Endlich: Pete Budden
Open Air
Lingen (Ems) – Universitätsplatz
Heute, Dienstag 18. Mai 16, 18 und 20 Uhr
Eintritt frei

Heute startet in Lingen (Ems) die neue, kleine und feine Open-Air-Konzertreihe „Frühlingserwachen“ mit dem über die Region hinaus bekannten Keyboarder „Piano Pete“.

Der Lingener Pianist, Sänger und Songwriter Pete Budden erlernte das Klavierspiel schon im Alter von 8 Jahren. Es zeigte sich schon sehr früh, dass seine Liebe zur Musik nicht nur der Klassik – sondern gerade auch der freien Improvisation galt, die seinen heutigen Stil sehr beeinflusst. Im Laufe der mittlerweile 25jährigen Musikerlaufbahn brachte es „Piano Pete“ auf mehr als 2.000 Auftritte in den verschiedensten Bandformationen wie z.B. dem Lingener Bluesquartett, Blues Factory und Dirty Fingers etc., um nur einige zu nennen, aber natürlich auch in seinem Soloprogramm.

Pete Budden heute zum Auftakt der Lve-Konzertreihe auf dem Lingener Universitätsplatz. Er gibt drei Kurzkonzerte á jeweils 30 Minuten um 16 Uhr, 18 Uhr und 20 Uhr. 

Die Besucher:innen werden gebeten, rechtzeitig zu kommen. Zugangserfordernis für alle Fans  über 14 Jahren ist eine negative Testung, eine vollständige Impfung oder eine Genesung. Bevor feste Plätze eingenommen werden müssen, wird im Eingangsbereich eine Registrierung zur Kontaktverfolgung vorgenommen. Nach knapp 60 Minuten werden die Zuschauer gebeten, den Universitätsplatz zu verlassen, damit das nächste Konzert vorbereitet werden kann. Es könnte übrigens regnen; das ist bei Open-Air-Veranstaltungen nun mal so.

Eintritt frei.

Musikerstammtisch

11. Oktober 2013

Musikerstammtisch
Das Jubiläumskonzert 
Lingen (Ems) – Gaststätte Koschinski, Schlachterstraße

Samstag, 12.10.2013, ab 20 Uhr

20 Jahre gibt es nun den Lingener Musikerstammtisch schon, früher im alten „Piano“ und die letzten Jahre im Koschinski. Die neuen und alten Gastgeber, also das Koschi sowie Ebi und Barbara (Piano), Pete Budden als Nestor des Musikerstammtischrs und jede Menge Musiker laden ein, um nicht Montags wie üblich sondern dieses Mal am Samstag eine der inzwischen ältesten bestehenden Jam Session im deutschen Nordwesten zu feiern.

Pignose and the Bluesmobile”
Piano Pete
Blues, Soul, Swing und Rock´n Roll

Kulturforum Sankt Michael
Lingen (Ems)  –  Langschmidtsweg 66a

Samstag, 3. März  20 Uhr

Eintritt: 12,50 Euro (erm. 8 Euro)

Kein Video an dieser Stelle. Denn Kenner wissen:
Pignose und Pete – das Beste, was wir aus Lingen zu bieten haben.
Dankeschön an das Unternehmen Erwin Müller für sein Sponsoring.

Centralkino

27. September 2011

1911 – 2011: 100 Jahre Kino in Lingen (Ems). Das Kulturzentrum Centralkino  verdient großes Lob, dass es an dieses lokalgeschichtlich bedeutsame Ereignis erinnert und für sein anspruchsvolles Programm, aus jedem der zehn Jahrzehnte ein cineastisches Meisterwerk präsentiert. Heute beginnt die Reihe mit dem 98 Jahre alten Film DER FILM VON DER KÖNIGIN LUISE (1913). Der Stummfilm (Drehbuch und Regie Franz Porten; Schauspieler Hansi Arnstädt (Szenenfoto re.), Rudolf Klein-Rogge und Hanni Reinwald) wurde 2009/2010 vom Filmmuseum Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv und Looks Film rekonstruiert. Ausgangsmaterialien waren mehrere unvollständige Nitromaterialien aus dem Bestand des Bundesarchivs, sowie ein fragmentarisches Duplikatpositiv des NFTVA London. Grundlage für die Rekonstruktion waren zeitgenössische Programmhefte und die Zensurkarte von 1922, die für die Reihenfolge der Szenen und die Ergänzung von Zwischentiteln die notwendige Orientierung boten. Die Farbgebung folgt den Viragen in den überlieferten originalen Filmmaterialien.

„Der Film von der Königin Luise“ ist ein früher Höhepunkt nationalistischer und antifranzösischer deutscher Propaganda auf der Kinoleinwand. Der filmische Rückgriff auf „Preußens schwere Zeit“ soll historische Herleitung des Begriffs vom „Erbfeind“ Frankreich sein. In ausladenden Szenen aus den Befreiungskriegen wird zäh gekämpft. Episoden aus Luises Leben zeigen sie als untadelige Ehefrau und Mutter, stets besorgt um das Wohl des Landes. Und natürlich ist ihr Tod ein Opfer für Preußen und Deutschland. Das Denkmal der Königin im Berliner Tiergarten steht als Apotheose am Ende.

1922 wird der Film neu zensiert und nach anfänglichen Beschränkungen wieder aufgeführt.  1927 kommt eine bearbeitete Fassung in die Kinos, deren Zwischentitel die nationalistische Tendenz verstärken.

Die Besonderheit der Aufführung des schwarz-weiß Films in zwei Abteilungen heute Abend im Centralkino ist die musikalische Begleitung im Stil des beginnenden 20. Jahrhunderts durch Pete Budden (Foto lks).