Coronavirus Rhapsody

30. März 2020

Nichts zu lachen in diesen tagen, Leute. Aber die Parodie, die seit einigen Tagen auf YouTube rauf und runter gehört wird, beschreibt Sänger Adrian Grimes als einen Versuch, „etwas Humor einzubringen, um durch die COVID-19-Krise zu kommen“.

Er sagt: „Ich möchte betonen, dass ich weiß, woher diese Leute kommen. Meine Frau arbeitet im Gesundheitswesen, und ich habe zwei kleine Kinder; ich weiß sehr gut, wie sich dieses Virus auf meine Familie auswirken könnte. Ich hoffe jedoch, dass ich selbst unter diesen Umständen, sollten sie auftreten, immer noch in der Lage sein werde, meinen Sinn für Humor zu bewahren, und viele Kommentare von Menschen, die bereits vom Coronavirus betroffen sind, haben mir gezeigt, wie sehr sie dies schätzen.“

#Alliance4Europe

21. Mai 2019

Heribert Prantl schrieb am vergangenen Wochenende: „Aus der Europawahl sollte eine Kundgebung gegen den neuen alten Nationalismus werden!“ Und auch Angela Merkel hielt bei ihrem Wahlkampfauftritt in Kroatien vor wenigen Tagen ein Plädoyer gegen Nationalismus und Rechtspopulismus: Europa sei ein „Projekt des Friedens“, ein „Projekt der Freiheit“ und „das Projekt des Wohlstands“, sagte sie in Zagreb bei der Abschlussveranstaltung der kroatischen Regierungspartei HDZ zur Europawahl. Nationalismus hingegen sei „der Feind des europäischen Projekts“.

Recht haben sie. Nächsten Sonntag ist Europawahl und Prantl fordert: „Aus der Europawahl sollte eine Kundgebung gegen den neuen alten Nationalismus werden.“

Auch die Musikszene rührt sich derweil. Wie damals bei Bob Geldofs Projekt „Band Aid“ ruft dazu jetzt die Alliance4Europe auf, ein Zusammenschluss diverser zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen aus 20 EU-Mitgliedsstaaten zur Stimmenabgabe bei der Europawahl auf. Unter dem Motto #vote4friendship singen 30 Künstler und Künstlerinnen aus 28 Mitgliedsländern einen musikalischen Weckruf. Diese bekennen sich außerdem in emotionalen Video-Statements zu Europa und teilen diese in den sozialen Netzwerken. Gemeinsam singen sie den Queen-Hit „Friends will be Friends“. Das daraus entstandene Musikvideo veröffentlicht die gemeinnützige NGO europaweit. Aus Deutschland verleiht Sängerin Oceana („My House“) dem Projekt ihre Stimme. Alle Sängerinnen und Sänger bekennen sich außerdem in ihren Video-Statements zu Europa.

Irgendwie klingt das zwar sehr, sehr „sweet“, dieses Europa-Video. Doch nach dem in den letzten Tagen viel über Villen russischer Oligarchen auf Ibiza und dort „zugekokst und Red-Bull-betankt“ das Recht brechende  Rechtspopulisten gesprochen wurde, passt es haargenau.

(Quellen: tagesschau, Horizont.net)

Bohemian Rhapsody

2. November 2015

Vor 40 Jahren, am 31. Oktober 1975, wurde einer der spektakulärsten und bis dato teuersten Popsongs aller Zeiten veröffentlicht – ein „Meilenstein der Popmusik-Geschichte“: Die „Bohemian Rhapsody“ von Queen, die damit ihren ersten Nr.1-Hit platzierten (hier mehr „facts“…]. Sänger Freddie Mercury hatte -wie zu lesen ist- im Bett seinen Song komponiert und Schlagzeuger Roger Taylor erinnerte sich später: „Freddie hatte einzelne Teile des Songs fertig. Er hatte sich Notizen gemacht auf Zetteln, rausgerissenen Telefonbuch-Seiten und so weiter. Es war nicht zu erkennen, dass diese einzelnen Passagen tatsächlich zusammenpassen!“ [mehr…]

Was aber kaum jemand weiß: Queen brachten in Wahrheit lediglich eine Cover-Version auf den Markt. Tatsächlich stammt die Bohemian Rhapsody von einer Gruppe, die erst später durch ihre TV-Sendungen richtig bekannt wurde. Hier der Beweis:

(Schöne Woche noch…)