Schneeentenformgerät

4. Januar 2021

Wie alljährlich begann das neue Jahr mit größeren Feierlichkeiten der großen lokalen Medienschaffenden:

Gestern feierte Thomas Pertz, der Frontmann der Lingener Tagespost, sein Wiegenfest, und bereits vorgestern der noch im Magdeburger Exil weilende Mario „Glomse“ Köhne.

Speziell für diesen, einen ausgewiesenen Entenfan und Podcaster, stolperte Ronny Knaak von Das Kraftfuttermischwerk just über ein Schneeentenformgerät, das hier erhältlich ist; allerdings braucht es für dieses nun mal Schnee, der aber -wie ein Blick aus dem Fenster zeigt- im Emsland noch nicht fallen will, frühestens  vielleicht gegen Ende der 1. KW 2021, sagt die Vorhersage.

Und was gibt’s für Thomas Pertz? Bitte Vorschläge!

update:
Ach schau, das Amazon-Ententeil für Mario Köhne ist schon vergriffen…

 

Drücken Sie auf „Play“

5. Dezember 2020

Die Kraft der Musik scheint grenzenlos und genau das nutzt NDR Kultur Moderator Philipp Schmid in seiner Sendung „Philipps Playlist“. Der Gewinner des deutschen Radiopreises 2018 sucht wöchentlich fünf Musikstücke aus, die die Hörerinnen und Hörer in eine ganz bestimmte Stimmung versetzen: tröstende oder romantische Kompositionen, begleitende Klänge für einen Regenspaziergang oder einen Roadtrip. Unter der Woche werden die einzelnen Werke aus den Bereichen Klassik, Jazz oder Pop tageweise auf NDR Kultur vorgestellt und dann gebündelt immer sonntags um 13.05 Uhr bei „Philipps Playlist“ gesendet. „Man kann so unendlich viel fühlen bei Musik, sich in andere Länder, Jahreszeiten und Tätigkeiten träumen, sich einen eigenen ‚Lebens-Soundtrack‘ ausdenken. Mit Musik geht nicht nur alles besser, sondern mit Musik kann man nahezu alles erreichen, und sei es nur in Gedanken“,  so Philipp Schmid.

Doch das bewusste Musikhören braucht Raum und lässt sich deshalb nur schwer an Uhrzeiten binden. Die einen geraten beim Spaziergehen oder Gärtnern ins Träumen, die anderen beim Ausspannen oder Kochen. Unabhängig von der Radiosendung gibt es das beliebte Format „Philipps Playlist“ deshalb seit gestern, dem 4. Dezember auch als Podcast. Nun können Sie selbst entscheiden, wann Sie mit Philipp Schmid auf musikalische Reise gehen! Natürlich sorgt der Moderator und leidenschaftliche Pianist auch in dem Podcast für beeindruckende Improvisationen zwischen den Stücken.

Doch nicht nur die kreativen Einfälle des Moderators sind gefragt, sondern auch Sie als Hörerin und Hörer können den Podcast mitgestalten. Schicken Sie eine Mail an playlist(at)ndr.de und wünschen Sie sich eine Musikauswahl für eine bestimmte Situation. Ob das Eintauchen in eine fremde Kultur oder die feste Umarmung eines Angehörigen – gerade während der Corona-Pandemie müssen wir auf unzählige Dinge verzichten. Philipp Schmid gelingt es, uns einige dieser Dinge zurückzugeben, wenn auch nur gedanklich!

Der Podcast „Philipps Playlist“ geht  immer freitags ab 8 Uhr mit neuen Folgen online – auf ndr.de/playlist und an vielen anderen Orten, an denen es Podcasts gibt, zum Beispiel in der ARD Audiothek und bei iTunes. Drücken Sie auf Play und geben Sie sich dem Träumen hin!


(Quelle: PM, NDR)

Jahresrückblick Netzpolitik

27. Dezember 2018

Auch 2018 ist netzpolitisch viel in Bewegung gewesen: Vom Cambridge-Analytica-Skandal und dem Start der Datenschutzgrundverordnung über diverse Upload-Filter-Debatten bis zur Welle der verschärften Polizei- und Überwachungsgesetze überall in Deutschland. In ihrem letzten diesjährigen Podcast des Jahres schauen di Macher von Netzpolitik.org  auf die wichtigsten Entwicklungen.

Constanze Kurz und Ingo Dachwitz Anfangs steigen mit einem ganzen Themenkomplex ein, der die Meinungsfreiheit, die Diskussion um die Bekämpfung von „Hassrede“ im Netz, die geplanten technischen Maßnahmen zur Inhaltsfilterung und auch die Folgen bereits umgesetzter politischer Pläne betrifft. „Wir sprechen über die Entwicklungen des Jahres 2018 bei Upload-Filtern und das vor allem in den ersten Monaten noch immer heißdiskutierte Netzwerkdurchsetzungsgesetz.“

Ebenfalls noch am Anfang des Jahres entfaltete sich der Facebook-Cambridge-Analytica-Skandal, der sich im Laufe des Jahres zu einer Art Facebook-Krise ausweiten sollte. Der Werbekonzern hat zweifelsohne kein gutes Jahr hinter sich.

„Ein gutes Jahr hatten jedoch auch einige Landesinnenminister nicht, da sie aufgrund geplanter Polizeigesetze recht überraschend mit massiven Protesten und heftigen Diskussionen umzugehen hatten. Wir sprechen über das schärfste Polizeigesetz, das in Bayern in Kraft trat, aber auch über die vielen gesetzlichen Maßnahmen in weiteren Bundesländern, die für erhebliche Diskussionen sorgten: beispielsweise Staatstrojaner, Präventivhaft oder Fußfesseln. Es geht uns aber auch um „Gefährder“ und die Vorverlagerung von polizeilichen Eingriffsbefugnissen.“

„Ein weiterer Schwerpunkt des Jahres 2018 war die EU-Datenschutzgrundverordnung („DSGVO“), die wir ebenfalls im Podcast besprechen. Die Abmahnängste und die Defizite der zuständigen Behörden sind uns ein paar Anmerkungen wert, aber auch die aktuelle Lage beim dazugehörigen Europa-Thema ePrivacy.“

„Wir unterhielten uns außerdem kurz über Themen wie das umstrittene Vorhaben von „Hackback“-Operationen, über die Südkreuz-Ergebnisse, über den KI-Hype und über die Urteile aus Straßburg, die menschenrechtliche Fragen der Massenüberwachung betreffen. Unvermeidlich war es auch, ein paar Bemerkungen über Heimatminister Horst Seehofer sowie seinen einstigen Vertrauten Hans-Georg Maaßen zu verlieren. Schließlich haben auch sie das Jahr 2018 geprägt“.

Der gesamte netzpolitische Jahresrückblickspodcast mit Constanze und Ingo zum dauert 60 Minuten.

Hier ist der netzpolitische Jahresrückblickspodcast mit Constanze und Ingo als mp3-Datei zum Download. Alternativ gibt es ihn auch als ogg-Datei zum Download.


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