nicht nur Luftschlösser

4. Februar 2015

ParkhügelDer neue Termin für die „Ideenwerkstatt“ zum Lingener Parkhügel steht nun fest: Samstag, 28. Februar 2015 von 9 Uhr bis 15 Uhr. Hier aus der städtischen Pressemitteilung die Details der „Ideenwerkstatt“:

„Wie kann das Areal des Parkhügels attraktiver gestaltet und weiter entwickelt werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer „Ideenwerkstatt“ am Sa, 28. Februar 2015. Alle Bürgerinnen und Bürger, Anlieger und Einzelhändler haben während dieser Veranstaltung Gelegenheit, gemeinsam mit einem Team aus Stadtplanern und Landschaftsarchitekten Entwicklungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dabei soll nicht nur der Parkhügel selbst, sondern der gesamte Bereich zwischen Marienstraße, Lookenstraße sowie dem Lookentor berücksichtigt werden.

Die „Ideenwerkstatt“ beginnt um 9 Uhr mit einer gemeinsamen Ortsbegehung (Treffpunkt: vor dem Parkhügel am Machurius). Anschließend geht es vom Parkhügel gemeinsam zum IT-Zentrum (Kaiserstraße 10b), in dem von 10:30 Uhr bis 15 Uhr der eigentliche Workshop stattfindet.

Neben einigen Impulsreferaten sollen dann in Arbeitsgruppen mit Unterstützung der Planer und der Verwaltung verschiedene Ideen weiter ausgearbeitet werden. Ziel ist es dabei, nicht nur Luftschlösser zu malen, sondern auch konkrete Ideen für Umsetzung, Betrieb und Finanzierung zu entwickeln.

Zu der „Ideenwerkstatt“ sind alle interessierten Bürginnen und Bürger herzlich eingeladen. Es sind keinerlei Vorkenntnisse oder Fachkompetenzen erforderlich. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 13. Februar 2015 gebeten (E-Mail: stadtplanung@lingen.de; Telefon: 0591 9144-621).“

[Foto: Gabriele Brenneke‎ auf Facebook: Der Parkhügel in Lingen wird schön]

Nieder

3. August 2011

In Wikipedia reitender Graf Anton Günther - zweidimensional

„Oldenburg will seinen  frühneuzeitlichen Grafen Anton Günther ehren: Mit einem bereits fertiggestellten Reiterstandbild. Historiker halten das für groben Unfug.

Mit Denkmaldebatten kennen sich die Oldenburger aus: Erst vor wenigen Jahren wurde, und auch das nicht zum ersten Mal, leidenschaftlich um ein Vertriebenendenkmal gestritten, das dann nicht aufgestellt wurde. Nun geht es um ein ganz anderes Thema und eine ganz andere Darstellungsform: Privatpersonen wollen den frühneuzeitlichen Feudalherrn Graf Anton Günther mit einem Reiterstandbild ehren. Man könnte es als eine Sommerlochdebatte abtun – wenn die Skulptur …“

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und noch mehr

Wir Lingener sehen natürlich gleich den Unterschied; denn der niedere, weil nur gräfliche Adel in Oldenburg reitet. Bei uns hockt der ganz niedere, weil niederträchtige Adel auf dem Boden und versucht, mit Stroh ein Loch im Eimer zu stopfen. Weil das so peinlich ist, muss Machurius das im Lingener Hinterhof tun und darf nicht auf dem gestalterisch seltsamen Kreisverkehr an der Lindenstraße sein Unwesen treiben (mehr…). Graf Anton Günther hingegen kommt vor das Schloss mit Pferd und ohne Eimer…