JMStV

11. Dezember 2010

Kein Schutz der Kinder vor Pornographie und Gewalt sondern der Einstieg in eine staatliche Zensurpolitik ist der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), den die Bundesländer abschließen wollen.  Das stört in den meisten Ländern aber nicht die politischen Parteien, die an der Macht sind. Egal ob SPD, CDU, Grüne, FDP oder Linke  – wer was zu sagen hat, hebt brav die Hand gegen die Bürgerrechte. Seit den Netzsperren im vergangenen Jahr gab es wohl keine größere Werbeaktion für die Piratenpartei.

Aller Protest hat bislang nichts gebracht. Trotzdem: Jeder sollte zeigen, dass er gegen den JMStV ist. Man kann das ganz einfach tun: Mit seinem guten Namen. Online geht das auf der Internetseite jmstv-ablehnen.de .

(Quelle: Ruhrbarone.de; Foto: Protest  © cbmd CC)