Gewinner essen regional

30. März 2019

Felix Olschewski appelliert:

„Mit jedem Einkauf von Lebensmitteln wählen wir, ob wir gewinnen oder verlieren möchten. Entscheiden wir uns für regionale Ernährung, können wir zugleich besser essen und unsere Gesundheit pflegen; Geld sparen; Umwelt, Natur und Tiere schützen; unsere Nachbarn unterstützen und unser Leben selbst bestimmen.

Oder wir kaufen beim Discounter, steuern damit auf das Gegenteil zu und schaden uns selbst, unseren Mitmenschen und der Natur; verschwenden Geld und geben die Kontrolle über unser Leben aus der Hand.

Diese Gegenüberstellung mag absurd klingen, weil die Wahl einfach scheint: Natürlich möchte niemand sich selbst schaden. Es widerspricht unserem Instinkt, alle Vorteile bei der einen und alle Nachteile bei der anderen Wahl zu sehen.

Das moderne Leben lehrt uns: Nichts ist so einfach, keine Wahl so eindeutig und jeder Vorteil ist mit einem Nachteil verbunden: Pizza ist lecker, aber ungesund. Billige Kleidung erfreut die Geldbörse, schadet jedoch der Umwelt. Selbst kochen ist gesund, allerdings unbequem. Dieses Denkmuster des steten Verknüpfens von Vorteilen mit Nachteilen lehrt uns die Moderne. Die Industrie treibt diese Sicht auf das Leben voran. Denn wenn jeder Vorteil mit einem Nachteil verknüpft ist, stecken unsere Leben voller Hindernisse: »Abnehmen bedeutet Verzicht. Kaufe mein Wundermittel, damit ist es einfacher.«

Wir haben Probleme und die Lösungen dafür können wir kaufen. Das ist jedoch ein Irrtum. Tatsächlich versperrt dieser Blickwinkel die Sicht auf die übrigen Nachteile solcher Angebote, während die vermeintlichen Vorteile sich als Gaukelei entpuppen….“


Olschewskis Fazit:

Regionale Ernährung nährt die Region.

Dein Gewinn: Mehr Sicherheit und Gesundheit: Für dich, deine Familie, deine Mitmenschen. Höhere Lebensqualität für die Gemeinschaft. Mehr Selbstbestimmung.

So gehts: Gehe zum Landwirt. Begib dich direkt dorthin. Gehe nicht zum Discounter. Ziehe nicht durch den Supermarkt.

Beachte: Regional ist nicht immer gut. Teuer heißt nicht besser. Bio heißt nicht gut.


Alles lesen bei Urgeschmack: Gewinner essen regional

Wer beim Bauern nebenan kauft, genießt ein besseres Leben. Schlank sein und gesund; ein gutes Auskommen haben und gute Nachbarschaft; die Geschicke der Gemeinschaft mitgestalten; der Natur und zugleich dem örtlichen Handel zur Blüte verhelfen: All das kann man vollbringen, wenn man beim Essen die richtige Wahl trifft. So bereichert das Essen aus der eigenen Region unsere Lebensqualität.

Weide oder Wiese

9. November 2017

Über die Herausforderungen der Grünlandnutzung spricht Felix Olschewski, Urgeschmack-Blogger. Er fragt: Bestes Fleisch vom Weidetier braucht zuerst eines: Eine Weide. Oder eine Wiese?
Mit Dirk Brockhaus spricht Felix Olschewski über die Herausforderungen, vor denen Landwirte bei unterschiedlichen Formen der Grünlandnutzung stehen. Er weiß: Eine Alternative zur industriellen Intensivtierhaltung können Verbraucher und Erzeuger nur gemeinsam erschaffen. Hier als Nachhilfe das aktuelle Urgeschmack-Video.

Mehr Interessantes zum Thema:

Teil 1 der Videoreihe: Weidehaltung und Wertschätzung – Bestes Fleisch durch Naturschutz
Ruiniert Fleisch das Klima?
Weideschlachtung: Tod auf der Weide
Der wahre Wasserverbrauch von Fleisch
Mehr auf Deutschlands größter Internetseite zu diesem Thema: weidefleisch.org

 

das Essen lehren

16. September 2017

Gesundes Essverhalten erspart uns Krankheiten, Leistungsmängel, Figurprobleme und zahlreiche Sorgen, Unzufriedenheit, Diäten und Mühen. Es ist der Schlüssel zu einem gesunden Leben und befähigt uns zum Erreichen unseres biologischen Potenzials. Zweifelsohne sollten wir unseren Kindern genau diese Chancen nach Kräften ermöglichen. Denn sie sind unsere Zukunft, biologisch der Sinn unseres Lebens.

Möchte man einem Menschen zu gesundem Essverhalten verhelfen, muss man begreifen: Verhalten, Gewohnheiten und Geschmack kann man verändern. Sie mögen oft festgefahren wirken – auch in jungen Jahren – doch mit Geduld und dem geeigneten Vorgehen kann man selbst die schwierigsten Knoten lösen. Geschmack ist eine erlernbare Fähigkeit, die wir trainieren und so erweitern können. Scheint ein Mensch (ganz gleich, ob jung oder alt) dem zuckerigsten Süßkram hoffnungslos verfallen, muss er dieses Schicksal nicht den Rest seines Lebens hinnehmen. Wer seinen Kindern die allerbesten Möglichkeiten mitgeben möchte, beginnt…

Weiterlesen bei Urgeschmack: Kindern das Essen lehren – 

sinkt

18. Oktober 2016

radieschenWarum sinkt der Nährstoffgehalt unserer Lebensmittel?
Essen ist nicht mehr, was es einmal war. Früher war Essen nicht unbedingt immer besser und sicherlich nicht aus Holz. Doch die Zutaten haben anders geschmeckt. Intensiver. Radieschen waren schärfer, Tomaten süßsäuerlicher und der Blumenkohl, nun, der schmeckte mehr nach Blumenkohl. Dieser Eindruck ist mehr als ein Gefühl: Die Zusammensetzung unserer Lebensmittel hat sich messbar verändert. Orangen enthalten nur noch ein Achtel des Vitamin A, Brokkoli liefert 80 Prozent weniger Kupfer, Tomaten büßten drei Viertel ihres Kalziums ein und Weizen verlor Teils die Hälfte seiner Mineralstoffanteile. Insgesamt messen wir einen gemittelten Mineral­stoffverlust von 5 bis 40 Prozent in Obst und Gemüse. Wie kommt es zu diesem Verfall unserer Lebensmittel?

[weiter…]

gefunden bei / mit Dank an
bildschirmfoto-2016-10-17-um-22-00-42