Ein Lehrstück der deutschen Bürokratie:

Der 26jährige Ammar Riad Abduljabbar 
wurde im Irak geboren und kam mit 15 Jahren nach Deutschland. Er begann in Hamburg zu boxen, derzeit trainiert er beim SV Polizei Hamburg. 2018 wurde er Deutscher Meister im Schwergewicht. Dieses Jahr kam er als letzter deutscher Boxer des Turniers in das Viertelfinale der Olympischen Sommerspiele in Tokio, wo er gegen den amtierenden Weltmeister ausschied. Seit vergangenem Jahr ist seine Mutter bedroht, in den Irak abgeschoben zu werden. Jetzt soll sie ausreisen.

Die taz interviewte den Sportler.

taz: Ammar, als Sie erfahren haben, dass Ihre Mutter abgeschoben werden soll: Wie haben Sie reagiert?

Ammar Riad Abduljabbar: Ich bin ausgerastet. Ich dachte mir: Warum? Wie kann das sein? Wen soll ich um Hilfe bitten? Wir haben den Brief bekommen, in dem stand, dass meine Mutter am 5. Oktober das Land verlassen muss. Es war ein schreckliches Gefühl. Wir haben so lange dafür gearbeitet, dass wir alle zusammen sein können. Und jetzt soll sie gehen.

Der erste…

[weiter bei der taz]


Foto: ammarriad1 via Instagram / Riad Abduljabbar

Emsbüren

26. Oktober 2018

Ein Junge im aus dem niedersächsischen Emsbüren (Foto lks) soll über Jahre von seiner Mutter schwer misshandelt worden sein. Wie der SPIEGEL berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück in dem Fall Anklage erhoben. Demnach musste der Junge sich, wenn er von der Schule nach Hause kam, bis auf die Unterhose ausziehen und in zwei gelbe Müllsäcke kleiden…

inzwischen liegt die Anklage der Staatsanwaltschaft Osnabrück bei der Jugendkammer des dortigen Landgerichts vor. Hier gehts zum SPIEGEL-Beitrag.