Sebastian Küchler-Blessing

5. Oktober 2019

Konzertreihe „Phantasticus 2019“
Sebastian Küchler-Blessing (Domorganist, Essen)
Auff Toccaten Manier
Auf der großen Fischer+Krämer-Orgel.

Lingen (Ems) – St. Bonifatiuskirche
Heute – 20 Uhr

Karten 10 € – Schüler, Studenten, Arbeitslose: frei

Seit fünf Jahren ist Sebastian Küchler-Blessing Domorganist an der Kathedralkirche des Ruhrbistum in Essen. Konzerte führten ihn bereits in zahlreiche große Kirchen, Kathedralen und Konzerthäuser, so unter anderem wiederholt in die Elbphilharmonie. Der 32-Jährige gastiert außerdem regelmäßig bei den großen europäischen und deutschen Festivals.

Das heutige Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Toccata und Fuge D-Moll BWV 565

Johann Ulrich Steigleder (1593-1635)
Tabulatur Buch darinnen Daß Vatter unser (1627)
1. Fantasia. Oder Fugen Manier. 4 Vocum.
17. Coral im Discant. 3 Vocum.
22. Fugen Manier. 2 Vocum.
37. Coral im Discant. 4 Vocum.
40. und letste Variation. Auff Toccaten Manier.

Girolamo Frescobaldi (1583-1643)
Fiori musicali op. 12 (1635)
Toccata per l’Elevatione (Messa delli Apostoli)

Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Toccata in D BuxWV 155

Sebastian Küchler-Blessing (*1987)
Improvisation über zwei gegebene Themen

Charles Marie Widor (1844-1937)
Symphonie Nr. 5 F-Moll op. 42, Nr. 1
4. Adagio
5. Toccata

Mittels Videoübertragung auf eine sich im Altarraum befindende Leinwand kann man dem Konzertorganisten während des Orgelkonzerts „auf die Finger schauen“.

Sebastian Küchler-Blessing wird zwei freie Improvisationen spielen. Das erinnert natürlich an den früheren Kirchendiözesanmusikdirektor Eberhard Bonitz, der dies meisterhaft beherrschte und so die eher tradierten Hörgewohnheiten der Bonifatius-Kirchgänger nicht nur einmal herausforderte. Legendär ist seine „Bier“-Improvisation in einem sonntäglichen Hochamt, als er – eine Wette einlösend – dieses Stück (oder war es dies?) mit den Pedalen spielte und derweil auf den -damals noch zwei- Manualen frei improvisierte. Nur die Mitwetter, darunter mein langjähriger Apotheker, haben dies damals vor 50 Jahren bemerkt…

Zur Einstimmung spricht hier der Interpret über das Werk Bachs BWV 540 (gespielt wird heute Abend in Lingen aber … s.o.)

Iris und Carsten Lenz

11. September 2019

Konzertreihe „Phantasticus 2019“
Iris und Carsten Lenz (Wiesbaden)
„Orgelfeuerwerk mit 4 Händen und 4 Füssen“
Lingen (Ems) – Kreuzkirche, Universitätsplatz 1
Sonntag, 15.3. – 20 Uhr
Korrektur: Eintritt: 10 Euro

Die barock inspirierte Flentrop-Orgel (erbaut 1959) der Kreuzkirche ist an diesem Sonntag erstmals in einem vierhändigen Konzert zu hören und auch wegen der gleichzeitigen Übertragung der Orgel-Spielanlage auf eine große Leinwand im Kirchenraum zu sehen.

Die Organisten sind Iris und Carsten Lenz. Die beiden Virtuosen gelten zurzeit als eines der führenden Orgel-Duos in Europa. Ihr Konzert gibt einen spannenden Querschnitt durch die vierhändige und vierfüßige Orgelmusik.. Es erwarten die Konzertbesucher virtuose, melodiöse, heitere, humorvolle und überraschende Klänge, u. a.: Malerbi (Sinfonia), Thayer (Concert Variations), Bedard (Petite Suite), Lenz (Geburtstags-Tänze über „Happy Birthday“), Dinda (Charlie Dog Blues), Pédalier (Walzer für vier Füße).

Konzerte mit dem Orgel-Duo Lenz haben neben der Video-Übertragung auf die Leinwand  einige Spezialitäten. So gibt es eine für alle Altersgruppen geeignete und kurzweilige Programmgestaltung mit jeweils angenehm zu hörenden und auch humorvollen Kompositionen. Weiterhin wird die Orgel-Spielanlage per Video auf eine große Leinwand im Kirchenraum übertragen, so dass die Konzertbesucher von allen Plätzen der Kirche den Organisten beim Spielen auf die Finger und die Füße schauen können. Das Programm wird zusätzlich noch humorvoll moderiert und es gibt für die Besucher außer all dem  noch einige Überraschungen im Konzert.

Dauer: ca. 1 Stunde.