Frauen Power – Jenseits der Enge
Ausstellung
Bad Bentheim-Gildehaus, Altes Rathaus, Neuer Weg 7
Öffnungszeiten samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr, am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr

Die gemeinsame Herbstausstellung des Otto Pankok Museums und des Landkreises Grafschaft Bentheim stellt beispielhaft Frauen vor, die ihren Weg gingen:

• die Architektin Victoria Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt
• die Wohltäterin Maria Niehues
• die Lyrikerin Erika Lichte
• die Heimatdichterin Lucie Rakers
• die Vorkämpferin der Landfrauenbewegung Emma Bodenkamp

So unterschiedlich ihre Betätigungsfelder auch waren, es einte sie doch der Wille, ihr Leben auch in schwierigen Zeiten in die Hand zu nehmen, bestehende Verhältnisse zu verändern und ungewöhnlich nach vorn zu gehen. Lassen Sie sich von diesen Frauen, ihren Motiven und ihrem Engagement inspirieren. Aufbrechen, der inneren Überzeugung folgen, Widerstände überwinden – Frauen, die am Beginn des 20. Jahrhunderts stehen und mit der Grafschaft Bentheim verbunden sind, zeigen mit ihren Lebenswegen, wie dies gelingen konnte.

Blicken Sie zurück auf einen spannenden Teil der Grafschafter Regionalgeschichte. Erleben Sie, wie aus Frauen PowerFrauen wurden, weil sie andere vom Wert ihrer eigenen Leistung überzeugten.

Verwoben mit der Ausstellung zu den besonderen Frauenpersönlichkeiten ist die  Präsentation von Frauenporträts, die zwischen 1880 und 1980 entstanden. Künstlerinnen und Künstler verdichten mit ihrem Blick auf die Wirklichkeit ihr Verständnis von Frauen.

Aufgrund der Corona-Lage in der Grafschaft Bentheim muss die für Freitag, 16. Oktober, vorgesehene  Eröffnungsfeier ausfallen.

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„Bitte denken Sie an das Tragen eines Mundschutzes und befolgen Sie die Hinweise, die auf den aushängenden Plakaten stehen. Handdesinfektionsmittel steht bereit. Listen mit Besucherdaten müssen nicht geführt werden. Bei Fragen steht Ihnen das Aufsichtspersonal gerne zur Verfügung. Weiterführende Informationen haben wir auf einer Sonderseite für Sie zusammengefasst.“ Otto-Pankok-Museum

Garten

14. Juni 2010

Die Ausstellung „Der offene Garten“ in der kleinen, aber feinen Lingener Kunsthalle ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Otto-Pankok-Museum, Bad Bentheim/Gildehaus, dem Kunstverein Grafschaft Bentheim, Neuenhaus und der Städtische Galerie Nordhorn.

Sie läuft noch  bis zum 22. August 2010.

Obwohl Lingen im Landkreis Emsland liegt und Neuenhaus, Bad Bentheim und Nordhorn zur  Grafschaft Bentheim gehören, sind alle Städte durch ihre geografische Lage im Westen Niedersachsens an der Grenze zu den infrastrukturell hoch durchorganisierten Niederlanden verbunden. In allen ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der unterschiedlichen Möglichkeiten des Bildungsangebots die gesellschaftliche Fluktuation groß: zahlreiche Personen wandern in die größeren Städte ab, gleichzeitig kommen Menschen aus beruflichen oder privaten Gründen in die vier Kleinstädte. In neuerer Zeit siedeln auch zahlreiche pensionierte Niederländer in die deutschen Randgebiete über. Insofern können Bad Bentheim, Lingen, Neuenhaus und Nordhorn auch als grenzüberschreitende ‚Durchgangsorte’ verstanden werden.

Eben diese Metapher des Durchgangs, des Zwischenortes und auch der durchlaufenden Biografie bildet konzeptuell die Ausgangsbasis für die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler, die an der Ausstellung „Der offene Garten“ teilnehmen. Der Titel ist in radikalem Gegensatz zur Bedeutung des Hortus Conclusus als in sich abgeschlossenem Paradiesgärtlein Sinnbild für Offenheit, Unabgeschlossenheit und Grenzenlosigkeit. In der Kunsthalle Lingen liegt der inhaltliche Schwerpunkt der präsentierten Kunstwerke auf der Thematik der Veränderung und der Transformation ebenso im metaphorischen wie im soziologischen und politischen Sinne.

Die Ausstellung zeigt Werke von Yael Bartana, Christoph Fink, Sandra Kranich, Victor Man,Rivane Neuenschwander, Panamarenko,Charlotte Posenenske.