Schönes Lingen 3

27. August 2012

Nein, Ulrike, das ist keine moderne Kunst. Das ist Dreck. Man kommt aus dem Urlaub zurück, checkt die 146 aufgelaufenen E-Mails und findet sofort das Notwendige für einen kleinen Blogbeitrag. Ach, wie schön!

Dabei muss man nicht einmal besonders phantasievoll sein, um sich Alternativen vorzustellen. Wie -siehe unten- der Verteilerkasten in Celle beispielsweise, wo auch nicht sinnfrei um den Kasten herumgepflastert ist sondern… sehen Sie selbst:


Pfiffig wäre es auch, ruft Annette von nebenan, die Hecke, das Wohnhaus aufzumalen, die sich hinter dem Kasten befinden, oder das Innere des Verteilerkastens. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sie wissen, dass ich bisweilen etwas zynisch sein kann, will, mag. Dieser meiner Eigenschaft widme ich meine neue Reihe „wunderschönes Lingen“ – natürlich verknüpft mit herzlichen Gedanken an die Gedankenlosen in unserem Städtchen. Wenn Sie in Lingen also Wunderschönes finden, schicken Sie mir einfach ein Foto.

Heute beginnen wir die unregelmäßige Reihe mit diesem kleinen unterirdisch-überirdischen Stromkasten. Irgendwann vor -zig Jahren mutig poppig-rot angemalt und dann nie wieder. Muss doch eigentlich so nicht sein – oder?