Juwel

14. Oktober 2010

Der künftige BP-Chef Robert Dudley will an den 2.500 Aral-Tankstellen und -was in Lingen von größtem Interesse ist-  den BP-Raffinerien in Lingen („ERE“, Foto re. ) und Gelsenkirchen laut einem Pressebericht festhalten. Auch die Ölmarke Castrol wolle der Amerikaner, der am 1. Oktober die Führung des angeschlagenen britischen Mineralölmultis übernommen hat, nicht veräußern, berichtete bereits vor einigen Tagen die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Unternehmenskreise in London. All diese Geschäftsbereiche gehörten zu den „Juwelen im Konzern“ und stünden daher nicht zum Verkauf, sagte ein Insider der Zeitschrift.
Im Sommer hatte die „Wirtschaftswoche“ über Gerüchte berichtet, BP wolle seine deutschen Geschäftsbereiche an den russischen Staatskonzern Rosneft veräußern, um die Kosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko nach dem Untergang der Förderplattform „Deepwater Horizon“ zu finanzieren.

(Foto: Erdölraffinerie Emsland, © dendroaspis2008, CC flickr)

Reise

4. August 2010

Eigentlich müsste ich diesen Beitrag Lücke III nennen, aber Reise geht wohl auch. Der Beitrag richtet sich nicht nur an unsere das Englische lernende Schülerinnen und Schüler, deren Sommerferien heute zu Ende gehen, weshalb seit Tagen schon immer wieder der Himmel weint.  Es geht um unseren Arbeitsplatzschatz im Norden der Stadt, die Erdölraffinerie Emsland, deren Zukunft bekanntlich seit Tagen diskutiert wird. Ich finde aktuell dies bei Associated Press:

LONDON (AP) – BP PLC’s incoming Chief Executive Robert Dudley and the man he will succeed, Tony Hayward, are heading to Russia this week to build bridges with investors and the government, barely two years after Dudley was thrown out of the country in a corporate dispute.

The two men will meet with Deputy Prime Minister Igor Sechin and other officials on a brief visit that BP spokesman Toby Odone said marked a „handover.“

Warm ties with Moscow are a priority for BP, particularly in the wake of the disastrous Gulf of Mexico oil spill, as Russia accounts for a quarter of the London-based company’s global oil output.

Investors in the country also may be key in BP’s plans to sell up to $30 billion in assets to cover spill costs, but CEO-electDudley has some networking to do after being thrown out of the country in 2008 amid a dispute at TNK-BP, the company’s 50-50 joint venture with a group of Russian oligarchs.

Rustam Kozharov, a spokesman for Sechin, who also chairs OAO Rosneft, the country’s largest oil producer, said the three men will discuss joint projects and the prospects for further cooperation when they meet on Wednesday. Kozharov declined to comment on any potential asset purchases. (mehr…und Quelle)

Das mir wesentlich Erscheinende hab ich hervorgehoben. Freunde, das wird -gerade wegen des letzten Satzes- schon sehr konkret. Hoffen wir das Beste.

(Foto: Rosneft-Chef Igor Sechin  © Rosneft)