…Ich möchte zurück auf die Straße
Möchte wieder singen, nicht schön sondern geil und laut
Denn Gold findet man bekanntlich im Dreck
Und Straßen sind aus Dreck gebaut…

41 Jahre nach seinem Album Mit Pfefferminz Bin Ich Dein Prinz veröffentlicht Marius Müller-Westernhagen die Songs seiner Langspielplatte noch einmal. Das Album erscheint heute. Opener „Mit 18“ ist schon ein paar Tag online.

Als MMW 1978 sein Pfefferminz-Album veröffentlichte, wollte er weg vom Liedermacher-Image seiner ersten LPs und hin zu Rock’n’Roll und Blues, mit teils provokanten, teils launigen Texten. Sein Album erreichte aber trotzdem nur Platz 19 der deutschen Albumcharts. Erst nach weiteren 9 Jahren feierte der Düsseldorfer dann mit Halleluja seine erste Nummer Eins.

Mit 70 Jahre hat sich Marius Müller-Westernhagen – längst einer der ganz Großen der deutschen Popszene – in diesem Jahr etwas Spezielles einfallen lassen. Sein Das Pfefferminz-Experiment ist eine Neuaufnahme der Platte von 1978 – neu arrangiert und interpretiert. Als Co-Produzent und Mitmusiker ist Larry Campbell dabei, einer der großen der US-amerikanischen Musik. Nicht nur hierzulande ist Campbell als Mitglied in Bob Dylans Combo bekannt, mit der er viele Jahre auf dessen Endless Tour unterwegs war.

Als erste Single veröffentlichte Marous Müller-Westernhaben vor ein paar Tage die neue Version des Stücks Mit 18, 1978 – erster Song auf der damaligen vierten Langspielplatte. Statt der Blues-Harp, die das Originalstück eröffnet, leitet Campbells Gitarre das Stück ein. Es wirkt reduziert, zunächst ein Blues, der sich später in Richtung Country entwickelt. Schon das verspricht ein geiles, wenn auch nicht lautes Album. Klickt mal rein, und Stefan Epping, wann kommt er in Deine Arena?

Mehr zum Pfefferminz-Experiment:

Menschenrecht

1. Oktober 2015

„Recht auf Menschenrecht“ – über 30 Prominente vertreten die 30 Artikel der Menschenrechte. Zeitgleich startet Hilfsplattform „helphere“ für Bedürftige.

Start der nationalen Werbekampagne „Recht auf Menschenrecht“ mit prominenter Beteiligung aus ganz Deutschland: An der von Fotograf Olaf Heine in Film und mit Fotos festgehaltenen Kampagne haben sich über 30 Prominente aus den Bereichen Musik, TV, Sport und Medien beteiligt und ein Zeichen für die Menschenrechte gesetzt.

Dabei sind: Michael Mittermeier, Tim Mälzer, Smudo, Sasha, Jochen Breyer, Sebastian Hellmann, Nikolai Kinski, Jana Pallaske, Arne Friedrich, Moritz Fürste, Joko Winterscheidt, Cornelia Poletto, Sarah Connor, Eko Fresh, Jan Josef Liefers, Klaas Heufer-Umlauf, Sibel Kekilli, Britta Becker, Katja Riemann, Olli Dittrich, Christoph Metzelder, Rea Garvey, Wolfgang Niedecken, Hans Sarpei, Julius Brink, Jonas Reckermann, Marius Müller-Westernhagen und Thomas Kretschmann.

Die Anzeigen-, Plakat- und Bewegtbild-Kampagne wird bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, mittels Freischaltungen auf zahlreichen medialen Plattformen sichtbar sein. Die Fotomotive zeigen die prominenten Unterstützer mit einem Pappschild, auf dem sie eines der dreißig Menschenrechte ins Bewusstsein rücken. Der Film ist ein Zusammenschnitt aus den von den Protagonisten verlesenen Menschenrechtsartikeln.

Schauspielerin Katja Riemann: „ Auf was, wenn nicht auf die Menschenrechte, kann man sich besinnen in einer Zeit, die Europa durcheinander schüttelt oder auseinander. Der rechte Flügel Europas hat eine klare Haltung. Was setzt man dem entgegen? Vielleicht die Menschenrechte, vielleicht die Zuneigung der Nächstenliebe. Sicherlich die Aktion, die Bewegung. Darum unterstütze ich diese Kampagne.“

Fußball-Weltmeister Benedikt Höwedes: „Viele von uns engagieren sich bereits mittels Geld-, Zeit- und Sachspenden oder mit eigenen Stiftungen. Darüber hinaus möchten wir mit der Kampagne ein öffentliches Zeichen setzen und den Menschenrechten in der Flüchtlingsdebatte mehr Gehör verschaffen. Denn wirklich jeder hat das Recht auf Menschenrecht!“

Um über die Kampagne hinaus praktische Hilfe zu leisten, haben die Initiatoren von Recht auf Menschenrecht, gemeinsam mit Protofy, Polycore und clubkinder e.V., die App „helphere“ konzipiert. Die mehrsprachige Plattform, zu finden unter http://www.recht-auf-menschenrechte.de und http://www.helphere.de koordiniert Hilfsangebote für Flüchtlinge und Bedürftige in ganz Deutschland.