Dream Crazy

9. September 2018

Kontrovers diskutiert dieser Tage die halbe USA über Nike: Grund ist eine Werbeanzeige, mit der sich der weltweit größte Sportartikler hinter den US-amerikanischen Football-Profi Colin Kaepernick stellt, der vor zwei Jahren die umstrittene Protestwelle „Take A Knee“ gegen Polizeigewalt und Rassen-Ungleichheiten startete – und seither keinen Verein mehr findet.

Manche US-Amerikaner verbrennen jetzt ihre Nike-Schuhe und posten Videos davon im Internet. Der Grund: In seiner neuen Werbekampagne wirbt der Sportartikelhersteller mit eben diesem Footballspieler Colin Kaepernick. Der Ex-Quarterback der San Francisco 49ers drückte 2016 beim obligatorischen Abspielen der Nationalhymne durch Hinknien seinen Protest gegen Rassismus in den USA aus.

Der Text zum Bild Kaepernicks in der Nike-Kampagne lautet: „Glaube an etwas. Auch wenn du alles dafür opfern musst.“ Dass Nike für die Aktion irgendetwas opfern muss, steht  nicht zu befürchten, mögen noch so viele wütende Bürger aus Protest ihre Nike-Schuhe öffentlichkeitswirksam verbrennen.

Trotz sinkender Aktienkurse, verbrannter Schuhe und der massiven Kritik von Donald Trump gibt Nike eben nicht klein bei. Im Gegenteil: Die Marke heizt die Debatte mit ihrem fulminanten Werbefilm weiter an – und beweist so Haltung in politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten. Guck mal:

(Quellen Horizont, DeutschlandfunkKultur)

WM-Werbesendung

17. Juli 2018

Noch mal eine WM-Werbesendung für die Fußballfans dieses kleinen Blogs. Nike gönnt sich doch noch zwei große Werbeauftritte für die Zu Ende gegangene Fußball-WM. „We won it in France“ bejubelt den neuen Weltmeister Frankreich und erzählt von den Wurzeln des zweiten französischen Titelgewinns nach 1998: Pogba, Mbappé und Co. haben die WM nicht in Russland gewonnen, sondern auf den Bolzplätzen von Marseille, im Schatten der Hochhäuser des Pariser Stadtteils Bondy, auf dem Asphalt von La Madeleine. Dort haben sich die neuen Weltmeister das Können und die Härte erarbeitet, die es braucht, um den Thron der Fußballwelt zu besteigen, so die Botschaft.

Auch ein weiteres Team aus dem Nike-Stall hat für Aufmerksamkeit gesorgt: England unterlag im Spiel um Platz drei zwar Belgien, doch viele sehen für das junge Team der „Three Lions“ eine große Zukunft. Ausrüster Nike teilt diese Ansicht. In dem Video „Believe as One“ geht es darum, nicht nur an sich selbst zu glauben, sondern auch an sein Team. Eine Botschaft, die sich nicht nur an den Überraschungs-Vierten des Turniers richtet, sondern auch an dessen Fans.

Und adidas? Der große Rivale von Nike war nicht im WM-Finale vertreten und muss sich mit dem dritten Platz des tapferen belgischen Teams begnügen. Knapp zwei Wochen vor dem WM-Start Anfang Juni hatten die Herzogenauracher nohc den ganz großen Werbeaufschlag gewagt. Immerhin 56 prominente Markenbotschafter, darunter unter anderem Lionel Messi, Zinedine Zidane, Mesut Özil, Pharrell Williams und David Beckham ließ die Marke in dem Film „Creativity Is The Answer“ auflaufen. Die Botschaft: Profisportler können mit ihren Höchstleistungen etwas eigenes erschaffen, das kein Drehbuch der Welt vorgeben kann.

Adidas forderte Athleten, Musiker, Künstler und Filmemacher aus der ganzen Welt dazu auf, unter dem Hashtag #heretocreate ihren eigenen Content zu erstellen und so die Geschichte der Markenkampagne fortzuschreiben. Das Ziel: die erste Crowdsourcing-Kampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft zu erschaffen. Jetzt wird das Ergebnis sichtbar – und auch der neue Spot kann sich sehen lassen.

Just do it!

25. Juli 2016

Heute ist Abgabetermin für die Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen in Niedersachsen am 11. September. Keine Frage, Wahlen sind das Herz der Demokratie, auch (und gerade) Kommunalwahlen.

Knapp 40 Lingener und Lingenerinnen werden sich für unsere unabhängige Wählergemeinschaft „Die BürgerNahen“ (BN) zur Wahl stellen. Darauf sind wir stolz; denn man bekommt in Lingen bei ehrenamtlicher Arbeit in der BN keine Vergünstigungen, aber immer ordentliche Kritik und auch sonst Nachteile. Fragen Sie mal meine Söhne, wenn Sie da sekptisch sind.

Ein anderes Beispiel: Da dozierte die Lokalzeitung jetzt darüber, dass Arbeit in zwei Schichten eine Baustelle nicht früher fertig werden lässt, nachdem wir das gefordert hatten: Schneller Arbeiten, entsprechend die Aufträge ausschreiben. Dabei scheint mir die Pressekritik an unserer Idee, wirklich schneller und intensiver zu arbeiten, doch eher nicht logisch. Wenn man nämlich die Arbeit der Dienstagschicht schon am Montag in der zweiten Schicht fertig stellt, müsste am Dienstag Zeit sein für die Mittwoch und die Donnerstagschicht usw. Kurzum: Wenn man nicht mathematisch total quer denkt, braucht man nur die halbe Zeit, die Baustelle ist eher fertig und die Belastungen für viele ist eher vorbei – genau genommen, nach der Hälfte der Zeit. Aber wenn die BN darauf hinweist, werden selbst solche Selbstverständlichkeiten in Zweifel gezogen.

Gestern allerdings brauchten wir in der BN mehr als eine Schicht, um die letzten Arbeiten an den BN-Wahlvorschlägen fertig zu stellen.  Es ist nicht alles so gut gelaufen, wie ich es mir gewünscht hätte. Isabellas Unterschrift fehlt noch und Heidi wollte doch nicht. Es gab auch ein paar wirklich gute Lingener, die ich gern an meiner Seite und auf den BN-Listen  gesehen hätte. Sie trauten sich dann doch nicht.

Dabei ist übrigens die Aufstellung von Wahlvorschlägen für Kommunalwahlen so ein bürokratischer Scheiß, dass man sich nach dem Grund für die zahlreichen Erschwernisse fragt. Sie können es selbst mal versuchen: Greifen Sie auf die vorsintflutlichen Formulare des Nieders. Landeswahl-Leiters zu und versuchen Sie, diese Vordrucke am PC auszufüllen. Es geht nicht, weil es EDV aus dem letzten Jahrhundert ist. Ich meine, die Bertelsmann-Stiftung oder eine andere gemeinnützige Organisation sollte sich diese schikanöse Sache einmal kritisch vornehmen. So jedenfalls muss man zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, dass Demokratie offenbar diese Verwaltungskönige stört.

Aber wir haben’s fertig bekommen! Es kommt eben drauf an, was am Ende steht. Mach’s einfach oder, wie es die Freunde jenseits des großen Wassers bewerben, Just do it!  Ich wünsche eine flotte Woche und recken Sie ruhig mal die Faust über den eigenen Käfigrand…

Kobe Bryant

15. April 2016

Depending on who you ask, Kobe Bryant was basketball’s greatest hero or its greatest villain. As he walks off the court for the last time, opponents and fans tell him how they really feel.

What a tribute, Nike!

Brasilian

6. Dezember 2013

Aber es gibt auch noch die bundesdeutschen Kicker mit –guckst Du hier– Auftritten gegen Portugal (Mo 16.6.), Ghana (Sa 21.6.) und die USA (Do 26.6) und danach mehr –wissen wir alle. 😉