Nymrod

31. März 2014

BNDZentraleBerlinKein Aprilscherz; denn es ist ja noch März. Aber sechseinhalb Jahre nach Baubeginn haben heute die ersten 170 BND-Bediensteten ihre Arbeit in der neuen Geheimdienstzentrale in Berlin aufgenommen. Der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele kritisiert den Neubau als „mächtig, riesig, hässlich und ungeheuer teuer“. Es kostet nämlich mehr als 910 Millionen  Euro. Mit den Umzugskosten sind es 1,3 Milliarden Euro.

Und Hal Faber schrieb gestern in seiner wöchentlich WWWW-Botschaft: „[Heute] ziehen die ersten 170 Schlapphüte in die neue BND-Zentrale ein. Der undemokratische Sektor Berlins wird vom Kanzleramtsminister eröffnet, auf dass der Umzug der 7000 Experten für Staubsaugertechnik beginnen kann. Viele freuen sich schon über die neue Aufgabe, in Gedenken an Richard Gehlen wieder eine Sonderkartei der Politiker anlegen zu können, so als nettes Gegenstück für die besondere Datenbank „Nymrod“ der Staats- und Regierungschefs, die die NSA angelegt hat.“

7000! Sie haben richtig gelesen.  SPON schreibt 4000!. So oder so – mir wird schlecht.

(Foto: BND-Zentrale in Berlin-Mitte. Baustelle im Jahr 2012. CC euroluftbild.de/Grahn)