Ballweg

20. Dezember 2020

Mehr über den geschäftigen Herrn Ballweg findet sich bei Netzpolitk.org:

Der wichtigste Akteur von „Querdenken“ ruft zu Überweisungen auf ein Konto auf, das auf seinen Namen läuft, verdient am Merchandise und an Veranstaltungen der Initiative. Recherchen von netzpolitik.org und dem ZDF Magazin Royale zeigen außerdem, wie er versucht, der Bewegung seinen Willen aufzuzwingen.

In einem mexikanischen Restaurant im thüringischen Saalfeld kommen im November „Querdenken“-Anhänger:innen aus ganz Deutschland zusammen. Viele von ihnen wissen nicht, worauf sie sich eingelassen haben. Sie wissen nicht, dass das Hacienda Mexicana nicht irgendein Restaurant ist, sondern laut einem Schild im Eingangsbereich zum fiktiven „Königreich Deutschland“ zählt und damit zur Szene der Reichsbürger. Sie wissen auch nicht, dass „König Peter I.“ persönlich anwesend sein wird. Oder zumindest jemand, der sich so nennen lässt, aber eigentlich Peter Fitzek heißt.

Eingefädelt haben soll das Treffen Michael Ballweg, wie mehrere „Querdenker“ übereinstimmend berichten. Der „Querdenken“-Gründer dürfte gewusst haben, mit wem er sich einließ. Bereits im Oktober hat er Fitzek getroffen, fasziniert war er von einer Bank, die das „Königreich Deutschland“ betreibt. Sogar ein Konto eröffnete er dort.

Viele Eingeladene werfen Ballweg nun vor, den pikanten Charakter des Treffens vor ihnen verheimlicht zu haben, die Rede ist von „Verrat“. Es heißt, Eingeweihte sollen im Vorfeld sogar vor dem Plan gewarnt haben – aber Ballweg habe nicht mit sich reden lassen. Die Causa Saalfeld hat innerhalb der Bewegung zu viel Ärger geführt.

Wer Michael Ballweg reden hört, könnte den Eindruck gewinnen, er habe…

[weiter bei Netzpolitk.org]

Rezo

23. November 2020

Wenn Idioten deine Freiheit und Gesundheit gefährden… von Rezo (mit Altersbeschränkung)
In 18 Minuten knüpft sich Rezo die sogenannte „Querdenken“-Bewegung vor. Eben dieses diffuse Spektrum an einfachen Kritikern der politischen Pandemie-Maßnahmen, tatsächlichen Leugnern des Virus, Verschwörungsideologen und Rechtsextremen ist das Ziel von Rezo’s Kritik. Wer eine erneute „Zerstörung“ – diesmal der „Querdenker“ – erwartet, irrt.

Vielmehr behandelt die Analyse die Frage, warum es die sogenannten „Corona-Demonstrationen“ so weit bringen konnten und welche Rolle die ständige Grenzverschiebung seitens der „Querdenker“ dabei spielt. Das alles ist nicht neu und wurde in dutzenden Kommentaren und Meinungsbeiträgen der etablierten Medien bereits beleuchtet.

Lediglich die Form der formulierten Kritik Rezos ist eine andere und genau das dürfte auch die Intention des YouTubers sein. Denn die Zielgruppe des Videobloggers ist jung. Und so erklärt der 27-Jährige unterlegt mit Material diverser Demonstrationen recht anschaulich und in einfacher Sprache, was er von den Protesten der Corona-Bewegung hält.

Im Zentrum seiner Ausführungen stehen Politik und Polizei, die seiner Meinung nach Rechtsverstöße bei den zahlreichen Demonstrationen der „Querdenker“ viel zu lange geduldet haben. Konkret wird unter anderem der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) von Rezo angegangen, der bei einer Pressekonferenz nach den Ausschreitungen bei einer „Corona-Demo“ in Leipzig Anfang November von einem „weitgehend friedlichen Verlauf des Demonstrationsgeschehens“ sprach. 18 Minuten zum Reinschaun: