fortan archiviert

23. Juni 2021

„2021 wird mit Hilfe der Lingener Bürger*innen das Lingener Archiv des Öffentlichen Mülls gegründet“, lese ich hier

„Wo man andernorts ebenso belanglos wie unromantisch jeglichen Müll verteufelt, reduziert und schlicht entsorgt, wird der gemeinschaftliche Müll in Lingen fortan archiviert. Vier Routen (Gastro-, Kirchen-, Wasser-, Grüne Route) laden zu Spaziergängen ein, bei denen der Blick auf die unerwünschten Spuren menschlicher Existenz gelenkt wird. Neben den Fundstücken sind auf allen Routen zudem QR-Codes zu finden, die Sie mit Hintergrundinformationen zu einem sauberen Umgang mit dem Planeten versorgen.

Das Team des Unboxing Ökotopia-Festival der Hochschule hält in der Festivalwoche auch die passende Ausrüstung bereit, bestehend aus Mülleimer, Müllzange und Handschuhen. Im Anschluss an die Spaziergänge können die Fundstücke am Institut für Theaterpädagogik abgegeben werden, wo sie entsprechend katalogisiert und ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden im rein digitalen Lingener Archiv des Öffentlichen Mülls für alle zugänglich gemacht.“

Idee und Konzept: Emma Schisler, Marianne State, Jana Nieswand und das team
Herzlichen Dank für Ihre archivalische Mitarbeit!

Ausgabe der Arbeitsausrüstung und Annahme der Fundstücke findet noch bis Freitag, 25.6.21, täglich von 15-18 Uhr, Eingang/ Burgtheater statt. Eine vorherige Anmeldung ist übrigens nicht nötig.

Die Karte zu den vier Routen können Sie HIER herunterladen. Hinweis: Für die Erfassung der auf den Routen platzierten QR-Codes benötigen Sie ein mobiles Endgerät bzw. Smartphone mit einer App oder Kameras, die QR-Codes lesen können. Die Routen können allerdings  auch unabhängig von den QR-Codes begangen werden.

Abtauchen zum Aufräumen

3. September 2018

Das Projekt „Abtauchen zum Aufräumen“ kommt nach Geeste. Das Naturschutzvorhaben des NABU und der niedersächsischen Sporttaucher widmet sich der Müll-Situation in Niedersachsens Binnengewässern und will dort unter dem Motto „Abtauchen zum Aufräumen“ klare Verhältnisse schaffen. In dem zunächst bis Februar kommenden Jahres laufenden Projekt werden Aktive aus NABU-Gruppen und des Tauchsport-Landesverbandes gemeinsam „abtauchen um aufzuräumen“. Eine längere Zusammenarbeit zwischen den Naturschützern des NABU und den Sporttauchern ist das Ziel und soll die Gewässer in Niedersachsen zukünftig müllfrei halten.

Nun geht es auch am Speicherbecken Geeste los: Er soll am nächsten Samstag, 08.09.2018, gereinigt werden. Die Aktion wird von Tauchern des ortsansässigen Tauchclub Hydra Lingen e. V. durchgeführt. Als Mitglied des Tauchsport Landesverband Niedersachsen und  des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) blickt der Tauchclub bereits auf eine 47-jährige Geschichte zurück und widmet sich ganz der Ausübung und Förderung des Sporttauchens und engagiert sich: Bereits im vergangenen Jahr führte der Tauchclub erstmals eine eigene Seesäuberungsaktion am Speicherbecken Geeste durch. Treffpunkt für die Aktion am kommenden Samstag ist um 13 Uhr das Vereinsheim des Tauchclubs Hydra.

„Die Verschmutzung der Meere ist in den Medien ein vielbeachtetes Thema. Weniger bekannt, gleichwohl ähnlich drängend, ist die Situation in den heimischen Seen. Oftmals sind es Sporttaucher, die bei der Ausübung ihres Natursportes unter Wasser Flaschen, Kanister, Gartenstühle und andere Gegenstände aus der Oberwelt finden. Ehrenamtlich Aktive aus NABU-Gruppen kennen dieses Problem ebenfalls in den von ihnen betreuten Gebieten. Diese Synergien lassen sich in diesem Projekt nutzen. Und dies soll hier bei uns konkrete Umsetzung finden!“, freut sich Bernward Rusche (NABU Lingen) und ruft zugleich auf: „Wer mitmachen möchte, am Ufer aus den Müll sortieren und in Container und Säcke füllen zu helfen, ist höchst willkommen!“ Bernward Rusche hofft, dass in Geeste viele helfende Hände sein werden. Arbeitskleidung und –Handschuhe sollten mitgebracht werden. Ab 14.00 Uhr werden die Taucher beginnen, den Müll aus dem Speicherbecken zu sammeln.

Müll auf wie unterhalb der Wasseroberfläche und auf dem Grund von Gewässern stellt eine große Gefahr für alle Lebewesen dar. Der Müll beeinträchtigt aquatische Ökosysteme und verrottet oft erst nach Jahren, Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten, wobei auch dieser Verrottungsprozess zumeist mit großen Umweltbelastungen verbunden ist.

80 Prozent der Mülleinträge in den Weltmeeren erfolgen, global betrachtet, durch Zuflüsse von Land. Die restlichen 20 Prozent erfolgen direkt auf dem Meer – durch die Schifffahrt, die Fischerei, insbesondere durch verloren gegangene Ausrüstung sowie durch die Offshore-Industrie.

(Quelle: PM NABU, Foto: Speicherbecken Geeste © milanpaul via flickr)

in den Müll

30. November 2015

Berlin-ist-dreckig1

Gefunden bei Notes of Berlin

Advent

1. Dezember 2010



Erfreuen auch Sie sich an Augenblicken adventlicher Besinnung in Lingens Sturmstraße. Wie heißt es dazu aus dem Lingener Ordnungsamt seit dem Frühjahr: „Wir sind dran. Wir arbeiten an einer Lösung!“

Dieksee I

21. Juni 2010

Dieksee Laxten:
Bemerkenswert gut gelungenes Beispiel für Bestrebungen zur Schonung der Mülleimer

(Text und Foto © dendroaspis2008, flickr)