Geeste

22. September 2010

Noch ein zeitgemäßer Blick auf die Nachbargemeinde Geeste. Da finde ich diese Einladung zu einer Ratssitzung und darin den Hinweis auf die besondere Form einer öffentlichen Sitzung und Einladung. Oder wie man die Bevölkerung auf den Arm nimmt. Verantwortlich ist Bürgermeister Leinweber. Guckst Du Punkt 9:

Und?

21. September 2010

Und? Wie war die heutige Diskussion der Ems-Vechte-Welle in Halle IV zwischen den OB-Kandidaten Dieter Krone und Hans-Josef Leinweber nach Ihrer Ansicht? Twitter schaltete mich um 21 Uhr nach mehr als 150 Tweets einfach ab. Der Ersatzaccount funkionierte nur bescheiden. Vielleicht war dies ein Zeichen.  😉

Am Besten waren …die Moderatoren der Ems-Vechte-Welle. Respekt,  Marko Schnitker (!!) und Inga Graber (!!).

Mein Fazit:  Leinweber war nicht ganz so peinlich wie bei der Diskussion vor drei Wochen im Lookentor. Aber klar besser war am Ende Dieter Krone – weil er das modernere Konzept für die Stadt hat. Man glaubt ihm, dass er etwas bewegen will.  Leinweber sagte kaum, was er eigentlich will. Typisch die Diskussion um den Haushalt, als Moderator Marko Schnitker nachfragen musste: „Aber wo sind Ihre Vorschläge?“ Dann kam von Herrn Leinweber nur das Hinausschieben der Emsland-Arena. Sonst nichts. Das aber ist einfach nicht genug.

Die Leinwebersche „Gemengelage“ war das Wort des Abends. Davon sprach er immer dann, wenn’s schwierig wurde. Und schwierig ist vieles in diesen Zeiten. Alles, so Leinwebers Botschaft,  soll so weitergehen wie bisher. Und immer öfter sprach er dann von „wir“, wenn er sich meinte.

Krone hat seine ökologischen Ansätze herausgearbeitet, auch wie wir künftig leben können. Nachhaltigkeit sagt man dazu. Nicht Zersiedlungspolitik a la Geeste, die die Menschen nicht nur viel Geld kosten wird; sondern Sein Ansatz: Verantwortung und Überzeugen. Gar kein Problem seine mangelnde „Verwaltungserfahrung“. Das handelte er souverän ab.

Es wird also sehr spannend am Sonntag – voraussichtlich erneut bei einer niedrigen Wahlbeteiligung, weil letztlich so richtig keiner der Kandidaten 100% überzeugen konnte.

Und was machen Sie, fragte Hans-Josef Leinweber am Schluss den Herausforderer Dieter Krone, wenn Sie bei aller Neutralität sich als OB mit einem Vorschlag im Rat nicht durchsetzen? „Dann war mein Vorschlag wohl schlecht!“  Chapeau, Dieter Krone.  Meine Stimme haben Sie.

Zwischenruf

21. September 2010

Dieser Blog twittert heute Abend ab (kurz vor)  19 Uhr über die

Podiumsdiskussion

zwischen den beiden Kandidaten für das Amt des Lingener Oberbürgermeister
Dieter Krone und Hans-Josef Leinweber .

Die Debatte wird von der Ems-Vechte-Welle im Radio übertragen.

Schon heute lesen wir in der Lingener Tagespost ein Interview mit beiden Kandidaten.
Es hat etwas Besonderes: Es enthält konkrete Inhalte. Guckst Du hier.

Streitgespräch – update

14. September 2010

Am 14.09.2010 14:08, schrieb  Robert Koop:

Liebe Macher der Ems-Vechte-Welle!

Lingen wählt am 26. September seinen neuen Oberbürgermeister. Es kandideren der parteilose Dieter Krone und Hans-Josef Leinweber (CDU). Vor zwei Wochen haben Sie beim Kaffeeklatsch in der Lookenstraße unter Beweis gestellt, dass Sie ein engagiertes Streitgespräch von Kandidaten perfekt veranstalten und moderieren können. Jetzt sollten müssen Sie nachlegen: Krone vers. Leinweber. Das ist eine 2-Stunden-Sendung wert – am Besten vor Publikum, damit man sieht, wer seine Erklärungen abliest und so.

Also:  Wie wär’s ?! Und vor allem wann?

Mit freundlichen Grüßen

Robert Koop

ps Ich veröffentliche diesen Brief in meinem kleinen Blog.

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Am 14.09.2010 14:44, schrieb  Jan Schenkewitz

Hallo,

wir arbeiten daran. Wenn der Termin steht, geben wir Bescheid.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Schenkewitz
Ems-Vechte-Welle
Geschäftsführung

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Am 14.09.2010 17:31, schrieb  Jan Schenkewitz

Hallo,

noch ohne Gewähr: voraussichtlich am Dienstag, 21.9. ab 19 Uhr. Ort: vermutlich wieder Halle IV, müssen wir aber noch klären.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Schenkewitz
Ems-Vechte-Welle
Geschäftsführung

Guten Morgen, Lingen!

14. September 2010

Guten Morgen, Lingen!

Der Ausgang des ersten Wahlgangs der OB-Wahlen vorgestern ist weiterhin das Gesprächsthema No 1 in Lingen. Mit aller Kraft, die sie (noch) haben, stemmen sich die führenden Unionsleute gegen etwas Selbstverständliches: Den völlig normalen Vorgang, dass Demokratie Macht auf Zeit ist und die greifbare Möglichkeit, dass sie am 26. September die Macht abgeben müssen.
Nothing else matters.

Inhalte

14. September 2010

Eine kurze Zwischennachricht für die geneigte Leserschaft dieses kleinen Blogs. Was tut sich in Sachen Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters? Der Tag 1 nach dem ersten Wahlgang der Lingener Oberbürgermeisterwahl ist mit Beratungen bei den BürgerNahen, der Union und den rot-grünen Unterstützern von Dieter Krone zu Ende gegangen. MorgenDienstag früh treffen sich der Ortsvorstand und die Ratsfraktion der FDP.

Klar ist: Was mit Blick auf die Mobilisierung der eigenen Wählerschaft ein Vorteil war – gleich fünf Kandidaten der Opposition im Rat wie außerhalb-  ist jetzt eine Bürde. Denn es ist einiges im Wahlkampf geschehen, das mit einem einfachen Druck auf die Resettaste nicht zu korrigieren ist.  Beispielsweise persönliche Angriffe, die besser unterblieben wären. Also zu einem Bündnis der Minderheitsfraktionen ist es zurzeit noch sehr weit.

Am Ende des gestrigen Tages war völlig offen, wie sich die unterlegenen Kandidaten der Ratsminderheit – Jens Beeck (FDP) und Sabine Stüting (Die BürgerNahen) – verhalten. Klar ist, dass es bei den BürgerNahen mit einem bloßen „Wählt Krone“ nichts wird. „Es gibt keinen Blankoscheck. Wir stehen für Inhalte. Da wollen wir verbindliche Absprachen treffen!“ hieß es selbstbewusst nach einer engagierten und freimütigen Diskussion der BN-Mitglieder. Sabine Stüting wird die Vorschläge der BürgerNahen jetzt Dieter Krone übermitteln. Ein vierköpfiges Gremium soll ggf. in Verhandlungen treten.

Ach ja, die Union. Hier toben die Gerüchte, aber das, was ich hier und da erfahren habe, ist nicht ausreichend belastbar, um es hier zu veröffentlichen. Nur so viel, dass nicht wenige in der Lingener CDU die Troika um Heinz Rolfes (MdL), Hermann Kues (MdB) und Landrat Hermann Bröring für die Wahlschlappe und deren Ausmaß verantwortlich machen. Sie hatten mit dem Geester Bürgermeister Hans-Josef Leinweber den neben den Kandidaten Wilfried Fenslage und Jörg-Friedrich Küster unglücklichsten Kandidaten durchgesetzt. Ihre Positionen sollen daher mächtig wackeln, zumal sie im Vorfeld vollmundig angekündigt hatten, im Falle einer Niederlage Verantwortung zu übernehmen.

Gegenwärtig versuchen sie allerdings mit aller Macht, eine Niederlage Leinwebers bei der Stichwahl zu verhindern und wollen sich dabei auf die Wähler von Jens Beeck konzentrieren. Mehr an dieser Stelle in allernächster Zeit.

Sabine XIII

13. September 2010

Guten Morgen, Lingen, guten Morgen, Sabine!

Ergebnis

12. September 2010

Nach der Oberbürgermeisterwahl vom heutigen Sonntag gibt es in zwei Wochen eine Stichwahl zwischen den Kandidaten Hans-Josef Leinweber (CDU) und dem parteilosen Dieter Krone. Keiner der insgesamt sechs Kandidaten konnte die erforderliche absolute Mehrheit erzielen. Der CDU-Kandidat stürzte gegenüber den 65 % für OB Heiner Pott im Jahr 2006 brutal ab. Die Ergebnisse der Wahl:

Hans-Josef Leinweber (CDU): 39,19%
Jens Beeck (FDP): 23,24%
Jörg-Friedrich Küster (Die Linke): 1,34%
Sabine Stütung (Die BürgerNahen): 7,20%
Wilfried Fenslage (Einzelwahlvorschlag): 1,26%

Dieter Krone (Einzelwahlvorschlag): 27,77%

Die Wahlbeteiligung liegt bei 45,64%. Insgesamt waren 42.735 Wahlberechtigte zum Urnengang aufgerufen.

(Quelle: Ems-Vechte-Welle; der Internetserver der Stadt ist leider auch abgestürzt. Kein Wunder bei dem Ergebnis 😉 )

Nachtrag: Hier die offizielle Bekanntmachung de Wahlergebnisses

Abgestürzt

12. September 2010

Niemand hätte es sich vor einem halben Jahr träumen lassen, dass  die Lingener und Lingenerinnen in diesem September einen neuen Oberbürgermeister wählen. Und wenn jemand vorher prophezeit hätte, es werde nicht der CDU-Kandidat im ersten Wahlgang gewählt, hätten alle abgewinkt. Jetzt ist Hans-Josef Leinweber -wie der städtische Internetauftritt heute-  abgestürzt und es bleibt ihm wohl nur noch Geeste.

Das Undenkbare ist seit heute Realität. Der CDU-Erbhof Lingen ist keiner mehr. Mit einem schwachen CDU-Kandidaten in Zeiten einer bundesweit schwachen CDU ist das Unmögliche plötzlich greifbar nah. Natürlich gilt es erst noch die Stichwahl zu bestehen. Aber das ist möglich.

Also machen wir’s den Bayern nach. Schaffen wir die absolute Mehrheit der Union ab und damit ihren Beziehungsfilz: Das „System CDU Lingen“. Diese klebrige „Wir schenken Dir auch was vom großen Kuchen“ – ein günstiges Grundstück, einen speziellen Auftrag oder viel Geld. Damit kann, muss und wird jetzt Schluss sein. Oder, Jens Beeck?

CDU-Mann Leinweber darf also in Geeste bleiben. Das ist für unsere Stadt eine weitere gute  Nachricht dieses 12. September. Leinweber mag ein honoriger Mann sein, aber man konnte sich ihn nicht vorstellen als neuen Lingener OB 2010 bis 2018.  Sein Wahlkampf war eine Pflichtveranstaltung, keine mitreißende, überzeugende Sache. Deshalb: Dieter Krone kann neuer Lingener Oberbürgermeister werden. Und er soll es auch.

Indes: Die unterlegenen Kandidaten Jens Beeck und Sabine Stüting -mit ihren aus dem Stand geholten  7,2 %-   werden weder einen Blankoscheck ausstellen noch dürfen sie es. Denn es ist genug mit den salbungsvollen Sätzen und hohlen Phrasen des Wahlkampfes, in dem Dieter Krone niemand wehtun wollte: Eine moderne Politik für Lingen ist gefordert. Darauf soll und wird man sich inhaltlich verständigen. Hoffe und fordere  ich.

Stimmabgabe

12. September 2010

Auf Twitter berichte  ich über die schleppende Wahlbeteiligung bei der Lingener OB-Wahl und über den „Manipulationsvorwurf“  am Stimmzettel.

Sabine Stüting hat am Morgen in der Grundschule in Schepsdorf ihre Stimme abgegeben (Foto). Allgemein wird weiterhin mit einer Stichwahl in zwei Wochen gerechnet. Die Wahlhelfer händigen aus diesem Grund den Wählerinnen und Wählern die Wahlbenachrichtungskarte wieder aus. Gewählt werden kann noch bis 18 Uhr. Wahlberechtigt sind alle Lingener und EU-Bürger ab 16 Jahre. Lingener ist man nur, wenn man seit drei Monaten mit seinem Hauptwohnsitz in Lingen gemeldet ist.

Die aktuellen Wahlergebnisse zur Wahl des Oberbürgermeisters für die Stadt Lingen am 12. September können Interessierte direkt online –  über das städtische Internetportal – sehen.

Nach Schließung der Wahllokale werden ab 18 Uhr die Stimmen gezählt. Direkt nach Eingang werden diese dann auf der städtischen Internetseite veröffentlicht. Zusätzlich ist der Ratsitzungssaal der Stadt Lingen geöffnet. Auch dort werden die Wahlergebnisse präsentiert.

Hier werden die Ergebnisse aus den Wahllokalen angezeigt.

Die lokalen politischen Gruppierungen treffen sich ab ca 18 Uhr: Die CDU im Konrad-Adenauer-Haus, rot-grün in der Gastwirtschaft Koschinski (Vahrenhorst) in der Schlachterstraße und die BürgerNahen mit Sabine Stüting im Litfass in der Clubstraße.