Brennholz

2. Mai 2010

Eigentlich weise ich nicht auf Kommentare hin. Aber dieser Kommentar hier zum -übrigens meist kommentierten- Beitrag Steffi lässt mich dann doch eine Ausnahme mache:

Fast alles wurde zu dem Thema schon gesagt, aber noch viel zu milde! Um die LT herum ist es mit der Mehrheitsfraktion total verfilzt. Es ist unwahrscheinlich, was sich da manche erlauben: Seit meinem Engagement für die BI Pro-AltenlingenerForst ist unser Haus durch einen Eierwurf verunstaltet, der Ortsbürgermeister hat uns das versprochene Brennholz nicht mehr geliefert und die Herren Redakteure lassen mich in stundenlanger Arbeit einen Artikel zum Tag des Baumes am 25. April verfassen, den sie ohne irgendeinen Kommentar überhaupt nicht veröffentlichen. Was habe ich da drin wohl geschrieben, was aus Sicht der Filzläuse tabuisiert werden soll? Vielleicht sind es ja die drei Normenkontrollklagen, die BI-Mitglieder gegen die Waldvernichtung angestrengt haben.
Also vor über hundert Jahren gab es im Städtchen Lingen eine katholische und eine reformierte Zeitung, die sich gegenseitig sehr informativ beharkt haben, und ich hoffe, dass es über einen derartigen Blog bald zu einer bitter notwendigen Verbesserung der Informationsbreite in Lingen kommt. Als Namensidee möchte ich an unsere unzensiertes Bekanntmachungsblatt vom 27. Februar den “Lingener Tagesspott” erinnern. Über diesen Namen haben sich die Macher der LT erheblich aufgeregt!
Und wenn denn mal irgendwann die zeitintensive Arbeit für die BI vorbei sein sollte, wäre ich als Aktiver bestimmt gerne dabei.
Ein gutes Gelingen wünscht Gerhard
P.S. In der LT habe ich bis heute noch keinen Leserbrief zu dem Ende von Pott in Lingen gesehen!

Wir werden den von Steffi angeregten Blog machen! Versprochen!

Steffi

27. April 2010

Schon mehrmals habe ich hier in diesem kleinen Blog gelästert, die höchste Form des emsländischen Protestes sei der Leserbrief an die Lokalpresse.  Bloß was macht man, wenn der gar nicht erst veröffentlicht wird, der wohlformulierte  Leserbrief?

Blogleserin Steffi meinte nun zu mir, es sei an der Zeit, einen eigenen Blog zu schaffen für bzw. besser gegen die Zensuraktivitäten und „den-Leserbrief-veröffentlichen-wir-nicht“-Selbstherrlichkeiten der Lokalpresse. Einen Blog, der genau die kleinen Manipulationen und das Unter-den-Tisch-gefallene veröffentlicht.  Vorbild könnte der BildBlog sein. Das klingt spannend und wäre ein weiteres Stück notwendige Gegenöffentlichkeit.

Meine Frage:
Was meinen Sie, sollen wir uns an einen solchen Blog heranmachen? Mich interessieren Ihre Kommentare!