Amnestie!

31. Dezember 2013

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Da gibt es alljährlich seit 14 Jahren ein paar Tage früher die Haftentlassung aus dem niedersächsischen Knast. Die Regeln der sog. Weihnachtsamnestie für Strafgefangene sind kompliziert und bürokratisch – also sehr deutsch – und dienen vor allem auch den Verwaltungsbediensteten innerhalb wie außerhalb der Gefängnisse, die dann zu den Feiertagen weniger Arbeit mit Anträgen usw. haben. Eine richtig deutsche Folgeidee produzierte jetzt ein Landtagsabgeordneter der Grünen in Niedersachsen. Der will, schreibt BILD Hannover, eine Amnestie auch für Muslime zum Ramadan.
Dass das unzureichend ist, drängt sich auf und meine Leser wissen es längst. Denn die Idee diskriminiert die große Gemeinde der niedersächsischen Buddhisten. Da hilft nur meine Initiative: Amnestie für Buddhisten. Zum Visakha Puja.

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Ramadan

23. August 2011

Anfang kommender Woche (am 29. ) geht der Ramadan mit einem großen Fest zu Ende. Das hat jetzt Auswirkungen auf ostfriesische Fischer.  Sie und die anderen Krabbenfischer an der Nordsee müssen nämlich wegen dieses Festes zum Ende des islamischen Fastenmonats für eine Woche pausieren. Der Grund? Bekanntlich werden die Krabben in Marokko gepult.  – also hier gefangen, nach dem Fang tiefgefroren, per Lkw nach Marokko transportiert, dort aufgetaut und geschält und wieder tiefgefroren und zu den Abnehmern gebracht.

Die Angestellten in den Krabbenpul-Zentren in Marokko haben während des als Zuckerfest bekannten, mehrtägigen Festes zum Ende des Ramadan  frei, wie der Verband der deutschen Kutter- und Küstenfischer in Hamburg jetzt erläuterte. Es sei nämlich einer der höchsten islamischen Feiertage. Weil deshalb in Nordafrika nicht gepult werde, habe der niederländische Großhändler Helploeg, an den auch fast alle deutschen Krabbenfischer liefern, seit gestern eine einwöchige Fangpause angesetzt.

Das Zuckerfest  feiern Muslime überall auf der Welt; allerdings unterscheiden sich die Termine aufgrund der unter Umständen von regionalen astronomischen Gegebenheiten abhängigen Berechnung teilweise von Land zu Land.