Stefan „Niggi“ Niggemeier ist aktuell wohl der bekannteste Medienjournalist im Land. Zusammen mit Boris Rosenkranz -früher taz und NDR- präsentiert er das Medienblog „UEBERMEDIEN“. Geboren im Harderberg nahe Osnabrück sammelte er nach dem Abitur bis 1993 erste berufliche Erfahrungen  als „fester freier Mitarbeiter“ bei der Neuen Osnabrücker Zeitung in seiner Heimat. Oder um seine „Offenlegung, natürlich“ zu zitieren:

„Ich habe vor rund 30 Jahren für die „Neue Osnabrücker Zeitung“ über Kaninchenzüchter, Karneval und Kommunalpolitik berichtet.“

Weihnachten war er zuhause im Osnabrücker Land, und jetzt bekannte er darüber bei UEBERMEDIEN dies:

„Ich hatte ja keine Ahnung! Ich war nur über Weihnachten für ein paar Tage in die alte Heimat gefahren und wusste nichts von dem Aufruhr, der die Region erfasst hat, seit RTL Mitte November bekannt gegeben hatte, dass der nächste Mann, dem in der Show „Der Bachelor“ knapp zwei Dutzend paarungswillige Kandidatinnen zugeführt werden, aus Osnabrück kommt.

Aus Osnabrück!

Und es kommt noch besser: Der Mann ist nicht irgendein Osnabrücker, nein: Es ist der Sohn des Oberbürgermeisters!

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) beschloss dann offenkundig, aus dieser Nachrichtenlage, die ihr beschert wurde, das Beste Meiste zu machen. Doch trotz ihres heftigen Buhlens um Aufmerksamkeit sieht es bislang nicht nach einer Liebesgeschichte zwischen dem Lokalblatt und dem Lokalbatsch aus.

Es beginnt alles ganz konventionell: Am Tag, als RTL die Personalie verkündete, klöppelte die NOZ aus dem PR-Material des Senders einen nachrichtlichen Artikel zusammen. Sie notiert, dass Niko Griesert 1,91 Meter groß und sportlich sei und „einfach immer gerne neue Sachen dazu“ lerne. Seine Wunsch-Partnerin solle „das Herz am rechten Fleck haben“ und „sich selbst nicht ganz so ernst nehmen“, das tue er nämlich auch nicht. Griesert sei Vater einer neunjährigen Tochter, die mit ihrer Mutter in den USA lebe und ihm alles bedeute.

Die Eskalation beginnt am nächsten Tag. „Fünf Dinge, auf die wir uns freuen“, formuliert Daniel Benedict. Benedict ist Online-Redakteur der Zeitung, aber ausweislich seines Autorenprofils auch „Zeitungspate des Bereichs Dschungelcamp“, was einerseits rätselhaft klingt, andererseits womöglich einiges erklärt.

Sein Text ist ein Ritt auf der Rasierklinge; eine gewagte Mischung aus Lokalstolz und Lokalverachtung, aus gut gelaunter Ironie und übertriebenem Wichtignehmen. Er fragt:

Hat Niko das Zeug zum OSfluencer? Hält die Stadt des Westfälischen Friedens den Zickenkriegen der Kuppel-Show stand? Und wird die Nation jetzt endlich begreifen, dass Osnabrück weder Oldenburg ist noch Saarbrücken?

Benedict weiß, dass RTL „traditionell“ schon in der ersten Folge an Orte führe, „die den Titelhelden prägten“:

Vor einem Millionenpublikum kann eine Stadt hier ihre schönsten Seiten zeigen. Sebastian beispielsweise, der Vorjahres-Bachelor, posierte im Münchner Wohnghetto seiner Kindheit, er zeigte die U-Bahn-Station, für die ihm wegen Jugendgewalt ein Platzverweis erteilt wurde, und die JVA, in der ihn seine Mutter besuchte.

Auch Osnabrück habe schöne Ecken:

gesellschaftliche Hotspots wie die Halle Gartlage mit ihren Zuchtviehauktionen. Naherholungsgebiete wie den Piesberg, jenen malerischen Steinbruch, in dem die Ladung von 500.000 Müllautos vergraben ist.

Bis an die Zähne bewaffnet mit einer beindruckenden, beunruhigenden Menge an Detailwissen über vergangene „Bachelor“-Staffeln malt sich der Berichterstatter aus, wie der gegen Ende der Show anstehende Besuch im Elternhaus der Auserwählten verlaufen…“

…das Osnabrücker Drama lest bitte weiter bei UEBERMEDIEN
Es lohnt, wie fast immer bei @niggi.

 

Münchner Illustrierte

9. Dezember 2014

Stefan Niggemeier sei Dank. In seinem Blog greift Niggemeier das von großem Werbetamtam begleitete Focus-Interview mit Fußballweltmeister Sebastian Schweinsteiger auf, dass das erste Interview sein soll nach dem WM-Titel, das es natürlich ganz und gar nicht ist – Focus eben. Niggemeier schließt:

„Und dann hat noch – das sollte man jetzt keinesfalls unterschlagen – der achtjährige Lemmy ein Interview geführt. Mit Bastian Schweinsteiger. Für den „Disney Channel“. Am 23.8.2014, kurz nach dem zweiten, dritten oder viertenersten Interview in „Bild“.

Und dann war da wohl noch irgendein Exklusiv-Interview bei Sky, kurz vor Lemmy, und vielleicht waren da auch noch ein paar. Aber nach all diesen exklusiven ersten Nach-WM-Interviews mit Bastian Schweinsteiger hat der „Focus“ nun wirklich das erste exklusive Interview mit Bastian Schweinsteiger nach der Fußball-WM geführt. Das muss man der Münchner Illustrierten schon lassen.“

Schattenseiten

6. Juli 2014

Wendy Gondelntrauerntragen schreibt gerade: „Leute, jetzt mal im Ernst: Das ist doch n Fake?!“ Stefan Niggemeier hat ihr und uns die RTL II-Nachrichten vorgestellt: Freitag Abend kurz nach dem Viertelfinalspiel Deutschland-Frankreich bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, als die Franzosen Deutschland aus der WM geworfen hatten

Ich fürchte, es ist kein Fake. Nur RTL II-Schattenseiten. Guckst Du hier:

Wahrheit

2. Februar 2014

AliceSchwarzer

Mehr…

Jung von Matt

14. August 2013

„Jung von Matt, die Werbeagentur, die Gustl Mollath nach sieben Jahren in der Psychiatrie als erstes gleich wieder entmündigte.

Die die Idee hatte, die Bekanntheit seines Gesichts und seines Schicksals auszubeuten und für die kommerziellen Zwecke eines Autovermieters zu benutzen.

Die auch schon dafür verantwortlich war, aus der empörten Absage von Judith Holofernes an eine Werbung für die »Bild«-Zeitung eine Werbung für die »Bild«-Zeitung zu machen.

Und die auf diese demonstrative Missachtung des erklärten Willen eines Menschen so stolz war, dass sie sie beim Art Directors Club erfolgreich für einen Preis einreichte.

Diese sympathische Werbeagentur also hat…“

[weiter bei Stefan Niggemeier]

Baku

25. Februar 2012

Längst haben wir gemeinsam alles über den Eurovision Song Contest -wir Eingeweihte kürzen ab ESC -gelernt. Aber was wissen wir über Aserbeidschan, in dessen Hauptstadt Baku  der ESC stattfinden wird? Hierzulande hat es gefühlt 180 TV-Sendungen gegeben, um „unseren Star für Oslo, nä Baku“ herauszufinden. Aber über Land und Leute, Unterdrückung und Despotismus haben wir nichts erfahren. Nun soll man einen solchen Sängerwettstreit nicht überbewerten, aber angesichts so vieler TV-Schnipsel in den letzten Wochen über Schuhgröße, Opa und Frühstück der Sangeskandidaten hätte ich mir doch jedenfalls ein, zwei oder gar drei Beiträge über das Land Aserbeidschan gewünscht.

Was bleibt uns also? Natürlich der Baku-Blog von Stefan Niggemeier und Lukas Heinser. Er lässt, sie lassen uns auch 2012 nicht im Stich.

Scheitern

3. Januar 2012

Wie ruiniere ich mich selbst? Medienjournalist Stefan Niggemeier analysiert das, was man einen Ausbruch nennt. Das mediale Scheitern des Christian Wulff an sich selbst und seinem Amt. Hier sein Beitrag auf SPIEGEL-online:

„Dass die Geschichte stimmt, daran gibt es keinen Zweifel: Bundespräsident Christian Wulff hat Mitte Dezember auf die Aufforderung der „Bild“-Zeitung, Fragen zur Finanzierung seines Hauses zu beantworten, mit einem aufgebrachten Drohanruf bei Chefredakteur Kai Diekmann reagiert. Weil er ihn nicht persönlich erreichte, hinterließ er eine Nachricht auf der Mailbox, weshalb der offenbar wenig präsidiale Ausbruch anscheinend bestens dokumentiert ist. Doch wie gelangte der Inhalt nun in die Öffentlichkeit?

Die ursprüngliche Quelle der Geschichte ist klar: Kai Diekmann selbst. Aber der Chefredakteur verbreitete sie nicht in seinem eigenen Blatt. Zunächst haben weder „Bild“ noch Bild.de über den Fall berichtet. Erst nachdem die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ („FAS“) und die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) die Mailbox-Tirade zum Thema machten, reagierte „Bild“ mit einer kurzen „Erklärung in eigener Sache“.

Aber Wulffs Anruf war natürlich schon lange vorher Thema in derBild-Redaktion. Und von der Nachricht existiert auch…“

weiter hier

Wir erkennen den Wulff’schen Denkfehler: Anrufen konnte er bei der NOZ-Chefredaktion, solange er noch in Osnabrück und Hannover herumpolitisierte. Bundespräsident ist aber anders. Vielleicht sollte der Noch-Amtsinhaber seinen Vorgänger Richard von Weizsäcker fragen – oder Joachim Gauck…

Spurensuche

26. Dezember 2011

Medienblogger Stefan Niggemeier hat kurz vor den Feiertagen ein besonderes öffentlich-rechtliches Leckerli präsentiert. Als bekennender VW-Fahrer habe ich seine Bemerkungen nachgelesen und finde sie so interessant und aktuell, dass ich sie heute aufgreife:

Anders als YouTube behauptet, war es nicht der „Nutzer“, der den Zusammenschnitt von Auto-Szenen aus dem jüngsten Hannoveraner „Tatort“ gelöscht hat. Es war der NDR, der das Videoportal nach eigenen Angaben „aus urheberrechtlichen Gründen darum gebeten hat, das Video offline zu stellen“.

In dem Film waren liebevoll alle Szenen aus dem Charlotte-Lindholm-“Tatort“ aneinandermontiert worden, in denen Volkswagen im Bild waren — immerhin sechseinhalb Minuten. Mit Einblendungen in der VW-Hausschrift Futura hatte der Nutzer den möglichen werblichen Effekt der jeweiligen Darstellung kommentiert.

Das Video trug den schlichten Titel „Product Placement“. Der Sender weist diese Unterstellung empört zurück. „Da nach Auskunft des Produzenten für die Überlassung der PKW ein marktüblicher Preis gezahlt wurde, kann rechtlich von Product Placement keine Rede sein“, sagt eine Sprecherin. „Daher wurde durch den Zusammenschnitt bei YouTube zudem ein falscher Eindruck erweckt.“ Weitere rechtliche Schritte seien allerdings nicht geplant. Die FAZ hatte gestern gemeldet, dass der Sender darüber nachdenke, juristisch gegen den Titel „Product Placement“ vorzugehen.

Nun ist das böse Video also verschwunden, und …“

weiter im Blog von Stefan Niggemeier

Zurück

12. November 2011

Schon heute in der BLÖD-Zeitung gelesen? Nein, nicht kaufen. Nur den Aufmacher lesen: Heino, der Heino gibt den ihm 1990 verliehenen Bambi zurück. Oder Bämbi, wie die anglophilen Preisträger den Äwoohrd rufen.  Seine Burda-Auszeichnung gibt Heino aus Bad Münstereifel zurück – wegen Bushido. Der Rapper hat nämlich im Smoking jetzt gerade auch einen Bambi bekommen in der Kategorie Integration. Leute, bitte! Heino gibt seinen Bämbi ab. Himmel! Was machen wir bloß  jetzt?

Nun, jetzt lesen wir im Original die Dankesrede nach, die Bushido da, eh, da hier, auf dieser Gala, eh gehalten hat „mit diesem ganz großen Rattenschwanz.“ Wir fragen uns wie bei moderner Kunst, was uns der Künstler sagen will und gehen dann in uns oder zu unserer Heidi ins Litfaß und denken an Eddi Stoibers Wortwahl dabei. Lesen wir also hier oder gucken ganz unten:

Bushidos Dankesrede für den Bambi 2011 im Wortlaut:

„Einen wunderschönen Abend, meine Damen und meine Herren. Bevor ich jetzt irgendwelche Leute erwähne, denen ich danke, außer die, die mir jetzt gerade winken.

Ich möchte eigentlich gerne ganz, ganz schnell auf den Punkt kommen. Ich hab gehört, ich hab nur 90 Sekunden Zeit, und ich hoffe, dass ich irgendwann mal wirklich jetzt auf die Minute landen kann. Oder auf die Sekunde.

Danke, Peter [Maffay], für die netten Worte, für das Verständnis, was du mir entgegen gebracht hast, und, ähm, ja.

Folgendes.

Es hat mich schon ein wenig erstaunt, 2011, zu erfahren, als ich sozusagen mit dem Bambi, äh, belohnt werden sollte, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die anscheinend so viel bessere Sachen hätten machen können, außer sich jetzt darüber aufzuregen oder darüber zu diskutieren, ob ich ihn verdient habe oder nicht.

Ob ich ihn verdient habe — man weiß es nicht genau. Die Jury hat gesagt: Ja, es gibt anscheinend oder wahrscheinlich viele Punkte, die dagegen sprechen, es gibt aber wahrscheinlich ebenso viele Punkte, die dafür sprechen.

Ich möchte darüber gar nicht diskutieren, und ich möchte mich auf gar keinen Fall rechtfertigen. Ich möchte mich nicht schönreden. Ich möchte das, was ich getan habe und wofür ich einstehe, auch überhaupt gar nicht jetzt mit Ihnen diskutieren.

Mir geht es eigentlich um was anderes. Um mich brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Wenn hier jemand sagt, dass ich keine zweite Chance verdient habe, dann ist das sein gutes Recht. Im Endeffekt, so, mich berührt das persönlich nicht, weil meine Mutter jetzt am Fernseher sitzt, und sie weiß, dass alles okay ist.

Dieser Integrations-Bambi steht aber nicht nur für mich persönlich. Okay, ich werd ihn mir auf jeden Fall auf den Kamin stellen, aber: Man sollte bei all diesen schlimmen Worte, die 2011… das Mikrofon wird kleiner, ich hab schon‘n bisschen Paranoia, egal.

Und diese Menschen, die aufschreien und mir vorwerfen, oder mir das vorwerfen, vielleicht, wofür ich eine Zeitlang auch eingestanden bin, ja? Vergessen diesen ganz großen Rattenschwanz, der doch eigentlich viel, viel größer ist als Bushido selber. Ich meine, was sollen sie mir tun? Sie können sagen, dass sie mich nicht mögen, und dass ich es nicht verdient habe, aber im Endeffekt wird nix passieren. Wenn sie nicht dafür bereit sind, Leute zu akzeptieren, zu respektieren und vor allem zu tolerieren, die eventuell in einigen Dingen vielleicht ihre eigene Meinung nicht besonders übereinstimmt. So. Und deswegen sage ich noch einmal: Nutzen Sie die Möglichkeit. Denn ich bin bereit, ich bin 33 Jahre, und ich werde heute ganz bestimmt nicht mehr das sagen, was ich vielleicht vor 10 Jahren gesagt habe, warum? Nicht, weil ich Angst habe.

(Beifall)

Und nicht, weil ich denke, dass mir hier irgendjemand was anhaben, außer die bösen Blicke und die schlimmen Wörter, die fallen. Es geht eher darum, dass ich gelernt habe, dass das, was ich gemacht habe, falsch war.

(Beifall)

Und es ist mir auch vollkommen egal, wer hier in diesem Raum sagt, ich hab keine zweite Chance verdient. Es interessiert mich nicht.

Lassen Sie uns lieber an die Menschen denken, die eventuell davon profitieren könnten, wenn Sie mich vielleicht akzeptieren und vielleicht in Ihre Bemühungen einschließen, ein bisschen mehr Toleranz oder vielleicht ein bisschen mehr Verständnis zu schaffen, denn: Integration fängt nicht nur bei der Sprache an.

Alle reden darüber, man muss deutsch lernen, dann ist man sofort integriert, das ist Schwachsinn. Ich kann deutsch, eigentlich, kurz nach meiner Geburt hab ich damit angefangen. Und ich glaub, ich kann es heute ganz gut. Trotzdem denken immer noch manche Leute, ich bin nicht integriert. Warum? Weil immer noch nach ihren Taten gewertet wird und.

Ich kann hier nur ans Herz legen, ne? Zum Beispiel „Schau nicht weg“war eine Aktion, bei der ich teilgenommen habe, warum? Ja, weil man mich gefragt hat. Und warum hab ich nicht Nein gesagt? Weil ich es für richtig und wichtig empfunden habe. Warum hab ich nicht mehr getan, in der Öffentlichkeit? Weil ich nicht gefragt wurde. Ist das Toleranz, ist das Integration, wenn man mich nicht, als vielleicht jemand, der Kontakt zu Menschen hat, die Sie vielleicht in Ihrem Leben noch nie gesehen haben, einfach nicht benutzt wird, beziehungsweise nicht eingebunden wird in die Bemühungen, einfach ein besseres Deutschland zu schaffen?

Ich bin Deutscher. Ich hab mich nie fremd gefühlt in diesem Land. Ich liebe dieses Land. Wir leben in einem wunderschönen Land. Wir haben sehr viel Perspektive in diesem Land.

Und ich glaube, wir Deutsche, die die Möglichkeit haben, sollten eine Menge von unseren Reserven und unserer Energie an die Leute weiterleiten, die es vielleicht noch nicht so sehen wie ich. Und das haben Sie vielleicht bis jetzt versäumt. Ich bin vielleicht auch selber ein bisschen dran schuld, aber ich sag Ihnen jetzt hier wie ich stehe: Es ist nicht aller Tage Abend. Und Sie können‘s immer noch gerne versuchen. Und wenn Sie an meiner Tür klopfen, dann werd ich Ihnen die Tür aufmachen. Ich werde Ihnen die Tür nicht vor der Nase zumachen. Egal, ob sie von der Band Rosenstolz kommen, egal, ob sie vom Burda-Verlag kommen. Oder egal, wo auch immer.

Peter Maffay, danke Dir… Darf ich Du sagen? Sind wir auf Du? Ja? Darf ich‘s öffentlich sagen, dass wir auf Du sind? Ja? Ich danke Peter Maffay dafür, denn er ist auch jemand, der wahrscheinlich als Paradekünstler in Deutschland gilt. Und ich danke, dass er soviel riskiert hat, und dass er mir den Respekt gegeben hat und mit mir zusammen auf dieser Bühne steht und sagt: Bushido ist okay.

Wie gesagt: Denken Sie an die Menschen, die unsere Hilfe brauchen, mehr brauch ich nicht zu sagen, denken Sie an die stillen Helden, auf Wiedersehen, danke schön.“

(Beifall)

Ja, sind wir auf Du, Freunde? Rudert bitte als stille Helden maffaymäßig raus ohne das gegenüberliegende Ufer zu kennen. Das mit der nicht mehr zeitadäquaten Integration und die Türen von Rosenstolz vor der Nase  und in Deutschlandliebe. Ist okay. Und schönen Restsamstag.

ps Danke an Stefan Niggemeier für die textliche Übertragung. Und für das Photo © SpreePiX – Berlin  bei flickr CC


Tittelbach

29. Januar 2011

Mittwoch „sind die Nominierungen für den Grimme-Preis 2011 bekanntgegeben worden. Das ist eine gute Gelegenheit, für die Seite tittelbach.tv zu werben“, schreibt „Medienguru“ Stefan Niggemeier in seinem Blog:

„Rainer Tittelbach ist freier Journalist und TV-Kritiker. Er schreibt über Fernsehfilme und Krimi-Reihen und sieht sie im Zweifelsfall alle. Auf seiner Internetseite, die er seit Herbst 2009 betreibt, sammelt er nicht einfach nur seine Texte. Er verlinkt und sortiert, er empfiehlt und analysiert, es ist eine gewaltige Datenbank, eine ideale Kombination aus Service und Feuilleton.

Zum Beispiel jetzt zu Grimme….“  weiter bei Stefan Niggemeier