„Der Fall Hamlet“

11. Dezember 2017

„Der Fall Hamlet“
Veronika Thieme / Pierre Schäfer
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz 5/6
Do 14.12.17 – 20 Uhr
„Der Fall Hamlet“
Karten ab 7,50 € (erm.)

„Wir werden Zeugen einer Autopsie, in der die Toten wieder lebendig werden.
Befreit von der eigenen Geschichte, die uns das Leben oft aufzwingt, hat jede Figur die Möglichkeit, sich noch einmal neu zu erfinden und zu erzählen. Einige werden dabei verrückt, andere sind zur Normalität verdammt. Nichts scheint mehr sicher, nicht einmal das Erleben des eigenen Todes geschweige denn der Liebe, die in einem Brackwasser aus wechselseitiger Verstrickung und Lüge wie welke Blüten davon schwimmt.

Das hochpsychologische Drama Hamlet wird als eine Collage von Shakespear’schen Texten und heutiger Alltagssprache und durch die Darstellung mit Puppen und Schauspiel auf seine Grundkonflikte kammerspielartig verknappt.

Ein lustvolles Experiment, eine Collage über Erinnern, Wahnsinn und Wahrheit und die vielen Möglichkeiten des Lebens, an dessen Ende der Tod uns unweigerlich in den Nacken küsst.“ (Quelle)

Looking for Brunhild

25. Januar 2017

Looking for Brunhild
Die Nibelungensaga als Kammerspiel mit Puppen
Veronika Thieme / Pierre Schäfer

Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz

Do 26.01.17 – 20 Uhr

Eintritt: 15 € ( 7,50 € erm. )

Sie wissen es natürlich: Am Ende sind sie alle tot: Siegfried, Gunther, Hagen, Kriemhild.
Doch wo ist eigentlich Brunhild?

Als letzte Zeitzeugin wird sie sich erinnern, lässt aus Rauch und Asche die Bilder ihrer Vergangenheit auferstehen. Manches wird verschwiegen, anderes neu erzählt, denn lückenhaft ist ihr Gedächtnis. Brunhilds absurd anmutende Gedanken durchbrechen immer wieder den tragischen Verlauf der Handlung, in dem Puppen die Protagonisten sind. Die Bühne: ein mächtiges Schwert. Auf des »Messers Schneide« ringen die Nibelungen um Wahrheit, Liebe und Leben, um Verrat, Treue und Tod.

Besetzung:
Beratung: Hans-Jochen Menzel
Dramaturgie: Anna Strittmatter

Puppen: Susanne Wächter
Bühne: Ingo Mewes
Musik: Giovanni Reber
Spiel: Veronika Thieme / Pierre Schäfer

Pressestimmen (Fränkische Landeszeitung):
‚‚Veronika Thieme und Pierre Schäfer schwingen zwischen Schicksal und Slapstick, Witz und Wahn, Mundart und Meineid hin und her. Bewundernswert, wie traumwandlerisch sicher sie das tun, und faszinierend zu erleben, wie leicht der Zuschauer sich in die jeweils andere Welt mitnehmen lässt.’’

‚‚Es fühlt sich an wie eine Pocket Opera für Litearur. Am Ende fragt man sich, wie so etwas in einem einzigen Stück gehen mag: karg und hoch bildhaft, tragisch und komödiantisch, lehrreich und unterhaltsam. Und ähnlich mannigfaltig klingt es auch nach dem Spielende: tosender Applaus, Rufe, Trampeln.’’

Gefördert vom Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Kunst und Kultur),
Impulse Privatstiftung, T-Werk Potsdam, Land Vorarlberg, Stadt Hohenems, Homunculus Figurentheater e.V.