e-on

28. Dezember 2012

800px-Oskarshamns-kärnkraftverkIn der online-Publikation Klimaretter schreibt Reinhard Wolff (Stockholm) Aufschlussreiches über unser zuverlässiges, mittelständisches Energieunternehmen e-on, das im schwedischen Oskarshamn (Foto re.) drei Atomkraftwerke betreibt:

„Schwedens Atomaufsicht moniert wieder einmal schwerwiegende Mängel am Eon-Atomkraftwerk Oskarshamn und stellt den Reaktor „unter besondere Aufsicht“. Die „Mängel in Führung, Leitung und Eigenkontrolle“ reichen von falsch montierten Ventilen über nicht mehr „aufspürbares“ strahlendes Material bis zu einer Notstromversorgung, die nie betriebsbereit war. Fragt sich nur, warum die Behörde dem Betreiber immer noch vertraut.

Laut Gesetz ist es die letzte Sanktion vor dem Entzug der Betriebserlaubnis. Am gestrigen Donnerstag stellte die schwedische Atomaufsichtsbehörde „Strålsäkerhetsmyndigheten“ (SSM) das an der Ostküste des Landes gelegene AKW Oskarshamn unter „besondere Aufsicht“. Begründung: Dem Betreiber sei es nicht gelungen, die Sicherheitsprobleme in den Griff zu bekommen. Haupteigentümer der Oskarshamnsverkets Kraftgrupp“ (OKG) ist der deutsche Eon-Konzern.

Mit Oskarshamn 1 stehen nun schon sieben von zehn schwedischen Reaktoren unter „besonderer Aufsicht“. Dass die Bildqualität der Aufnahme so flau ist, liegt hoffentlich nicht an dem nicht mehr „aufspürbaren“ strahlenden Material.

Eon muss sich damit zum zweiten Mal binnen zwei Wochen schwere Vorwürfe wegen Sicherheitsverstößen beim AKW-Betrieb gefallen lassen. Am 6. Dezember hatte SSM die sofortige Stilllegung des Reaktors Oskarshamn 2 wegen ungenügender Notstromversorgung angeordnet. Die ist essenziell dafür, dass…

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(Quelle: Klimaretter.info; Foto: AKW Oskarskamn, Daniel Kihlgren)