Der Geschichte auf der Spur: In der Region laden das Landesarchiv und das NUSO-Archiv  in Osnabrück sowie das Stadtarchiv Lingen zum Besuch ein: am Samstag, 3. März 2018 ist von 10 bis 16 Uhr der Tag der Archive!

In Lingen verwandelt sich der Flur des Stadtarchives in die Lingener Burgstraße. Auf Fotos und Tafeln beleuchtet das Stadtarchiv gemeinsam mit dem Heimatverein Lingen (Ems) den alten Zustand der Häuser zwischen Markt und Promenade. Es werden historische Bewohner vorgestellt und die Baugeschichte wird verfolgt. Jeweils um 10.00, 12.00 und 14.00 Uhr führt Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus durch Ausstellung und Magazine. Auch der Arbeitskreis Lingener Familienforscher steht mit Rat und Tat bereit und beantwortet Fragen zu Lingener Verwandtschaftsverhältnissen und zur Herkunft von Familiennamen. Zudem können Besucher in Geburtsregistern (1874-1905). Heiratsregistern (1874-1935) und Sterberegistern (1874-1985) Namen recherchieren.
Der Tag der Archive beginnt um 10 Uhr in der Baccumer Straße 22 (Gebäude der Stadtbibliothek). Der Eintritt ist frei und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Eigentlich aber lautet das diesjährige Motto des bundesweiten Tags der Archive „Bürgerrechte und Demokratie“. Das scheint mir in Lingen nicht im Vordergrund zu stehen. Anders ist dies in Osnabrück.

Wie es zu den heute scheinbar selbstverständlichen Rechten für Männer und Frauen und zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaftsform gekommen ist, kann man dort aus den historischen Quellen erfahren, die das Niedersächsische Landesarchiv am Standort Osnabrück aufbewahrt.

Das Archiv in der Schloßstr. 29 ist ein offen und freundlich gestaltetes Haus. Hier befinden sich Unterlagen aus den staatlichen Institutionen in der Stadt Osnabrück und den Landkreisen Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim, aber auch Archivgut kommunaler Herkunft wie etwa der Stadt und des Landkreises Osnabrück sowie die Archive der Universität und der Hochschule Osnabrück. Guts-, Adels- und Wirtschaftsarchive sind ebenfalls wichtige Bestände.

„Demokratie und Bürgerrechte sind keine Selbstverständlichkeit. In unserer Gesellschaft müssen sie stets neu diskutiert, ausgehandelt und verteidigt werden. Die Archive sind dabei ein Fels in der Brandung. Sie bewahren das Geschehene für nachfolgende Generationen, sind eine verlässliche Informationsquelle und schützen somit aktiv unsere Demokratie“, so der VdA- Vorsitzende Ralf Jacob. „Am TAG DER ARCHIVE wollen wir das den Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland zeigen.“

Der Tag der Archive findet in zweijährigem Turnus bundesweit an einem Wochenende Anfang März statt. Das Landesarchiv in Osnabrück öffnet am 3. März, um zwischen 10.00 und 16.00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und über seine Aufgaben zu informieren.

Neben den allgemeinen Magazinführungen gibt es auch spezielle Angebote: Unter dem Titel „Verbrecher, Mitläufer, stille Helden“ werden in zwei thematischen Führungen Fallbeispiele zur Entnazifizierung in Osnabrück und im Emsland demonstriert. Was Überlieferungsbildung für Bürgerinnen und Bürger bedeuten kann, soll der Versuch „Quellen von gestern, von heute, für morgen.  Eine Zeitkapsel für Osnabrück gestalten!“ zeigen. Daneben gibt es Einführungen in den Umgang mit dem archivischen Recherchesystem Arcinsys und kleine Ausstellungen mit Informationen über die Archivgeschichte und besondere Archivalien. Kinder können sich an das Gießen von Siegeln wagen oder Wappenmalerei ausprobieren.

Das Osnabrücker Programm:

  • Quellen von gestern, von heute, für morgen: Eine Zeitkapsel für Osnabrück gestalten
  • Verbrecher, Mitläufer, stille Helden. Fallbeispiele zur Entnazifizierung in Osnabrück und im Emsland um 12:00 und 14:00 Uhr
  • Magazinführungen stündlich zwischen 10:30 und 14:30 Uhr
  • Systematisch Forschen: Eine Einführung in die Recherche mit Arcinsys um 11:00 und 13:00 Uhr
  • Büchertisch und Blog des Historischen Vereins
  • Für unsere kleinen Besucher ist auch was dabei: Siegelgiessen und Wappenmalen

In Osnabrück steht Besuchern auch das NUSO-Archiv Kolpingstr. 7, Raum 01/201 offen. Das NUSO-Archiv (Nachhaltigkeit und Umweltbildung für die Stadt Osnabrück) präsentiert die Ausstellung „Hase – Fluß durch die Zeit“, was auch dem Motto „Bürgerrechte und Demokratie“  nicht gerecht wird. Mehr…

Auch der Landkreis Emsland unterhält ein Kreisarchiv, das sich aber -soweit ich sehe- nicht am Tag der Archive teilnimmt. Ob dies daran liegt, dass „Bürgerrechte und Demokratie“ nicht den Nerv der Institution treffen, erscheint mir gut möglich aber nicht sicher. Eher denkbar dürfte sein, dass an diesem 3. März in Meppen anderes ansteht: Der lokale SV Meppen tritt in der heimischen Arena gegen den FC Carl Zeiss Jena  an…

Mit dem Veranstaltungstermin des Tag der Archive  Anfang März möchte übrigens der Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare auch an den Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln am 3. März 2009 erinnern, dessen Verarbeitung noch längst nicht abgeschlossen ist. Darüber hinaus soll der Öffentlichkeit die Vielfalt des Archivwesens verdeutlicht werden: Große Staatsarchive beteiligen sich ebenso wie die örtlichen Kommunalarchive, Kirchenarchive finden sich im Veranstaltungskalender neben Universitäts-, Parlaments- und Wirtschaftsarchiven. Dazu kommen Adels-, Medien- und Parteiarchive sowie Archive von Verbänden, Stiftungen und wissenschaftlicher Institutionen. In einigen Orten kooperieren auch verschiedene Einrichtungen und bieten gemeinsame Veranstaltungen zu einem bestimmten Schwerpunkt an.

(Quellen: PM)

Grenzsituationen

2. Dezember 2017

Ich bin mir sicher: Dieser Fehler hätte angesichts der SV-Meppen-Affinität auch hier in unseren Emsland-NOZ-Ausgaben erscheinen können. Apropos veröffentlichen: Vor 10 Tagen ist eine der großen Unternehmerpersönlichkeiten der Region an Ems und Vechte verstorben: Heinrich Essmann, der ein riesiges Getänkeunternehmen aufgebaut hat und nebenan die Oberligatruppe des TuS Lingen 1910 eV sponserte. Bis jetzt hielt es die NOZ nicht für nötig. einen Nachruf zu veröffentlichen, obwohl sie sonst einen Liveticker über den Männergrippe-Verlauf beim stellvertretenden Platzwart des SV Meppen anbietet. Diese Blätter aus Lingen, Meppen und Papenburg sind und bleiben mir ein Rätsel.

Die Protagonisten dieser DwdkaLw-Facebook-Seite haben mich ja mal rausgeworfen, als ich mich der eigenwilligen Orthografie des Gruppennamens widmete. Doch für diesen DwdkaLw-Beitrag kann es nur Lob geben:

LingenFußball

Hätte man mir nicht nur den Beitrag sondern auch den Nachnamen von Kommentator Christoph gemailt, würde ich ihm ein Bier ausgeben: Am Freitag vor Pfingsten auf dem ASV-Sportplatz am Wallkamp beim -ich glaube- letzten Meisterschaftsspiel gegen Blau-Weiß Dörpen. Autoschrauber wie mein Fraktionskollege Marc Riße („@twittarisse“) haben ja bekanntlich von Fußball keine Ahnung, aber die SVMeppen-Affinität dieser NOZ-Sportfreaks müsste selbst ihm auffallen. Zum Beispiel heute der Emsland(!)-Headliner (!) nach einer desaströsen 0:6-Niederlage der B-Juniorinnen des…klar SV Meppen.

MTLTEZ-Jungs, geht’s noch?!

06SVM

Kicker, Kult & Co.

10. September 2013

Bildschirmfoto 2013-09-09 um 21.59.13Kicker, Kult & Co. – als Fußball noch vielfältig war.

Ein  Akademieabend in Kooperation mit dem Diözesanmuseum Osnabrück

Lingen (Ems)  –  Ludwig-Windthorst-Haus
Gerhard-Kues-Str. 16

Montag, 16.09.2013  –  19.30 – 21.30 Uhr
Kosten: 6 Euro ( erm. 4 Euro)

mit
Stefan Wessels
Ex-Torwart von Bayern München, 1. FC Köln, FC Everton, FC Basel und Odense BK, Torwarttrainer im Jugendleistungszentrum Emsland und beim Regionalligisten SV Meppen, Ex-Messdiener aus Lingen und Schirmherr der aktuellen Sonderausstellung „Kicker, Kult & Co.“ im Diözesanmuseum Osnabrück
Hubert Hüring, Trainer bei BW Dörpen, vormals u.a. beim VfL Osnabrück und SV Meppen
Domkapitular Reinhard Molitor, Osnabrück
Prof. Dr. Lorenz PeifferSporthistoriker an der Leibniz-Universität Hannover
Maria Reisinger, 1. Liga bei FFC Heike Rheine, Chef-Trainerin 2. Liga Viktoria Gersten, derzeit Geschäftsführerin Frauenfußball SV Meppen
Moderation:
Dr. Hermann Queckenstedt, 
Direktor des Diözesanmuseums Osnabrück

Zum Thema:
Am 24. August ist die Bundesliga 50 Jahre alt geworden. Das ist Grund genug, auch einmal über den Zusammenhang von Fußball und Kirche zu reden und in die Vergangenheit zu blicken. Denn die ersten Fußballvereine entstanden sowohl in England als auch in Deutschland in Kirchengemeinden.

50 Jahre Bundesliga – doch was war davor? Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gab es eine ungeahnte Vielfalt der Anbieter: die katholische Deutsche Jugendkraft (DJK), das evangelische Eichenkreuz, den Arbeiter-Turn- und Sportbund, jüdischen Sport und natürlich die Ligen unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes. Übrigens hat die DJK im Emsland damals auch evangelische und jüdische Kicker integriert. Erst mit der Gleichschaltung durch das nationalsozialistische Regime wurde diese Vielfalt beendete.

Der Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus spürt den Wurzeln des Fußballs und seiner unterschiedlichen Anbieter im Bistum Osnabrück nach. Darüber hinaus werden wir über die heutige Fußballkultur sprechen. Einer der Schwerpunkte der Gesprächsrunden wird die Schnittmenge zwischen Religion und Fußball sein, ebenso das Integrations-
potenzial des Fußballs für die Gesellschaft.

Inspiriert wurde der Akademieabend durch die Ausstellung „Kicker, Kult & Co.“ im Diözesanmuseum Osnabrück. Diese Ausstellung ist noch bis zum 3. November 2013 zu sehen, dienstags bis sonntags 10 – 18 Uhr. Homepage: www.fussballhimmel-osnabrueck.de
Veranstaltungsflyer zum Download [2.284 KB]
(Quelle)

Keeper

2. August 2013

20130801-135446.jpgEr kommt aus Schepsdorf und spielte im Hampden Park in Glasgow Champions League, die er mit dem FC Bayern München gewann. Profifußballer Stefan Wessels ist inzwischen in die Region zurückgekehrt und sprach jetzt über Karriere, Krisen und Kahn mit dem Fußballmagazin 11Freunde – bekanntlich der Gegenentwurf zum DFB-zentrierten Kicker. Dabei äußert er Verständnis für den „Ich-bin-jetzt-mal-weg“-Reaktionsfrust von Berufskollegen Michael Rensing und erlöst mit seinem letzten Satz alle Lingener Lokalpatrioten von ihren schlimmsten Befürchtungen. Das Interview führte Tobias Ahrens (11Freunde).

„Mit 20 Jahren war Stefan Wessels der jüngste deutsche Keeper, der bis dato in der Champions League debütierte. Mittlerweile trainiert er die Torhüter des SV Meppen. Wir sprachen mit ihm über Trainingseinheiten mit Oliver Kahn, den TuS Lingen und David Moyes.

Stefan Wessels, nach Stationen beim FC Bayern, 1. FC Köln und FC Everton sind Sie mittlerweile beim SV Meppen gelandet. Zum Karriereende verkommen Sie also nun zum Torfkicker?
Nein, verkommen werden…..“
[weiter auf der Seite von 11Freunde]

(Foto: (c) Stefan Wessels)

ASV vs. SVM

23. Juli 2013

Heute ab 19 Uhr in Altenlingen, Fußballplatz Am Wallkamp
Eintritt 4  5 Euro
Test- und Benefizspiel
ASV Altenlingen gegen SV Meppen

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Ausflug

8. Juli 2012

Darüber schimpft Ehrenlandrat Hermann B.: Kromos Bilder. Das ist heute mein Ausstellungstipp für alle, die einen Ausflug ins Emsland planen oder, so sie schon im Emsland sind, einen Ausflug im Emsland am Planen fangen (Ortssprache). Der taz-Beitrag muss zur Einstimmung sein. Es lohnt sich.
(Ab 10 Uhr bis 18 Uhr, hier)

Und mittendrin natürlich nach Emslage zum Fußball. Heute nämlich schrubbt die Kreisliga-Auswahl den hochgelobten SV Meppen mit 2:0. Was Preußen kann, können die KEI-Kicker erst recht.
(Ab 15.00, hier -Nachtrag: Rechtzeitig zum Anpfiff stoppt auch der Regen).

ps Mein sonntäglicher Tipp kommt heute ein wenig spät. Wegen der 3. Lange Nacht der Kirchen in Lingen, die dann doch deutlich länger war, als ich vorab gelästert hatte. Mein Tipp  gestern war das Orgelkonzert in St. Bonifatius. „Skurriles, Heiteres und Pompöses – Ungewöhnliche Orgelwerke und Transkriptionen“ klingt viel schwieriger, als es war. Es war nämlich einzigartig. The Entertainer (mit) Joachim Diedrichs auf der Lingener Bonifatius-Orgel. Und natürlich Pomp: Eingangs Jerusalem von Hubert Parry und der furiose Schluss mit Pomp and Circumstandes March No 1 von Sir Edward Elgar. Bonifatius-Kirche als Albert-Hall. Aber bei uns mit Zugabe. Wow!

Vergeblich habe ich übrigens versucht, für diesen kleinen Blog ein passendes Youtube-Video zu finden, um das volle Hörgefühl der brausenden Orgel bei Edward Elgars Marsch zu präsentieren. Sie alle sind viel zu flach, es geht nicht. Eine Knäckebrotscheibe ist auch kein 10-Kilo-Weggen.

Danke, Joachim Diedrichs!

Kosenkow

20. Februar 2011

Tor des Monats Januar 2011
ARD-Sportschau

erzielt von
Paul Kosenkow
BV Cloppenburg

Am 28. Januar schoss der 26-jährige Paul Kosenkow (BV Cloppenburg) im Heimspiel seines Vereins in der Oberliga Niedersachsen gegen den SV Meppen in der 60. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2, spektakulär  mit der Hacke aus der Drehung. Endstand des Spiels war 2:5.

Das elegante Tor schaffte es zunächst in die Vorauswahl der  „besten fünf“  für das „Tor des Monats Januar 2011“ in der ARD-Sportschau. Die beliebte Tor-Rangliste der ARD-Sportschau wurde 1971 erstmals präsentiert.  Die Zuschauer der ältesten deutschen Sportsendung konnten sich diesmal neben dem Cloppenburger Stürmer für Martin Stranzl (Borussia Mönchengladbach), Julian Draxler (Schalke 04), Julian Schieber (1. FC Nürnberg) und Tolgay Arslan (Alemannia Aachen) entscheiden.

Das Abstimmungsergebnis lautete
1.) Paul Kosenkow – BV Cloppenburg – 40%
2.) Julian Draxler – Schalke 04 – 28%
3.) Julian Schieber – Nürnberg – 15%

Mit der Ehrung zum „Tor des Monats Januar 2011“ hat sich Paul Kosenkow auch für die ARD-Auslosung zum „Tor des Jahres 2011“ qualifiziert!

(Quelle: Internetseite des BV Cloppenburg)

Emsland Eins

8. Februar 2009

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Emsland-Eins - Sportfernsehen aus der Region

Es gibt diesen engagierten Internet-Fernsehsender Emsland-Eins. Er war bei mir etwas in Vergessenheit geraten, bis ich auf diesen Sportbeitrag über das emsländische Fußballspiel des Jahres aufmerksam gemacht wurde. Ich dand einen mit den vorhandenen Bordmitteln und einer einzigen Kamera wirklich gut gemachten Sportbericht über das Fußballspiel TuS Lingen – SV Meppen, das im TuS mit 3:2 einen verdienten Sieger hatte.

Wenn die Lokalpresse gar die Interpretationshoheit über den SV Meppen verliert, dann tut sich endlich etwas in der regionalen Medienlandschaft. Und das ist gut so!

Sie sollten also nicht nur meinen improvisierten TuS-SV-Link anklicken, sondern regelmäßig Emsland-eins besuchen. Das Unternehmen finanziert sich nämlich durch Werbeeinnahmen.