Kontra K

29. Juni 2019

Kontra K
Die letzten Wölfe
Lingen (Ems) – EmslandArena Open Air
Heute – 18 Uhr

Karten: 44,95 € (inkl. Gebühren)

Mark Forster

28. Juni 2019

Mark Forster
LIEBE
Lingen (Ems) – EmslandArena, OpenAir
Heute  – 18.30 Uhr
Restkarten:
Erwachsene 55,15 € (inkl. Gebühren)
Kinder 44,75 € (6-12 Jahre)

Kult-Schlager am Boni-Turm

21. August 2018

Kult-Schlager am Boni-Turm
Lingen (Ems) – Burgstraße /Bonifatiuskirche
Fr 24. Aug. 18 – ab 18 Uhr
Eintritt: frei

Zeitreise durch die Schlagerwelt: Das Kolpinghaus Lingen und DJ Matze veranstalten erstmals eine Open-Air-Kult-Schlager-Party an der St. Bonifatius-Kirche. Ab 18 Uhr gibt es ein Wiederhören mit den Hits aus jener Ära, als Chris Roberts, Lena Valaitis, Rex Guildo oder Katja Ebstein sich die Klinke in die Hand gaben. Neben der St. Bonifatius-Kirche werden die Veranstalter zudem eine besondere Schlager-Kulisse herrichten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Das Gelände rund um die St. Bonifatius-Kirche ist an diesem Abend abgesperrt, so dass der Zugang zum Open-Air-Konzert ab 18 Uhr nur über die Burgstraße möglich ist. Ab Mitternacht geht es dann beim Kolpinghaus weiter mit der großen After-Open-Air-Party. Der Eintritt ist für beide Veranstaltungen frei.

Abifestival ’16

15. Februar 2016

Was gibt’s beim Abifestival 2016? Heute sind es noch genau 130 Tage bis zum „#AF16“, das „umsonst & draußen“ am 24./25. Juni in Lingen (Ems) am alten AKW wieder Tausende anlocken wird. Die Bandbooker vom Abifestival seit 1981 eV waren vor vier Wochen  beim Eurosonic Noorderslag in Groningen und treffen in diesen Wochen die Entscheidungen über die auftretenden Bands.

OpenAirDoch, seien wir ehrlich, die eigentliche Frage ist: Was kommt auf den Campingtisch? Und dafür gibt es seit heute, weiß Marc Ehrichs Blog testspiel.de, eine ausgesprochen gute Antwort: „„Open Air“ heißt das neue Festival und Camping-Kochbuch für unterwegs von dem Hamburger Koch Stevan Paul und der Berliner Fotografin Daniela Haug. Im Sommer 2015 waren die beiden mit Bulli, Campingkocher und Grill in Europa unterwegs und haben das Roskilde Festival in Dänemark, das Summer Jam und das Melt! Festival in Deutschland sowie das Sziget und Dimensions Festival in Kroatien besucht.

Dabei haben sie in die Töpfe der Festivalköche und Zeltnachbarn geblickt, ließen sich Rezepte verraten und Lebensgeschichten erzählen. Entstanden ist dabei kein gewöhnliches Kochbuch mit über 100 Rezepten, sondern vielmehr ein Handbuch für draußen und unterwegs für jede Ausstattung und Gelegenheit beim Campen entstanden. Um die Reisevorbereitungen, die Planung und das Kochen unterwegs so einfach wie möglich zu machen, gibt es zu jedem Rezept die entsprechenden Hinweise und Tipps zu Transport, Lagerung und Haltbarkeit, denn natürlich will die Festivalküche wie jede andere Küche auch gut vorbereitet sein.

Sehr nützlich und hilfreich sind auch die sechs Kapitel Open-Air-Wissen wie z.B. „Richtig packen, besser packen“ oder „Kaffee kochen – fünf Methoden für unterwegs“. Ein Pro-Tipp von Stevan Paul sind die trinkbaren Kühlelemente, die aus gefrorenen Tetrapacks mit Wasser bestehen. Die simple und einfache Variante zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen hatte ich auch noch nicht in Betracht gezogen.

Wie es sich für ein gutes Kochbuch gehört, sind die vielen Rezepte wie z.B. der „Dr. Green Thumb’s Salad“ oder der „Nudelsalat Alte Schule (Don’t Call It A Comeback)“ illustriert mit Bildern von den Gerichten aber auch vom bunten Treiben auf den Festivals.

„Open Air“ erscheint heutebei Brandstätter und kostet 29,90 Euro (ISBN-13: 978-3850339285). Beim Amazon (Affiliate Link) könnt ihr einen Blick in das wirklich sehr, sehr schöne Buch werfen, das nicht nur inhaltlich sondern auch optisch und haptisch ein Genuss ist.“

Gekauft wird es dann im lokalen Buchhandel, also zB bei der Buchhandlung Holzberg in Lingen (Ems).

 

(Quelle und Text:Marc Ehrich testspiel.de,)

Niveau

26. Juni 2011

Christine hat am Mittwoch angerufen und einfach gefragt, ob wir vielleicht die beiden Karten für das Adoro-Konzert nach Sögel haben und mitfahren wollten. Annette sagte sofort Ja – also waren wir am Samstagabend in Sögel. Beim Adoro-Konzert. Adorno kannte ich (hat meines Wissens nie auf einer Bühne gesungen). Aber ich bekenne: Die Sangeskünstler von Adoro, zwei Tenöre und drei Bariton-Sänger, kannte ich bis dahin nicht. Inzwischen habe ich nachgelesen, dass die fünf klassisch ausgebildeten Sänger  Elemente der Oper mit deutschsprachigen Popsongs verbinden.

Um es mal so zu sagen: Ist nicht meine Musik, aber manchmal darf man auch ein süßen Likör  trinken. Die 100 Minuten Adoro-Konzert vor dem Sögeler Ludmillenhof waren wie Tee mit drei Stück Zucker und sie waren nass. Denn es regnete viel und wir mussten uns richtig fest in Plastik verpacken.  Die kulinarische Meile war -sagen wir- stark ausbaufähig, die wenigen Toiletten für die Frauen eine Tortur. Aber eigentlich war es trotz allem ein schöner Freiluft-Abend, der mit (nur) einer Adoro-Zugabe (von zwei Liedern) zu Ende ging; das von stundenlangem Regen nassgepladderte, in 3200 Plastikponchos (Danke an den Veranstalter!) verpackte Publikum konnte nicht mehr länger klatschen. Aber es war einer dieser typischen Emsland-Sommerabende, von dem wir noch Jahre erzählen werden.

Gleichzeitig ging vor der Meyer-Werft in Papenburg das zweite emsländische  Regen-Spektakel an diesem kalten Juniabend über die Open-Air- Bühne. Mit Ich + Ich , Juli,  den Scorpions und  ein paar anderen Showgrößen. O-Zitat aus dem so genannten Liveticker: „Es regnet und regnet und regnet..“ Ist ja egal, das Wetter, denn: „Papenburg , you kick ass.“ Hier die in der Ems-Zeitung verweigerte Übersetzungshilfe. Auch Papenburg bekam also 2011 sein Stückchen sommerliche Popkultur. 25.000 freuten sich.

Und bei uns in Lingen? Ja, Freunde, bei uns is nix mit einem Marktplatzkonzert 2011. Wir haben Weinlaube. Schon im zweiten Jahr gibt es keine Freiluft-Veranstaltung vor dem historischen Rathaus. Zugetragen wurde mir allerdings, man habe ernsthaft (!) bei Elton John nachgefragt. Dessen Management habe für seinen Auftritt 500.000 Euro verlangt, wobei mir nicht ganz klar ist, ob nur für sich (was ich annehme) oder für ein Konzert mit Band & Drumherum. 500.000 Euro „lassen sich nicht darstellen“, habe es dann begriffsmodisch geheißen. Früher sagte man etwas schlichter „zu teuer“. Anschließend gab es unverhofft (und dank Beziehungen)  ein Doppelpack-Schnäppchenangebot mit Atze Schröder am ersten und Xavier Naidoo am Abend danach. Das sei aber  (tatsächlich !)  „unter unserem Niveau“ gewesen; so soll es wirklich im Kreis der Verantwortlichen um die hauptamtliche LWT-Spitze gesagt worden sein. Der Lingener LWT organisiert solch eine Open-Air-Veranstaltung oder (wie letztes und dieses Jahr) eben nicht. Nun denn! Beim dem uns so lieb und teuer gewordenen LWT stellt sich die Niveaufrage bekanntlich längst ganz anders, und ich freue mich, dass „die Politik“ in Lingen jetzt mit einem Beirat versucht, dieses kommunale Langweilerprojekt (mit angeschlossenem Bermudadreieck, wo bekanntlich manches verschwindet) ein bisschen in den Griff zu bekommen.

Hier als sonntägliche Entschädigung der abgelehnte Xavier Naidoo. (Atze ist übrigens am 9.7. in Cloppenburg unterwegs).