Pferd

19. Februar 2013

NdsWappenJa, wenn schon das Pferd auf dem Landeswappen prangt

Der Pferdefleisch-Skandal zieht in Niedersachsen immer weitere Kreise.  In Rohprodukten des Fleischlieferanten Vossko aus Ostbevern wurden Spuren von undeklariertem Pferdefleisch entdeckt.  Unabhängig davon stoppten zwei Tiefkühlhäuser in den Landkreisen Leer und Osnabrück Auslieferungen von Fertigprodukten. Die Lager waren von einem Handelsunternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg beliefert worden, das unter anderem Produkte von Comigel bezieht, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Montag mit. Das französische Unternehmen steht im Verdacht, statt des deklarierten Rindfleisches Pferdefleisch geliefert zu haben. Zuvor war bereits die Auslieferung aus einem Kühlhaus im Kreis Verden gestoppt worden, das zu einer ebenfalls von Comigel belieferten Firma gehört.

Auch in den Tiefkühlpackungen Penne Bolognese des Bremerhavener Herstellers Copack, die bei Aldi-Nord vertrieben wurden, ist Pferdefleisch entdeckt worden. Im gesamten Vertriebsgebiet seien die Packungen aus den Geschäften genommen worden, teilte Aldi-Nord am Montag mit. Zudem nahm der Discounter auch die Rindergulasch-Dosen des Herstellers Omnimax aus dem Regal.

Das Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen hat inzwischen eine Liste mit betroffenen Fertigprodukten im Internet veröffentlicht. Darauf sind Hersteller vermerkt, die ihren Firmensitz in Nordrhein-Westfalen haben. Weitere Bundesländer wollten dem Beispiel folgen. Eine bundesweite Zusammenfassung liefert bereits jetzt die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Internetseite.

Fury

13. Februar 2013

SPON schreibt heute: „Der Skandal um falsch deklarierte Fleischprodukte erreicht Deutschland: Nach Angaben des Verbraucherministeriums in NRW gibt es erstmals Belege, dass zwischen November und Januar Tiefkühlprodukte in die Bundesrepublik gelangt sind, die möglicherweise Pferdehack enthalten.

Das teilte ein Sprecher des Verbraucherministeriums in Nordrhein-Westfalen auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE mit. Demnach hat die Behörde am Dienstagabend erstmals Lieferlisten von der EU bekommen, aus denen klar hervorgehe, dass größere Mengen Tiefkühlprodukte in die Bundesrepublik geliefert worden sind, die falsch deklarierte Fleischprodukte enthalten könnten.

Die Lieferungen fanden demnach zwischen November 2012 und Januar 2013 statt. Ein Unternehmen aus Luxemburg und eine Firma aus Frankreich könnten falsch deklariertes Fleisch geliefert haben. Die verdächtigen Tiefkühlprodukte, unter anderem Lasagne, seien nicht nur nach Nordrhein-Westfalen gelangt, sondern auch in andere Regionen der Bundesrepublik. Sie seien nicht nur an Supermarktketten und Discounter geliefert worden, sondern auch an andere Lebensmittelunternehmen, die mit Tiefkühlprodukten handeln.
Das Landesumweltamt überprüfe nun…“

[weiter bei SPIEGEL online]

Was soll ich sagen? Wenn man denkt, man hat alles schon erlebt, kommt der nächste Hack aus  dem Schlachthaus. Also aus gegebenem Anlass: Fury ohne Slaughterhouse

und für die Jüngeren aus demselben Anlass Fury mit Slaughterhouse…