Helft dem lokalen Einzelhandel…

und den anderen Selbständigen, die wegen der Corona-Schließungen jetzt vor Ort Eure Hilfe brauchen. Die Süddeutsche schreibt dazu:

  • In Corona-Zeiten wird nicht nur gehamstert – viele versuchen auch, Rücksicht zu nehmen und sich gegenseitig zu unterstützen.
  • Hilfreich kann es zum Beispiel sein, sein Buch online im heimischen Buchhandel zu bestellen. Oder kleine Läden mit dem Kauf von Gutscheinen zu unterstützen.

Wie in diesen Tagen verantwortungsvoll mit Dienstleistern, Verkäufern, Anbietern umgehen? Die Unklarheiten, die sich dabei ergeben, haben unterschiedliche Ebenen. Die eine lautet: Wie kann man die Menschen, die in Supermärkten oder beim Paketdienst trotz allem immer noch arbeiten müssen, vor dem Virus schützen und ihnen das Leben erleichtern? Und die andere: Was kann jeder einzelne Verbraucher tun, um die Geschäftsleute zu unterstützen, die gerade um ihre Existenz kämpfen?

Was der Verband deshalb von den Kommunen fordert, nämlich für später geplante Aufträge vorzuziehen, könnte er sich auch als UntBiotexerstützung von normalen Kunden vorstellen, sagt Ulrich: „Wenn man sich etwas ohnehin anschaffen wollte, warum nicht schon jetzt?“ Die SZ hat mehrere von den Corona-Folgen betroffene Menschen gefragt, wie Verbraucher ihnen gerade helfen können. Lest mal und kauft nicht nur in den großen Supermärkten oder bei US-Versandkonzernen sondern telefonisch oder Online bei Holzberg, Benner, Blanke Buch & Kunst, Antiquitäten-Schnieders, Antiquitäten Gels, Kathy’s Wohnart, Nottbeck und Biotex, geht in die Große Straße mit Vom Fass und der Woll- und Wäschetruhe, die bald schließen will. Kauft bei Unverpackt, und ordert bei Böckmann, Uschi Thünemann, Neuhaus und Hellmann hier und Hellmann da.

Denkt bei Schuhen an Albers, Hilbers und Tendenza, an den Spiele-Max und Sports-World und Appelhans, einen der letzten Zeitschriften- und Lottoläden im Zentrum. (Sorry an alle anderen Lingener Einzelhändler, die ich hier nicht nenne!). Schreibt E-Mails an die Kaufleute oder ruft an, falls die Betriebe keinen Webshop haben. Alle sind so sie erreichbar, bringen die Ware oder nutzen „Lingen liefert„. Oder kauft Gutscheine. Das hilft unseren Lingener Betrieben!

Telefoniert gern auch mit den Gastwirten, bei denen Ihr sonst einkehrt, und fragt, ob sie Essen, Bier und Getränke zu Euch nach Hause liefern oder ihr es abholen könnt! Und bestellt. Es hilft.

Warum das Ganze? Lest in der Süddeutschen nach, warum…

 

Unverpackt

16. Januar 2020

Lingen soll einen  „Unverpackt-Laden“ bekommen. Dieser soll als Genossenschaft organisiert werden. im neuen Geschäft bekommt man ganz ohne Verpackung, verschiedene Lebensmittel wie Nudeln, Getreide, Nüsse, aber auch andere Dinge die täglich gebraucht werden, wie z. B. Waschmittel. Das Projekt nennt sich Lingen Unverpackt und soll, wenn alles klappt, als neue Genossenschaft an den Start gehen.

„Lingen Unverpackt eG“ wird am Montag, 27. Januar in der Kirchstraße 2 die Türen öffnen, also mitten in der Stadt an der Zufahrt zur Tiefgarage am Markt. Leicht erreichbar sind von dort Stadtbibliothek, Krankenhaus und TPZ. Ganz in der Nähe sind außerdem der Wochenmarkt sowie einige weitere umweltbewusste Einzelhändler, bei denen der Einkauf plastikfrei ergänzt werden kann. Pkw-Parkplätze sind in der Tiefgarage vorhanden und ein großzügiger Fahrradparkplatz ist direkt vor der Tür.

Was noch fehlt, sind Menschen aus Lingen, die am besten als Genossinnen und Genossen der neuen Genossenschaft das Projekt Lingen Unverpackt eG unterstützen möchten.  

Die Initiatoren um Teresa Metz-Meuter, Dayana Metz und Sandra Reichenberger geben über alle Fragen, die das Projekt betreffen, hier Auskunft.  Und sie fragen: „Was würdest du gerne im Unverpackt Laden kaufen? Schreib die Antwort in die FB-Kommentare!“

Website: www.lingen-unverpackt.de/

Facebook: Lingen Unverpackt

unverpackt

7. September 2019

Kunststoffvermeidung gehört aktuell zu ganz großen Themen im Lebensmitteleinzelhandel. In der Werbung der marktbeherrschenden Ketten tauchte dieses Thema bislang aber kaum auf. Edeka ändert das nun – mit seinem Spot „unverpackt“.Mit seiner neuen Kampagne unterstreicht Edeka sein Engagement in Sachen Plastikreduktion. So verzichtet das Unternehmen ab sofort vollständig auf die Plastikfolie, mit der bislang noch ein Teil der Salatgurken eingeschweißt wurden – sowohl konventionell als auch Bio. (mehr…)