Accoustic Steel

9. Juni 2021

Acoustic Steel
Jonas Egbers

Schüttorf – Unabhängiges Jugendzentrum Komplex, Mauerstraße 56
Samstag, 19. Juni, 18 Uhr
Karten: 8 Euro  – Sitzkonzert
Corona-Zugangsbeschränkungen*

Zikadumda, die Konzertinitiative des Unabhängigen Jugendzentrums (UJZ) Komplex, veranstaltet am 19. Juni nach pandemiebedingt langer Zeit wieder ein Live-Konzert. Ein wenig Metal gefällig? Aber mal ganz anders:„Acoustic Steel“ spielen auf akustischen Instrumenten völlig neu arrangiert und humorvoll ihren Metal. Und als Support hat das Komplex noch Jonas Egbers obendrauf gepackt. Das Ganze findet im Biergarten des Komplex als Sitzkonzert statt. Beginn ist um 18 Uhr.

    • Acoustic Steel: Buddys aus der Grenzmetropolregion Emsland/Grafschaft Bentheim machen sich auf den Weg, dem Volk eine Geschichtsstunde in Sachen Heavy Metal darzubieten. Acoustic? Metal? Ja, aber nix leise, sondern laut Auf verschiedensten akustischen Instrumenten wird dem wahren Stahl gehuldigt. Umgebaut, völlig neu arrangiert und humorvoll von der Bühne gefeuert. Metal auf Holz sozusagen. Doch darf man so was? Was sagt die Metalpolizei dazu? Logo darf man das, der Spirit, die Attitüde und die Liebe zum Heavy Metal bleiben, und so trieb es die vier Bandmitglieder von der kleinen Kneipe in der Heimat quer durch’s Land bis zum Wacken Open Air.
    • Jonas Egbers: Der 23-jährige Singer-Songwriter Jonas kommt aus Meppen. Er wird auf der Bühne eine Mischung aus Coversongs und eigenen Liedern zum Besten geben. Dieses Jahr im Oktober wird auch sein erstes eigenes Studioalbum erscheinen.

* Es gibt drei Möglichkeiten, an diesem Konzert teilzunehmen: Entweder 14 Tage nach einer vollständigen Impfung, oder man ist genesen, oder man hat einen aktuellen negativen Corona-Test. An einem Tisch können Personen aus drei verschiedenen Haushalten plus geimpfte und genesene Personen sitzen.

Tickets sind über die Homepage www.komplex-schuettorf.reservix.de/events erhältlich.

 

(Quellen: UJZ, GN)

Schüttorf

12. Juni 2020

Märchenhaft

18. Februar 2020

Märchenhaft
Märchen & Konzert

Schüttorf – KraftWerk, Ohner Strasse 12
Samstag den 29.02.2019 –  19.00 Uhr
Karten: 16 € (mit „GN-Card“ 1 Euro weniger)

Peter Alexander Herwig, Heike Koschnicke und Linda Moeken präsentieren ihr Programm „Märchenhaft“.

An diesem musikalischen Abend erzählt die Rezitatorin und Märchenerzählerin Heike Koschnicke unbekannte Märchen der Gebrüder Grimm. Peter Alexander Herwig, Bariton und Gesangspädagoge, umrahmt das Programm mit märchenhafter Musik großer Komponisten wie Mendelssohn Bartholdy, Schumann und Wolf. Dabei wird er von der Pianistin Linda Moeken begleitet.

Komplexe Väter

21. November 2019

Komplexe Väter
Komödie mit Jochen Busse, Hugo Egon Balder, René Heinersdorff, Alexandra von Schwerin und Katarina Schmidt
Schüttorf – Theater in der Obergrafschaft, Hermann-Schlikker-Str. 1-3
Samstag, 23.11. – 19.30 Uhr
sehr wenige Restkarten á 22 Euro

Diese Theater-Produktion des Theaters an der Kö, Düsseldorf (in Zusammenarbeit mit der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater) bringt einige bekannte deutsche Schauspieler in die Region an Ems und Vechte.

Diese Komödie über die Eitelkeit zu später Väter -und über die Liebe- ist schnell erzählt: Drei nicht mehr ganz so junge Männer versuchen auf unterschiedlichste Weise nachzuholen, was sie bei der Tochter versäumt haben. Dass sie sich dabei durch eine Verkettung unglücklicher Umstände gegenseitig in die Quere kommen, macht es ihnen schwer, ihre Ziele zu erreichen. Die Sehnsucht, begangene Lebensfehler zu korrigieren, die Hoffnung, die Zeit aufhalten zu können, der Wunsch, Erlebtes nochmal zu leben, führen zu massiven Verwechslungen und Missverständnissen, die aufeinanderprallen. Geht es wirklich um die Tochter? Oder auch um die Erkenntnis, dass die Zeit nicht alle Wunden heilt. Nur zwei starke Frauen sind in der Lage, aus den drei Männern keine Väter mit Komplexen werden zu lassen…

Heute am Sonntag

16. Juni 2019

kunstwegen- Frischluftführung mit dem Rad
„Von Schüttorf über das Samerott und den Rabenbaum nach Ohne“
Schüttorf – Treffpunkt Kuhmplatz.
Heute, So 16. Juni – 13.30 Uhr – 16.00 Uhr
Kosten 4 Euro

kunstwegen bietet als Frischluftführung eine kleine Radtour an, die am Kuhm-Parkplatz in Schüttorf beginnt, durch das Samerott und den Rabenbaum nach Ohne führt und da nach etwa  zweieinhalb Stunden endet.

Die Teilnahme an der Führung kostet 3 Euro pro Person, Kinder nehmen gratis teil. Die Veranstalter bitten um Anmeldung bei bei Frau Kleve: 05923 / 6062.

Die Rückfahrt (von Ohne sind es nur rund 8 km bis Schüttorf) zählt mW nicht zum Programm. Bei Abfahrt um 12.04 Uhr mit der Westfalenbahn in Lingen (Ems) wird der Bahnhof Schüttorf eine knappe Stunde später, also sehr pünktlich zum Beginn der Radtour erreicht. Rückfahrt zu jeder vollen Stunde ab Bahnhof Schüttorf,; di Ankunft in Lingen ist dann  rd. eine Stunde später. (Achtung: längerer Aufenthalt beim Umsteigen in Salzbergen, vielleicht lohnt sich daher auch die 10-km-Fahrt im dem Rad von Salzbergen nach Schüttorf? Das Wetter ist übrigens ideal für eine Radtour)


 

Themenführung:
„BÄUERLICHER UND KLÖSTERLICHER ALLTAG IN BENTLAGE“
mit dem Köttersohn Bennatz  
Rheine – Dreigiebelhaus Bentlage, Salinenstraße 105
Heute, So 16. Juni – 15 Uhr
Kosten 5 €

Bennatz war ein pfiffiger Kerl. Er lebte im ausgehenden Mittelalter als 8. Kind mit seinen Brüdern und Schwester in der Kate seiner Eltern. Als Kötter gehörte die Familie zur unteren sozialen Schicht. Deswegen hatte Bennatz trotz seines klugen Köpfchens kaum eine Chance aus dieser Lebenslage, in die er hineingeboren wurde, herauszukommen. Vielleicht hat dieser Bennatz in Bentlage gewohnt und vielleicht gehörte die Familie zu einem Kotten des Klosters Bentlage…

Bei dem Rundgang, der von Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. organisiert wird, werden die Teilnehmer durch die Bentlager Klosterlandschaft in die Zeit des Klosterlebens versetzt. Bentlage ist ein Ort mit einer über 1000 jährigen Geschichte, die von allen Flurbereinigungen verschont und deswegen in ihrer Struktur fast unverändert geblieben ist. Noch heute können wir die Geschichte der Menschen, die hier wohnten und arbeiteten, erspüren und erleben. Die Gästeführerin Monika Knüppels erzählt, kostümiert als „Leibeigener Bennatz“, anschaulich vom Leben und Arbeiten der Bauern und Klosterbrüder.

Infos: Treffpunkt  ist um 15.00 Uhr am Informationszentrum Dreigiebelhaus in Bentlage        (gegenüber der Saline). Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden. Die Teilnahmegebühr von 5,00 € p.P., Kinder bis 14 Jahren sind frei, kann direkt vor Ort entrichtet werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Tipp für die Anfahrt: Der Stadtbus C12 fährt zum Salinenpark. Tipp für die Pkw-Anfahrt per NAVI: die Parkplätze befinden sich an der Weihbischof-d´Ahlhaus-Straße.


 

Lingener KreuzKirchenKonzert
Peter Müller an der Flentrop-Orgel
Orgelzyklus Johann Sebastian Bach – Konzert 3: Leipziger Choräle
Lingen (Ems) – Kreuzkirche, Universitätsplatz 1
Heute, So 16. Juni – 20 Uhr
Kosten 5 Euro (erm. 3 Euro)

(Foto1 :Ohne, Landkreis Grafschaft Bentheim, Gehöft an der Vechte; Heribert Duling (Famduling) CC BY-SA 3.0; Foto2: Kloster Bentlage: Sharps CC  Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland;; Foto32: Kreuzkirche Lingen (Ems), © milanpaul via flickr)

Die taz hat am vergangenen Donnerstag eine Geschichte veröffentlicht, die etwas mit de Lingener  (Framatome)-Brennelementefabrik zu tun hat und mit der CDU Schüttorf, mit der Anreicherung von Uran und manch anderem. Sie ist sehr ominös unds geht um das Uran und um Brennelemente aus Deutschland und das Unternehmen Urenco.  

„In Gronau an der Grenze zu den Niederlanden steht Deutschlands einzige Urananreicherungsanlage (UAA). In Gaszentrifugen wird hier Uran mit einem 5-Prozent-Anteil des spaltbaren Isotops U235 hergestellt – Natururan besteht nur zu 0,7 Prozent aus diesem Atombrennstoff. Betriebsbeginn war 1985, seither wurde die UAA immer weiter ausgebaut. Teil dieses Atomclusters im Grenzland sind auch das AKW Emsland und das Atommülllager Ahaus.

Eigentümer der UAA ist der 1971 gegründete Konzern Urenco. An dem Joint Venture halten der britische und der niederländische Staat jeweils ein Drittel, die deutschen Stromkonzerne RWE und Eon jeweils ein Sechstel der Anteile. Urenco besitzt auch Urananreicherungsanlagen im knapp 50 Kilometer von Gronau entfernten niederländischen Almelo, im britischen Capenhurst und in den USA. Die am 15. März veröffentlichten Geschäftszahlen weisen für 2018 einen Reingewinn von 511 Millionen Euro aus. Davon sollen 300 Millionen an die Anteilseigner ausgeschüttet werden.

Uran aus Gronau geht auch in die Brennelementefabrik im benachbarten Lingen, wo das radioaktive Material für den Einsatz in Atomkraftwerken vorbereitet wird. Besitzer ist die Firma Advanced Nuclear Fuels (ANF), ein Tochterunternehmen des französischen AKW-Betreibers EDF. Aus Lingen werden auch die französischen Pannen-Reaktoren Cattenom und Fessenheim beliefert. Cattenom steht wegen mangelnder Erdbebensicherheit seit Jahren in der Kritik… Beliefert werden auch die belgischen Altraktoren Doel und Tihange, in deren Druckbehältern Tausende Risse entdeckt wurden und die in NRW große Sorge hervorrufen.“

„Im Februar hat der Konzern angekündigt, in den USA den Anreicherungsgrad seines Urans von bisher 5 auf 19,75 Prozent steigern zu wollen. „High assay low-enriched uranium“ (HALEU) nennt die Atomfirma ihr neues Produkt – ab 20 Prozent gilt Uran als hoch angereichert. „HALEU dient definitiv nicht der Nutzung in einem zivilen Leistungsreaktor“, warnt der Atomkraftgegner Matthias Eickhoff von der Initiative Sofortiger Atomausstieg aus Münster, der Urenco seit Jahren beobachtet.

Kritik kommt vom Internationalen Netzwerk der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW): Bisher habe die 5-Prozent-U235-Grenze als Beleg für die rein zivile Nutzung des Urans gedient, sagt deren Sprecherin Angelika Clausen und fragt: „Warum soll dies jetzt nicht mehr gelten? Wie kann die Bundesregierung einen derart dramatischen Kursschwenk bei Urenco billigen?““

Doch mit dieser kritischen Stellungnahme hat sich der Umweltausschuss des Parlaments nie wirklich beschäftigt. Denn schon wenige Stunden nachdem das ICAN-Papier vom Ausschussekretariat per Mail an die Obleute der Bundestagsfraktionen weitergeleitet worden war, ging im Bundestag eine weitere Stellungnahme zum Thema ein. Ein US-Wissenschaftler mit Namen Thomas C. Panto äußerte sich in einem eingescannten Brief auf Deutsch zur „völlig absurden Stellungnahme der ICAN Deutschland“. Die Grünen im Bundestag verzichteten zunächst darauf, die ICAN-Stellungnahme in der Anhörung des Umweltausschusses im Bunestag zu thematisieren. Den kennt aber niemand und es sieht so aus, als habe man den Bundestag mit einer „gefaketen Stellungnahme hinters Licht zu führen“, meint Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt in Schüttorf.

Dort lebt auch Dr. Andreas Kronenberg, der Klarheit schaffen könnte. Der Mann leitet das sog. „Uran-Institut“, und dieses Institut hat das Schreiben des angeblichen US-Wissenschaftlers Panto an den Umweltausschuss des Bundestags weitergeleitet. Doch Kronenberg will sich zu Zweifeln an der Echtheit des Dokuments ebenso wenig äußern wie zu seinem Institut und dessen Verhältnis zur Urenco. Aber das Dokument, das neben der Unterschrift des angeblichen Verfassers als Ortsmarke „Oak Ridge“ im US-Bundesstaat Tennessee trägt, wurde offenbar mit demselben Scanner eingescannt wie ein Schreiben, das Dr. Kronenberg später an die ICAN schickte. Darauf deutet neben identischen Metadaten der PDFs auch eine helle Linie hin, die auf beiden Scans an der gleichen Stelle zu erkennen ist und die von einer Verschmutzung des Scanners stammen dürfte.

Und die taz resümiert: „Unklar bleibt, in wessen Auftrag Kronenberg, der im Vorstand der CDU Schüttorf sitzt, die fragwürdige Stellungnahme verschickt hat und wie er überhaupt so kurzfristig von der ICAN-Position erfahren hat.“

Da dürfte sehr viel Aufklärungsbedarf bestehen…

 

(Quelle: taz)

 

Heute in einer Woche, also am 24. Juni, findet bundesweit der Tag der Architektur 2018 (statt.  Unsere Städte sind im Wandel – neue Quartiere entstehen, bestehende Quartiere werden neu entdeckt und verändern ihr Gesicht. Am Tag der Architektur sind beispielhaft verschiedenste Objekte geöffnet – vom Einfamilienhaus bis zum ganzen Wohnquartier. In der Region laden Architekten und Bauherren zum Blick hinter folgende Fassaden ein:Auch im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Unsere Region ist aber -nun sagen wir- nicht wirklich vorn, was gute Architektur betrifft. Das hat in der letzten Woche auch wieder die Verleihung des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur gezeigt. Dabei hat es leider kein einziges Projekt aus unserer Region an Ems und Vechte auch nur in die Vorschlagsliste geschafft.

Hier geht es zur App und hier zum  Programmheft der Architektenkammer Niedersachsen, von deren Seite auch die Fotos dieser zu besichtigenden Objekte in unserer Region stammen. Leider sind es nicht sonderlich viele und darunter auch ein Baudenkmal mit einem anthrazitfarbenen Dach…nun ja:

(Übrigens gibt es im benachbarten Westfalen zeitgemäße Architektur in Rheine, Ahaus, Emsdetten, Greven, Tecklenburg und natürlich in Münster zu sehen. Mehr)

Dörpen

Emsbüren

Lingen (Ems)

Lingen (Ems)

Nordhorn

Schüttorf

Wietmarschen

NullKommaAcht

19. November 2017

Lasst dies Leserbriefiges aus der Obergrafschaft auf Euch wirken. Ich habs gefunden auf der Facebook–Seite der staunenden Tatjana Abels Papadopoulos (via Elli Mantor).

Schüttorf

9. Juni 2016

süsteresch_logoDie „Grundschule auf dem Süsteresch“ im benachbarten Schüttorf hat den Deutschen Schulpreis gewonnen – er ist mit 100.000 Euro dotiert. Was läuft hier besser als woanders?

Manchmal darf sich Jarle in seiner Grundschule selbst aussuchen, was er lernen will. Mathe oder Lesen oder Schreiben, das ist in den „Selbstlernzeiten“ an der Grundschule auf dem Süsteresch ganz egal. „Wir müssen noch nicht mal sagen, was wir machen“, sagt Schüler Jarle. „Wir gehen einfach alle an die Arbeit.“

Dafür, dass sie ihren 250 Schülern so viel Freiraum gibt und sie im Schulalltag mitbestimmen lässt, hat die Schule im niedersächsischen Schüttorf an diesem Mittwoch den Deutschen Schulpreis gewonnen. Er ist mit 100.000 Euro dotiert.

Auf unterschiedliche Arten…
weiter bei SPON

und mehr auf der Internetseite des Deutschen Schulpreises sowie in diesem Video:

Bildschirmfoto 2016-06-09 um 08.22.33

nicht von selbst!

23. Januar 2016

GrafschaftBentheimNonno de Vries, ehemaliger Landrat im Landkreis Grafschaft Bentheim (Wappen lks), hat an diesem Mittwochabend  in Schüttorf aus seinem 800-Seiten-Manuskript über die Grafschaft vor und während des Nationalsozialismus vorgelesen. Die Suche nach einem Herausgeber gestaltet sich schwierig.

Der Sozialdemokrat ist dazu tief in die Lokal- und Regionalgeschichte eingetaucht. Für sein umfangreiches Buchprojekt hat den Vries drei Jahre lang Quellen studiert und Sekundärliteratur gesichtet. Herausgekommen ist ein 800-seitiges Buchmanuskript mit dem Titel „Demokratie kommt nicht von selbst! – Ein Beitrag zur Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit in der Grafschaft Bentheim bis 1945“. Einen Herausgeber hat er noch nicht gefunden.

Ursprünglich hatte die Grafschafter SPD an de Vries gebeten, ein Buch zur lokalen Parteigeschichte zu schreiben. Es sollte 2013 zum 150-jährigen Bestehen der Sozialdemokraten erscheinen. Dazu kam es nicht: „Ich wollte mich zeitlich nicht unter Druck setzen lassen und nur die Zeit bis 1945 beleuchten, weil ich an der Zeit danach selbst beteiligt bin“, sagte de Vries am Mittwochabend dazu. Dort trug er einen kleinen Auszug seines Manuskriptes zum Thema „Kirchenkampf in der Grafschaft Bentheim“ vor. Bei seinen Recherchen hatte de Vries außerdem festgestellt, dass es zur Geschichte der SPD in der Grafschaft nur sehr wenig Material für die Zeit vor 1945 gibt. Vieles sei von den Nationalsozialisten nach dem Parteiverbot vernichtet worden. „Aus der Not habe ich dann eine Tugend gemacht und überparteilich über Kaiserreich, Weimarer Republik und Nationalsozialismus geschrieben“, sagte der Schüttorfer, der selbst lange in der Lokalpolitik aktiv war.

[Quelle und mehr bei den Grafschafter Nachrichten].