62 = 3.600.000.000

19. Januar 2016

Die 62 Reichsten haben so viel Geld wie 3,6 Milliarden Arme zusammen

Die 62 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel Geld wie 3,6 Milliarden arme Menschen auf der Erde – das ist rund die Hälfte der Weltbevölkerung – zusammen. Das sind die neuesten erschreckenden Zahlen der Studie von Oxfam. Das soziale Ungleichgewicht nimmt laut Studie in den letzten Jahren demnach weiterhin drastisch zu.

Bildschirmfoto 2016-01-18 um 20.51.53Oxfam Studie „Ein Wirtschaftssystem für die Superreichen“ 2016

„Die Spirale der wachsenden sozialen Ungleichheit dreht sich weiter: Mittlerweile besitzt ein Prozent der Weltbevölkerung mehr Vermögen als der Rest der Welt zusammen. Nur 62 Menschen besitzen genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Das derzeitige Wirtschaftssystem kommt vor allem den Reichen zugute und vertieft weltweit die Kluft zwischen Arm und Reich.
Ein wesentlicher Grund ist eine ungerechte Steuerpolitik. Reiche Einzelpersonen halten in Steueroasen rund 7,6 Billionen US-Dollar versteckt, neun von zehn großen Unternehmen haben mindestens eine Tochterfirma in Steueroasen. Sie entziehen sich damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Wer soziale Ungleichheit und Armut bekämpfen will, muss Steuergerechtigkeit schaffen und Steueroasen trockenlegen.“

(Auszug Oxfam-Studie 2016)

gefunden auf 

beklemmend

14. Oktober 2015

Ein beklemmender Spot von Oxfam, einem Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, die sich für eine gerechtere Welt ohne Armut einsetzen. Die Organisation arbeitet weltweit dafür, dass sich Menschen in armen Ländern nachhaltige und sichere Existenzgrundlagen schaffen können, Zugang zu Bildung, gesundheitlicher Versorgung, Trinkwasser und Hygiene-Einrichtungen sowie Unterstützung bei Krisen und Katastrophen erhalten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist Geschlechtergerechtigkeit. Jetzt dieser Spot. Er richtet sich gegen die Supermarktkette, hierzulande also gegen  REWE, Aldi, Lidl, Famila, Netto, Penny & Co.

Sie kontrollieren den europäischen Lebensmittelmarkt und sind die Türsteher zwischen Millionen Verbraucher/innen und Zulieferern aus der ganzen Welt. Oxfam: „Durch ihre Markmacht können Supermärkte die Preise diktieren, Umwelt- und Sozialstandards unterlaufen. Darunter leiden Abertausende von Plantagenarbeiterinnen und Kleinbauern. Ihre Existenz ist bedroht. Diese Menschen müssen zu Hungerlöhnen schuften, haben kein sicheres Einkommen oder sind giftigen Chemikalien ausgesetzt. Darauf wollen wir aufmerksam machen. Diese Zustände sind kein Naturgesetz und können verändert werden! Du kannst dazu beitragen. Unterzeichne jetzt für einen fairen Handel mit tropischen Früchten hier.“

OxfamSchon 1942 gegründet, setzt sich Oxfam im Rahmen der internationalen Kampagne „Make Fruit Fair!“ für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. Gemeinsam mit 18 Partnern aus Europa, Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands „fordern wir existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt.“

Der neue Kino-Spot „Einer zahlt immer den Preis“ soll verdeutlichen, welche Macht die großen Supermarktketten auf die Kleinbäuerinnen und Plantagenarbeiter im globalen Süden haben. Der von M&C Saatchi Berlin und Mücke Media/Kreuzberger Kind produzierte Film läuft zum 8. Oktober europaweit in zahlreichen Kinos und auf mehreren Filmfestivals an. Er wurde mit Unterstützung von RED Camera gedreht.