canis lupus

14. April 2014

Bildschirmfoto 2014-04-14 um 22.40.03„In Nordhorn-Range ist ein Wolf gesichtet worden. Eine Wildüberwachungskamera hat am 3. April entsprechende Bilder geliefert. Der Nachweis gilt inzwischen als gesichert. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut Experten nicht“, so titeln die Grafschafter Nachrichten und berichten:

„Ein Wolf ist in Nordhorn-Range in eine Foto-Falle getappt. „Der Nachweis ist gesichert, es ist ein Wolf“, sagt Björn Wicks, Wolfsbeauftragter beim Bundesforstbetrieb Niedersachsen. Die Fotos sind Anfang April entstanden. Damit liegt erstmals in neuerer Zeit ein Beweis für einen Wolf auf Grafschafter Boden vor.

Wicks geht davon aus, dass sich das Tier auf… „[weiter bei GN-Online)

(Foto: GN Günther Niehaus)

Nordhorn Range

15. Dezember 2011

„Seit Jahrzehnten kämpfen Kommunen und eine Bürgerinitiative beharrlich gegen den Luftwaffenübungsplatz „Nordhorn Range“. Ihre Hartnäckigkeit müssen sie sich auch weiterhin bewahren. Denn die zuletzt erhoffte Unterstützung seitens der Abgeordneten im Bundestag wird ihnen verwehrt. Der Petitionsausschuss des Parlaments hat sich nicht für die Schließung der „Nordhorn Range“ ausgesprochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, einigte sich das Gremium mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen lediglich auf eine Prüfung des Falls durch die Bundesregierung. Das Verteidigungsministerium soll in sechs Monaten einen Bericht vorlegen, ob und wann der Übungsbetrieb eingestellt werden kann.
In Nordhorn zeigt man sich enttäuscht und verärgert. „Hier muss nichts überprüft werden, die Fakten sind…“

weiter auf der Seite des NDR

Nordhorn-Range

15. April 2011

Die Position der Gegner des Bombenabwurfplatzes Nordhorn-Range ist klar: Die Angst der Menschen in unserer Region aufgrund der Gefahren, die von der Range in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerkes und des Zwischenlagers ausgehen, ist nahezu täglich hörbar, sehbar und spürbar. Deshalb muss Nordhorn-Range weg – JETZT!

Die Stadt Nordhorn und die Notgemeinschaft Nordhorn Range e.V. rufen deshalb zur Teilnahme an einer Kundgebung und Demonstration zur Schließung des Luft- Bodenschießplatzes Nordhorn Range auf, die am morgigen Samstag in Nordhorn stattfindet. Inzwischen haben sowohl der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, Kreisvorstand Lingen/ Grafschaft Bentheim und der DGB-Ortsvorstand Nordhorn beschlossen, ab sofort Aktionen der Notgemeinschaft Nordhorn Range zu unterstützen.
Sie fordern in einer Entschließung die Schließung von Nordhorn Range und den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomkraft sowie den zügigen Ausbau alternativer Energien.

Die Kundgebung beginnt um 11:00 Uhr am Rathaus Nordhorn; die anschließende Demonstration führt in einem Schweigemarsch durch die Innenstadt der Vechtestadt.

Damit die Leserinnen und Leser -auch jenseits von Wietmarschen-Lohne- wissen, um was geht, können Sie hier weiterlesen.

Range

18. November 2010

Nordhorn Range ist seit knapp 40 Jahren Gegenstand der Bürgerproteste in der Region.

Gestern nun besuchte eine Delegtion des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestagss den „Luft-/Bodenschießplatz Nordhorn Range“. Der Petitionsausschuss kam unter anderem auf Einladung der Landräte und zahlreicher Bürgermeister des Emslands und der Grafschaft Bentheim. Ihr Ziel ist die Schließung des Schießplatzes. Anwesend war auch Lingens neuer Oberbürgermeister Dieter Krone, der im Vorfeld die Bedeutung des Besuches des Petitionsausschusses unterstrichen hatte.

Die Mitglieder des Petitionsausschusses konnten sich auf der Range ein Bild vom Übungsbetrieb machen, anschließend gab es eine zweistündige Debatte im Nordhorner Kreishaus. Davor hatten sich am Vormittag etwa 100 Demonstranten der Notgemeinschaft (logo lks) eingefunden. «60 Jahre sind genug – „Nordhorn-Range“ muss weg», skandierten sie, als die Delegation des Petitionsausschusses eintraf. Günter Baumann, CDU-Obmann des Petitionsausschusses, ließ sich anschließend keine endgültige Aussage entlocken. Er sagte zur Ems-Vechte-Welle:

„Also wir haben uns heute sachkundig gemacht, haben die Petenten angehört, haben die betroffenen Bürgermeister angehört, die Bürgerbewegung, den Pastor, werden uns jetzt eine Meinung in den Fraktionen in Berlin bilden. Und dann werden wir im Ausschuss, wenn wir der Meinung sind es reicht schon, einen Beschluss fassen. Der geht in den Bundestag, wird dort noch einmal bestätigt. Und wenn wir der Meinung sind uns fehlt noch etwas, holen wir noch Stellungnahmen ein und werden danach beschließen. Also, ich kann nicht sagen, es dauert noch drei Monate oder noch sechs Monate, das hängt davon ab, ob unsere Meinung schon ausreicht oder nicht.“

Deutlicher als Baumann wurde Klaus Hagemann (SPD). Er sei bislang davon ausgegangen, dass sich mit dem Kernkraftwerk Emsland nur eine atomare Anlage in der Anflugschneise befindet. ‚Heute habe ich erfahren, dass sechs bis acht atomare Anlagen in direkter oder indirekter Nachbarschaft liegen. Das war ein Aha-Erlebnis‘, sagte Hagemann. Zugleich plädierte er für eine Gleichbehandlung mit dem Übungsplatz im brandenburgischen Wittstock, auf dessen Inbetriebnahme die Bundeswehr verzichtet hatte.

Für eine Gleichbehandlung und faire Lastenverteilung sprachen sich auch die Bundestagsabgeordneten Dorothea Steiner (Bündnis ’90/Die Grünen) und Hermann Kues (CDU) aus. „Die Luftwaffe muss üben. Aber es kann nicht sein, dass eine Region dafür den Kopf hinhalten muss“, sagte Kues und blieb damit vage. Der Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim, Friedrich Kethorn (CDU), war deutlicher: „Nordhorn-Range muss der Vergangenheit angehören“, sagte Kethorn. Die Bevölkerung habe die Belästigungen lange genug ertragen.

Spätestens in einem halben Jahr will dem Petitionsausschuss aber eine Entscheidung fällen. Die Range-Gegner zeigten sich nach den Gesprächen vorsichtig optimistisch. Mehr zu dem Thema hören Sie heute in unserem Programm.

 

(Quelle EVW)

Range

9. Juli 2009

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SPIEGEL-online meldet eben:

 

+++ EILMELDUNG +++
 

Überraschende Entscheidung von Verteidigungsminister Jung: Die Bundesregierung stoppt ihre Pläne für das umstrittene Bombodrom in Brandenburg. Die Kyritz-Ruppiner Heide wird nicht zum größten Luft-Boden-Schießplatz in Deutschland ausgebaut – ein klarer Sieg für die Protestbewegung.
Berlin – Der Streit über das sogenannte Bombodrom dauerte viele Jahre – nun teilte Franz Josef Jung seine Entscheidung mit: Die Bundesregierung verzichtet auf das Übungsgelände. Zuletzt hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg Ende März Urteile der Vorinstanz bestätigt und entschieden, dass auf dem Areal auch künftig keine Tiefflieger trainieren dürfen. Dagegen hätte der Verteidigungsminister bis zum 13. Juli Revision einlegen können.

Mehr in Kürze auf SPIEGEL ONLINE

„Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall.“ Meine Frage: Was bedeutet das für Nordhorn-Range?  Mehr Verkehr auf dem Schießplatz vor den Toren Lingens? Mehr Lärm und Krach?

 

Foto: © Potzblitz, Pixelio