Frühlingsfreitag

23. April 2021

Heute, an diesem Frühlingsfreitag, gibt es in meinem kleinen Blog Edward Grieg für’s Gemüt:

Die NDR-Radiophilharmonie präsentiert seit gestern in ihrem neuen Videoformat „Peer Gynt – Solveigs Lied“. Schauspielerin Corinna Harfouch schlüpft in dieser neuen Videoproduktion der NDR Radiophilharmonie in die Rolle der Solveig. Als liebende Frau blickt sie auf den zerrütteten Charakter des vermeintlichen Helden Peer Gynt. Ihre melancholisch-sinnlichen Betrachtungen sind eingebettet in die musikalischen Sätze der Peer-Gynt-Suiten von Edvard Grieg unter Leitung von Hossein Pishkar.

Sie gehören zu bekanntesten Orchesterstücken der klassischen beziehungsweise romantischen Musik: „In der Halle des Bergkönigs“, „Solveigs Lied“ oder die „Morgenstimmung“ können viele wohl aus dem Gedächtnis pfeifen. Da ist es einleuchtend, dass Edward Griegs „Peer Gynt“-Suiten eine der ersten Produktionen des neuen NDR-Videoformats „KonzertPlus“ gewidmet ist. Ab heute – ganz genau: Donnerstag um Mitternacht – ist der Film gratis zu sehen auf ndr.de/konzertplus.

Auch die NDR-Radiophilharmonie muss sich Alternativen zum brach liegenden Konzertbetrieb suchen: Unter normalen Bedingungen gibt das in Hannover ansässige Orchester über 100 Live-Konzerte, die dann größtenteils im Radiosender NDR Kultur gesendet werden. Im Fernsehen ist es dagegen eher selten zu sehen – „Hochkultur“ gilt auch unter Öffentlich-Rechtlichen gern als Quotenkiller. Und so landen auch die „KonzertPlus“-Produktionen erst mal ausschließlich im Onlineangebot.

Mit insgesamt 26 Sätzen sind Griegs zwei Suiten ein orchestrales Monumentalwerk, das…

[weiter in der taz]

 

 

 

Edvard Grieg: Peer Gynt
Suite Nr. 1 op. 46
Suite Nr. 2 op. 55

Hossein Pishkar, Dirigent
Corinna Harfouch, Solveig
Alexander Radulescu, Text und Regie
NDR Radiophilharmonie

(Hier beide Suiten für Puristen…)

Karfreitag

2. April 2021

„Sie ist eines der großartigsten Werke der westlichen Kultur“, sagt Andrew Manze über die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach. „Wir alle kennen ihre Wirkung, sie ist Perfektion in Musik“. In der Videoproduktion „Matthäus-Passion 2021“ spielt jetzt die NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Chefdirigent Manze Auszüge aus Bachs Meisterwerk. Mit dabei sind renommierte Gesangssolistinnen und -solisten sowie der NDR Chor. 

Das besondere: Mit der „Matthäus-Passion 2021“ stellt die NDR Radiophilharmonie Bachs Komposition in den Kontext unserer Zeit. Das Werk erzählt von Leid, Tod, Trauer, Verzweiflung, aber auch von Hoffnung und Dankbarkeit: Gefühle und Zustände, die ebenso das gegenwärtige Leben bestimmen.

Zwischen die Musik fügen sich Interviews mit Menschen ein, die über ihr ganz persönliches Corona-Jahr berichten. Verschiedenste Personen erzählen von ihrem Umgang mit Krankheit, Tod und Verlust, von der Belastung im Beruf und im Privaten. Wie ist es, einen geliebten Menschen durch die Pandemie zu verlieren? Wie begegnet man den Themen Alter und Einsamkeit? Aber es geht in den Gesprächen auch um schöne und verbindende Momente, die in dieser Krise entstanden sind. Es geht auch darum, das Glück in besonderen Augenblicken und kleinen Gesten zu finden.

Matthäus-Passion 2021
seit heute als Video online kostenfrei abrufbar
Mo, 05.04.2021 | 07:55 – 09:10 Uhr | NDR Fernsehen

Andrew Manze, Dirigent
Susanne Bernhard, Sopran
Sarah Romberger, Alt
Matthias Winckhler, Bass
NDR Chor
NDR Radiophilharmonie
Alexander Radulescu, Konzept und Regie

Johann Sebastian Bach
Auszüge aus der „Matthäus-Passion“ für Soli, Chor und Orchester BWV 244

Nr. 3 Choral „Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen“
Nr. 6 Arie „Buß und Reu“
Nr. 8 Arie „Blute nur, du liebes Herz“
Nr. 10 Choral „Ich bin‘s, ich sollte büßen“
Nr. 13 Arie „Ich will dir mein Herze schenken“
Nr. 17 Choral „Ich will hier bei dir stehen“
Nr. 44 Choral „Befiehl du deine Wege“
Nr. 39 Arie „Erbarme dich“
Nr. 40 Choral „Bin gleich von dir gewichen“
Nr. 42 Arie „Gebt mir meinen Jesum wieder“
Nr. 46 Choral „Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe“
Nr. 48 Rezitativ „Er hat uns allen wohlgetan“
Nr. 49 Arie „Aus Liebe will mein Heiland sterben“
Nr. 51 Rezitativ „Erbarm es Gott“
Nr. 52 Arie „Können Tränen meiner Wangen“
Nr. 54 Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“
Nr. 64 Rezitativ „Am Abend, da es kühle war“
Nr. 65 Arie „Mache dich, mein Herze, rein“
Nr. 62 Choral „Wenn ich einmal soll scheiden“
„KonzertPlus“: Das neue Format


Unter dem Namen „KonzertPlus“ konzipiert und produziert die NDR Radiophilharmonie ein neues Videoformat. Stets in Verbindung mit klassischer Musik entsteht hier eine unkonventionelle Kunstform. Die Kompositionen werden in erweiterte Kontexte gestellt, verbinden sich mit Filmbildern, Texten, Schauspiel, Interviews und mehr – eben das Plus zum Konzert.

[Wem -wie mir- das dann doch ein wenig zu viel Ablenkung von einzigartiger Musik ist, hier statt der medialen Häppchen die klassische Fassung der Matthäus Passion:

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(Quelle: NDR)

Joseph Haydn
Oratorium  „Die Jahreszeiten“ 


NDR-Radiophilharmonie, NDR-Chor
und Dietrich Henschel, Simona Šaturová, Lothar Odinius 
Leitung: Andrew Manze

Papenburg  – Forum Alte Werft
Samstag, 3. September 2011  –  19 Uhr
Eintritt: 10,50 € – 26,00 €  ausverkauft

Die Niedersächsischen Musiktage feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Das Eröffnungskonzert der Veranstaltungsreihe 2011 findet in Papenburg statt. Unter Leitung von Andrew Manze, führen die NDR Radiophilharmonie, der  NDR Chor und als Solisten Dietrich Henschel, Simona Šaturová und Lothar Odinius das Oratorium „Jahreszeiten” von Joseph Haydn auf.

Wie ganz anders sich die  Jahreszeiten auf der Südhalbkugel zeigen, erleben die Besucher des Oratoriums anschließend in der illuminierten Kesselschmiede, wenn Klaus Paier am Bandoneon und Asja Valcic am Cello Piazzollas südamerikanisch feurige „Vier Jahreszeiten” entfachen. Eine Veranstaltung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Kooperation mit der Sparkasse Emsland.