retur

18. August 2015

Ganz im Vertrauen: Diese Bonanza-Sache für die Ü40-Lingener hätte noch viel peinlich-schlimmer kommen können. Städtische PR ist eben nicht ganz so leicht. Manchmal, lieber Thomas Pertz, ist ein von weit her eher verkrampft wirkendes Provinzprodukt objektiv weder eine Goldgrube noch ein Glücksfall sondern bestenfalls reichlich flüssig.

Also, Freunde dieser Seite, ich bin aus bella Italia retur in diesem kleinen Städtchen und bleibe ihm und Euch erhalten.

Provinz

26. Oktober 2008

Woran erkennt man Provinz? Natürlich an den Straßenschildern. Lingen beweist dies:  Denn seit einiger Zeit platziert die Stadtverwaltung für Verkehrsteilnehmer das Schild „Museum“ im Innenstadtbereich. Huldvoll  bleibt offen, welches Museum (Ja, wir haben tatsächlich vier). Museum reicht. Wir haben ein Museum. Fast wie Berlin. Dazu bitte rechts abbiegen. 

ps Ich glaube, demnächst schreib ich aus demselben Anlass auch einen Blog über die Lingener  „Hotelroute-Schilder“, die in der Prä-Navi-Zeit auch mal sinnvoll waren. 

pps Und einen über die drei Bruchsteinrampen auf der Kreisverkehrinsel an der Lindenstraße mit gegenläufiger Grünbepflanzung. Très chic, mais trop cher. (War das jetzt richtiges Französisch?)

ppps Und American Nail-Studios mit in frischem Stahlblau angemalten……nein, nicht Fingernägeln, sondern Fensterrahmen – direkt neben dem historischen Kivelinghaus, dessen ständige Verschönerungen mich übrigens immer öfter die gute heimische (nicht diese) Luft durch die Zähne einatmen lassen…

pppps Sie glauben nicht, dass wir vier Museen haben? Stimmt. Denn es sind so gar fünf. Bei Wikipedia sind vier aufgeführt, von denen die Galerie im Theater natürlich keines ist. Bleiben also drei (Emslandmuseum, Kunsthalle mit Sammlung Harry Kramer, Theatermuseum für junge Menschen). Es fehlen aber der Gedenkort Jüdische Schule und das Kunststoff-Additiv Museum der Fa Bärlocher. Macht fünf. Das hab ich eben auch bei Wikipedia nachgetragen.