#UnhateWomen

29. Februar 2020

Am nächsten Wochenende feiern wir den Internationalen Frauentag. Das ist ein mehr als aktueller Grund für diese „Terre des Femmes“-Kampagne, bei der frauenverachtende Sprache im Mittelpunkt steht. Und zwar jene, die hierzulande in den Musikcharts weit vorne ist und so besonders viele Menschen erreicht. #UnhateWomen heißt der Auftritt, dessen Herzstück ein 75-sekündiger Film ist, in dem mehrere Frauen gewaltverherrlichende und frauenverachtende Textzeilen aus erfolgreichen, millionenfach gehörten Songs deutscher Rapper vortragen.

Ohne den Gesamtkontext der jeweiligen Songs und ohne die musikalische Untermalung mit fetten Beats wird klar, was die Passagen tatsächlich sind: verbale Gewalt gegen Frauen. Am Ende des Clips steht die Botschaft „Es ist Zeit, etwas zu ändern“ und der Verweis auf die Webseite Unhate-Women.com.

Kay One

30. Januar 2019

Die Pommesschmiede McDonald’s hat Rapper Kay One engagiert –  für einen Tag als Mitarbeiter. Der empfing die Kunden – wie sollte es auch anders rein – mit einem auf den Burger-Riesen abgestimmten Rap-Song, in dem er Abläufe und Services in dem Fast-Food-Restaurant erklärt. Seit der Veröffentlichung am 11. Dezember zählt das Video bis heute rund  1,8 Millionen Aufrufe.

Sag mal, liebe Leserschaft, war der Berliner Rapper noch vor Bushido und Support nich ins emsland geflüchtet? Wie war das noch? Ich frage für einen Freund und der will auch wissen, wo der Spot gedreht wurde. Wer hilft?