Denn was ist ein mit Flutlicht beleuchteter Fußballplatz anderes als eine Bühne? Auf der sich wahre Dramen abspielen, in denen Helden gemacht und fallen gelassen werden. Und wo es auf der einen Seite die TrainerInnen mit der Mannschaft gibt, sind es auf der anderen die Regie und ihre SchauspielerInnen.

Doch wie sagte einst Sepp Herberger? „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Mit anderen Worten: Das Drama endet nie. Gerade im Fußball kamen in den vergangenen Jahren hässliche Untiefen ans Licht. Es gab DFB-, Fifa- und Wettskandal. Geld und Ruhm waren offenbar wichtiger als der Fußball selbst.

Da liegt es doch nahe, ein Stück über Fußball hinter die Kulissen zu verlegen. Das Theater Osnabrück macht genau das und führt Patrick Marbers „Der rote Löwe“ in einer Spielerkabine auf. Das ist auch der Ort, den T in seinen Regieanweisungen vorgibt. Doch während das Staatstheater Nürnberg das Fußballdrama bei der deutschen Erstaufführung auf die Bühne holte, bringt Osnabrück das Theater nun ins VfL-Stadion….

[weiter hier bei der taz...]

Nächste Termine: 6., 11., 20., 27. und 28. April., jeweils 19.30 Uhr, Kassenhäuschen Nord, Stadion Bremer Brücke

Kicker, Kult & Co.

10. September 2013

Bildschirmfoto 2013-09-09 um 21.59.13Kicker, Kult & Co. – als Fußball noch vielfältig war.

Ein  Akademieabend in Kooperation mit dem Diözesanmuseum Osnabrück

Lingen (Ems)  –  Ludwig-Windthorst-Haus
Gerhard-Kues-Str. 16

Montag, 16.09.2013  –  19.30 – 21.30 Uhr
Kosten: 6 Euro ( erm. 4 Euro)

mit
Stefan Wessels
Ex-Torwart von Bayern München, 1. FC Köln, FC Everton, FC Basel und Odense BK, Torwarttrainer im Jugendleistungszentrum Emsland und beim Regionalligisten SV Meppen, Ex-Messdiener aus Lingen und Schirmherr der aktuellen Sonderausstellung „Kicker, Kult & Co.“ im Diözesanmuseum Osnabrück
Hubert Hüring, Trainer bei BW Dörpen, vormals u.a. beim VfL Osnabrück und SV Meppen
Domkapitular Reinhard Molitor, Osnabrück
Prof. Dr. Lorenz PeifferSporthistoriker an der Leibniz-Universität Hannover
Maria Reisinger, 1. Liga bei FFC Heike Rheine, Chef-Trainerin 2. Liga Viktoria Gersten, derzeit Geschäftsführerin Frauenfußball SV Meppen
Moderation:
Dr. Hermann Queckenstedt, 
Direktor des Diözesanmuseums Osnabrück

Zum Thema:
Am 24. August ist die Bundesliga 50 Jahre alt geworden. Das ist Grund genug, auch einmal über den Zusammenhang von Fußball und Kirche zu reden und in die Vergangenheit zu blicken. Denn die ersten Fußballvereine entstanden sowohl in England als auch in Deutschland in Kirchengemeinden.

50 Jahre Bundesliga – doch was war davor? Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gab es eine ungeahnte Vielfalt der Anbieter: die katholische Deutsche Jugendkraft (DJK), das evangelische Eichenkreuz, den Arbeiter-Turn- und Sportbund, jüdischen Sport und natürlich die Ligen unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes. Übrigens hat die DJK im Emsland damals auch evangelische und jüdische Kicker integriert. Erst mit der Gleichschaltung durch das nationalsozialistische Regime wurde diese Vielfalt beendete.

Der Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus spürt den Wurzeln des Fußballs und seiner unterschiedlichen Anbieter im Bistum Osnabrück nach. Darüber hinaus werden wir über die heutige Fußballkultur sprechen. Einer der Schwerpunkte der Gesprächsrunden wird die Schnittmenge zwischen Religion und Fußball sein, ebenso das Integrations-
potenzial des Fußballs für die Gesellschaft.

Inspiriert wurde der Akademieabend durch die Ausstellung „Kicker, Kult & Co.“ im Diözesanmuseum Osnabrück. Diese Ausstellung ist noch bis zum 3. November 2013 zu sehen, dienstags bis sonntags 10 – 18 Uhr. Homepage: www.fussballhimmel-osnabrueck.de
Veranstaltungsflyer zum Download [2.284 KB]
(Quelle)

Kicker, Kult und Co.

22. Mai 2013

DJK_Siegerurkunde_1932Kicker, Kult und Co.

Osnabrück – Diözesanmuseum am Dom

Noch bis 03.11.2013 
jeweils dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr

„50 Jahre Bundesliga – doch was war zuvor? Dieser Frage nähert sich das Diözesanmuseum Osnabrück für das Gebiet des Bistums Osnabrück in der gestern eröffneten Ausstellung „Kicker, Kult und Co.„.

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gab es eine heute kaum mehr vorstellbare Vielfalt der Fußballanbieter: Neben dem DFB und seinen Gliederungen sowie der katholischen Deutschen Jugendkraft (DJK) waren dies das evangelische Eichenkreuz, die Arbeiter-Sportbewegung und die jüdischen Sportvereine. Eine Vielfalt, die mit der Gleichschaltung des Sports durch die Nationalsozialisten ein jähes Ende fand. Die Sonderausstellung beleuchtet diese facettenreiche weltanschaulich-religiös geprägte Fußballlandschaft mit besonderem Blick auf die DJK.

Die von der DFB-Kulturstiftung Theo Zwanziger unterstützte Ausstellung wurde am 7. Mai in Anwesenheit von Weihbischof Theodor Kettmann, dem Mannschaftskapitän des VfL Osnabrück Paul Thomik, und DFB-Ehren-Vizepräsident Karl Schmidt eröffnet. Der frühere Nationalspieler Schmidt, der zwischen 1955 und 1957 neun Mal unter Sepp Herberger für die Nationalmannschaft auflief, erinnerte an die großen Zeiten des VfL Osnabrück und seines damaligen Nationalspielers Hans Haferkamp. „Wer hat schon noch persönliche Erinnerungen an diese Zeit und weiß, wie der Fußball damals gespielt wurde, lange vor Bundesliga und Champions League?“, so Schmidt. „Die Fußballfans in Osnabrück und Umgebung können jetzt ihre Fußball- und Lokalgeschichte neu entdecken.“

Auch die frühe Geschichte des VfL Osnabrück und seiner vier Vorläufervereine ist Teil der Ausstellung. Daran mitgewirkt hat die Initiative VfL-Museum, die derzeit keine regelmäßig geöffneten Präsentationsräume, jedoch eine sehenswerte Sammlung zusammengetragen hat. Auch die Osnabrücker Fans haben mitgewirkt.

Übrigens: Heute vor 80 Jahren  wurde die Bremer Brücke eröffnet – das Fußballstadion in Osnabrück. Der erste Spatenstich war am 21. November 1931 erfolgt. Auf einem Wiesengelände an der Brücke der Eisenbahnlinie nach Bremen – ‚Bremer Brücke‘ – entstand in 18 Monaten ein Stadion mit 9.000 Stehplätzen. [mehr…]

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(Bild: © Diözesanmuseum. Die abgebildete Eintrittskarte stammt aus dem
Niedersächsischen Landesarchiv – Staatsarchiv Osnabrück)

kein Cent

14. Mai 2013

Bildschirmfoto 2013-05-14 um 07.56.51

 

…und die Gegenposition

Arbeitsnachweis

29. Mai 2011

Wo wir heute schon beim Fußball waren, hier ein kleiner Arbeitsnachweis des Schepsdorfers Stefan Wessels, der seit März dieses Jahres im dänischen Odense seinem Beruf als Profifußballer nachgeht:

Nach der fußballerischen Grundausbildung bei Eintracht Schepsdorf und TuS Lingen stand Stefan Wessels bekanntlich in Diensten des FC Bayern München, der in der Champions League spielte; am 21.09.1999 lief Wessels als jüngster deutscher Champions-League-Torwart bei dem Spiel seines FC Bayern in Glasgow auf.  Vater Josef Wessels war eigens nach Schottland geflogen, um den Junior im legendären Ibrox Park  spielen zu sehen (Ergebnis 1:1).  2001 gewann Stefan Wessels  mit dem FC Bayern sogar die Champions-League (Foto unten), verließ 2003 aber München, weil er nicht dauerhaft Nummer 2 hinter Oliver Kahn sein wollte. Anschließend spielte er beim 1. FC Köln und ab 2007 dem Everton FC in England, dann eine Saison im Osnabrücker VfL-Fahrstuhl  und in der Saison 2009/10 beim FC Basel in der Schweiz. Jetzt hat der 32-jährige in Diensten des dänischen Odense BK sehr gute Aussichten, erneut in der europäischen Königsklasse aufzulaufen.

Sein Verein Odense BK hat sich nämlich in dieser Woche mit einem Sieg gegen den alten und neuen dänischen Meister FC Kopenhagen Platz zwei in der Meisterschaft und somit die Teilnahme an den Champions-League-Qualifiaktionsspielen im August gesichert. Auf seiner Facebook-Seite schreibt Stefan Wessels hoch erfreut:

 „Es ist geschafft: Nach einem tollen Spiel und einem verdienten 3:0 gegen FC Kopenhagen sind wir jetzt definitiv Zweiter und spielen die Champions-League-Qualifikation nächste Saison. Da durften wir mal ein bisschen feiern…“

Mit dem Heimsieg nahmen die Männer von der Insel Fünen erfolgreich Revanche gegen die 0:5 Schlappe im Saisonhinspiel gegen den alten und neuen dänischen Meister aus Kopenhagen und bestätigte die gute Leistung beim Pokalsieg gegen denselben Rivalen vor einigen Wochen.  Bisher hat „OB“ noch nicht in der Champions-League gespielt., aber mehrfach in der Europa-League. In der Saison 2010/11 wurde die Mannschaft dort  -ohne Stefan Wessels-  in der Gruppe H mit nur einem Sieg und einem Unentschieden Letzter in der Gruppe H. Das darf also besser werden…

 Stefan Wessels  ist in Odense, wie man so sagt, angekommen. Er spielte dort eine gute Rückrunde. „Es läuft sportlich sehr gut, und wir fühlen uns hier wohl“, sagte er jüngst dem Kölner Express. Wessels‘  Familie hat jüngst ein Haus in Odense bezogen. Sein Vertrag dort läuft noch ein Jahr, aber er will wohl länger bleiben und lernt gerade dänisch…

(Foto: (C) Stefan Wessels)

Eigene Belange

27. Mai 2011

Der VfL Osnabrück ist in dieser Woche nicht nur trostlos abgestiegen. Es wird gerade auch reichlich gegen ihn und seine Macher ermittelt. Wegen der Prügelszenen am Rande des verlorenen Relegationsspiels zwischen dem VfL Osnabrück und Dynamo Dresden hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Der Kontrollausschuss hat beide Vereine angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Sie sollen die Vorfälle aus ihrer Sicht schildern“, erklärte DFB-Mann Michael Morsch am Donnerstag.

Bereits während der Partie hatten Dynamo-Anhänger auf der Tribüne Fahnen angezündet und Feuerwerkskörper abgebrannt. Nach dem 3 : 1-Sieg der Gäste stürmten Hunderte Dresdner Fans auf das Spielfeld. Dabei kam es zu Tritten und Schlägen gegen Polizeibeamte, Ordner und Fotografen. Im Stadion wurden Kameras, Werbebanden und Sitzschalen zerstört. Gleichzeitig sollen Osnabrücker Fans versucht haben, die eigene VfL-Geschäftsstelle zu stürmen.

Das taten dann am Donnerstagmorgen auch die regionalen Zoll- und Steuerfahnder: Bei einer Durchsuchung beschlagnahmten sie umfangreiche Unterlagen in der VfL-Geschäftsstelle. Zeitgleich durchsuchten die  Fahnder Vorverkaufsstellen und die Wohnungen von 18 aktuellen und ehemaligen VfL-Spielern  und stellten Geschäfts- und Gehaltsabrechnungen sicher. „Bei dem Ermittlungsverfahren geht es um den Verdacht der Steuerhinterziehung durch Verantwortliche des Vereins und eine Vermarktungsgesellschaft“, sagte Staatsanwältin Wibke Warnking. „Die Verfahren richten sich nicht gegen die Spieler, sondern gegen den Verein beziehungsweise gegen neun Verantwortliche.“

Bei einer Betriebsprüfung für die  Jahre 2006 bis 2009 waren laut Staatsanwaltschaft Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Im Detail beanstandete  der verantwortliche Betriebsprüfer des Finanzamtes, es gebe für rund 20 Freundschaftsspiele über den Zeitraum von vier Jahren keine Nachweise über die zugeflossenen Einnahmen. Auch die  Einnahmen aus Spielen der zweiten Mannschaft des VfL tauchten nicht in den Geschäftsbüchern auf. Die  Erlöse aus Fanartikelverkäufen sollen ebenfalls nicht vollständig versteuert worden sein, weil man, so Verantwortliche des Vereins auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, Trikots (Foto lks.) und andere Fanartikel „zu eigenen sportlichen Belangen“ genutzt, dies aber möglicherweise nicht ausreichend dokumentiert habe.

Außerdem geht es um eine 200.000-Euro-Zahlung an einen Gütersloher Spielervermittler. Der Betrag rühre, hieß es auf der  Pressekonferenz, aus einer Vereinbarung aus dem Jahr 2003. Damals hatten die Osnabrücker „billig“ Spieler von dem Berater verpflichtet. Für den Fall eines Aufstiegs wurde allerdings eine Nachschlagzahlung vereinbart. 2007 stiegen die Niedersachsen dann in die Zweite Bundesliga auf und damit erhielt der VfL die Rechnung des Spielerberaters über 200.000 Euro plus Umsatzsteuer. Der VfL zahlte. Das Problem laut VfL Vizepräsident Gert Lehker: „Wir konnten dazu keinen Vertrag mehr vorlegen.“ Das Finanzamt glaubt daher, es sei eine verdeckte Gehaltszahlung.

Zuletzt ging es um „Gehaltsvorauszahlungen“ in Höhe von 22.000€, mit denen man einen finanziell „klammen“ Spieler unterstützt habe. Der Spieler habe kurze Zeit später den Verein verlassen und den vorgestreckten Betrag bis heute nicht beglichen. Folglich musste die Summe in den Geschäftsbüchern abgeschrieben werden. Daraus habe sich für den Betriebsprüfer  der Verdacht einer Schwarzgeldzahlung ergeben.

Mal sehen, was wird. Ich wette jedenfalls drauf, dass der DFB noch in diesem Quartal seine Ermittlungen abgeschlossen hat und beide Vereine zahlen. Die anderen Ermittlungen werden deutlich länger dauern und mit einer tatsächlichen Verständigung enden.

Fahrstuhl

16. Mai 2011

Der VfL Osnabrück muss im Kampf um den Verbleib in der 2. Bundesliga in die Verlängerung. Die  Nachbar-Niedersachsen kamen am letzten Zweitliga-Spieltag beim FC Ingolstadt zwar zu einem 1:0-Sieg, müssen aber als Tabellen-16. in zwei Relegationsspielen  gegen den Dritten der 3. Bundesliga Dynamo Dresden antreten.  Sebastian Tyrala traf am Sonntag in Ingolstadt zum Tor des Tages und sicherte den Osnabrückern damit den ersten Dreier nach zuvor zehn Spielen ohne Sieg. Aber Aufatmen kann man in  Osnabrück erst nach einer erfolgreichen  Relegation um die Zweitligawurst – am Freitag, den 20. Mai (20.30 Uhr) zunächst auswärts bei Dynamo Dresden;  das Rückspiel findet dann am Dienstag, 24. Mai um 20.30 Uhr an der Bremer Brücke statt. Hinweise hier.  Das wird alles andere als leicht. Die Osnabrücker wissen jedenfalls seit 2009, wie schwer Relegationsspiele sind.

Derweil philosophiert die taz über die „Fahrstuhlmannschaft VfL Osnabrück“: „Seit Jahren pendelt der VfL zwischen zweiter und dritter Liga hin und her. Der Ruf, eine Fahrstuhlmannschaft zu sein, verfestigt sich.“  Aber dagegen kann das südliche Emsland etwas tun. Denn wir bilden die hierfür notwendigen  Experten am Hochschulstandort Lingen aus. Guckst Du hier bei youtube:

Toitoitoi nach Osnabrück!

Stefan Wessels

30. Januar 2011

Nach Michael Rensing ist auch der zweite Lingener Fußballprofi jetzt wieder „unter der (Vereins)Haube“: Stefan Wessels, Ex-TuS-Lingen-Spieler  aus Schepsdorf (Foto re), hat einen neuen Verein. Odense BK. Das freut mich. Lesen Sie mehr:

OB har i dag forstærket truppen med den rutinerede tyske målmand Stefan Wessels frem til 30. juni 2012, der har en fortid i Bayern München og FC Köln.

31-årige Stefan Wessels har en fortid i Bayern München og 1. FC Köln, og han har desuden repræsenteret Tyskland på en række ungdomslandshold. Senest har han været på kontrakt i FC Basel 1893.

– Det er utrolig positivt, at vi har indgået en aftale med Stefan Wessels. Han er først og fremmest en dygtig målmand, og han har desuden været meget interesseret i at blive en del af OB samt klubbens udvikling og ambitioner, siger direktør Thomas Christensen.

– Roy Carroll har som bekendt udtrykt et ønske om at vende hjem til England. Den situation er endnu uafklaret, men vi har ikke ønsket at have usikkerhed på målmandsposten. Derfor har vi garderet os med endnu en dygtig målmand.

Det kommende halvandet år er Stefan Wessels således at finde i Ådalen, og cheftræner Henrik Clausen ser frem til at få den erfarne tyske målmand med i truppen.

– Stefan Wessels er en rolig og reaktionsstærk målmand, der kommunikerer godt med sit forsvar. Med adskillige kampe i Bundesligaen samt erfaring fra Champions League og Premier League er det en spiller, der har masser af rutine at byde på, siger Henrik Clausen.

Selv ser Stefan Wessels frem til at bevise sine kvaliteter overfor OB’s mange tilhængere. Målmanden har store ambitioner for sin kommende tid i Odense.

– OB er en klub, der spiller med i toppen af dansk fodbold, og som deltager i europæiske turneringer hvert år. I øjeblikket er vi placeret på andenpladsen, og jeg vil gøre mit for, at vi kan holde den position. Nu glæder jeg mig til at lære mine nye holdkammerater og byen bedre at kende. Jeg har allerede fået et særdeles godt indtryk af både truppen og Odense, siger Stefan Wessels.

I sin hidtidige karriere har Stefan Wessels spillet 60 kampe i Bundesligaen, 10 i Champions League samt opgør i Premier League, FA Cup og Europa League for klubber som Bayern München, 1. FC Köln, Everton FC, VfL Osnabrück og FC Basel 1893.

So weit, so gut. Stefan Wessels selbst kommentiert den Wechsel optimistisch. Er hat übrigens einen Vertrag bis Sommer 2012.

Stefan, Dein ehemaliges F-Jugendtalent Lukas und ich wünschen Dir viel Erfolg i Danmark.

(Foto: © OB, Stefan Wessels)

Partnerschaft

17. Juli 2010

Bernhard Remmers, 51-jähriger „Korrespondent der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) in Osnabrück, hat nach Angaben des Branchendienstes Kress.de als Hobby den VfL Osnabrück und „gute Liturgie“. Jetzt hat er in dieser Woche für seinen Arbeitgeber HAZ den Blick nach Lingen  gerichtet und getitelt „Keiner will Bürgermeister werden“. Hannover wird aufmerksam auf die immer hektischer nach einem eigenen und -vor allem- präsentablen Kandidaten für die OB-Wahl am 12. September suchende Lingener CDU. Ralf Büring, Irene Vehring, Werner Hartke, Godehard Ritz, Andreas Kaiser, Uwe Hilling, ein Bruder von Hermann Kues, dessen Vorname mir gerade entfallen ist Matthias Kues, Heinz Tellmann, Martin Suresch, Ulrich Witte  ja schließlich sogar der ideenreiche Heinz Rolfes – alle werden und wurden gehandelt, aber keiner von ihnen will, soll oder darf bisher.

Nicht zuletzt das Privatleben spiele eine Rolle, denn „Frauen und Männer mit Karrierepotential möchten freie Zeit behalten für Partnerschaft und Familie“, weiß Journalist Remmers. Bemerkenswert für die Union: Partnerschaft nennt Remmers dabei zuerst!

Also hofft Lingens FDP-Chef Jens Beeck weiter auf die Tigerentenlösung, nämlich darauf, dass er der gemeinsame Kandidat von schwarz-gelb wird. Deshalb wohl hat er bisher seine längst beschlossene OB-Kandidatur nicht bekannt gegeben. Beeck soll sogar schon mal vorsichtig bei der ratlosen Ratsmehrheit angeklopft haben, aber da habe die Union abgewunken. Mal sehen, wie lange noch.