Baugeschichte

10. März 2011

„Immer wieder werden bei Bauarbeiten in der Lingener Altstadt alte Balken, Ständerwerke und Fachwerk-konstruktionen entdeckt. Erst jüngst konnten im Bereich des ältesten Stadtkerns südlich des Marktplatzes und an der Schlachterstraße einige Häuser untersucht werden, deren Bauzeit bis zum Wiederaufbau Lingens nach dem großen Stadtbrand von 1548 zurückreicht. Über diese und weitere Befunde zur Lingener Baugeschichte im 16. und 17. Jahrhundert berichtet Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck (Foto) heute, am Donnerstag, 10. März, um 16.30 Uhr und um 19.30 Uhr bei einem reich bebilderten Themenvortrag im Emslandmuseum.

Bevor Dr. Andreas Eiynck 1988 die Leitung des Lingener Emslandmuseums übernahm, war er mehrere Jahre im Bereich der Bauforschung tätig und untersuchte damals unter anderem die ältesten Fachwerkhäuser in den Innenstädten von Lippstadt, Tecklenburg und Burgsteinfurt. Über Burgsteinfurt schrieb der Westfale übrigens seine Doktorarbeit zum Thema Bauweisen und Wohnformen in dieser münsterländischen Stadt. Der Museumschef gilt in Fachkreisen längst als fundierter Kenner der Bau- und Wohnkultur in Nordwestdeutschland. Seit 1988 hat er auch viele Bürger- und Bauernhäuser in Lingen und dem Emsland dokumentiert und erforscht.

Dr. Andreas Eyinck

Uralte Balken – neue Entdeckungen
Vortrag zur Baugeschichte der Lingener Altstadt

Emslandmuseum, Burgstraße 28, Lingen (Ems)
Eintritt: 4,00 Euro

 

(Quelle)