Kleiner Lingener Sommer
Peter A. Herwig, Uta Preckwinkel und Linda Moeken
Liebesleid und Liebesfreud
Lingen (Ems) – Amtsgerichtshof, Burgstraße 28
Freitag, 11. Sept. 2020 – Konzerte 19 Uhr und 20 Uhr
Eintritt frei, aber Anmeldung erforderlich

Der „Kleine Lingener Sommer 2020“ neigt sich allmählich seinem Ende zu. Den Abschluss dieser Veranstaltungsreihe werden Peter A. Herwig, Linda Moeken und Uta Preckwinkel mit zwei Open-Air-Konzerten an diesem Freitag im Amtsgerichtshof geben. Ihr Motto wird an jenem Abend „Liebesleid und Liebesfreud“ sein.

Das Publikum darf sich auf eine Reihe wundervoller Liebeslieder freuen, die von dem Bariton Peter A. Herwig auf besondere Weise interpretiert werden. An seiner musikalischen Seite hat er wieder die Pianistin Linda Moeken und die Violinistin Uta Preckwinkel, eine Mischung, die bereits bei den Konzerten am 3. Juli für einen ganz besonderen Musikgenuss mit klassischer Note sorgte. An diesem Freitag stehen Fritz Kreislers „Liebesleid“, eine kleine Liedauswahl aus Robert Schumanns romantischem Zyklus „Dichterliebe“ oder auch Heymanns „Irgendwo auf der Welt“ auf dem Programm. Dieser Abend verspricht Liebe, Romantik und viel Gefühl.

Kostenlose Tickets für die beiden Konzerte um 19 Uhr und um 20 Uhr gibt es ab sofort bei der Tourist-Info der LWT, telefonisch unter 0591/ 9144-144 und online unter www.lingen.de. Die Konzerte erfolgen unter den geltenden Corona-Regeln. Alle Besucher*innen werden gebeten, vor Konzertbeginn ihre Teilnehmerdaten zu hinterlassen und beim Betreten und Verlassen der Veranstaltungsfläche eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

(Foto: Stadt Lingen)

„Summertime“

29. Juni 2020

Kleiner Lingener Sommer
„Summertime“
Konzertabend mit Peter Alexander Herwig, Linda Moeken und Uta Preckwinkel
Lingen (Ems) – Amtsgericht, Burgstraße 28
Freitag, 3. Juli – 19, 20 und 21 Uhr
Eintritt: frei

Nach dem blues-rockigen Auftakt des „Kleinen Lingener Sommer“ mit Piano Pete Budden und Susan Albers steht am kommenden Freitag moderne Klassik im Mittelpunkt. Bariton Peter Alexander Herwig, Pianistin Linda Moeken und Violinistin Uta Preckwinkel bieten unter dem Titel „Summertime“ sommerliche Leichtigkeit und ein Programm mit Liedern von George Gershwin bis zur Klezmermusik.

Zu den Darbietenden: Der in München geborene Bariton Peter Alexander Herwig studierte Schulmusik und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim. Er lebt seit 2015 im Emsland und arbeitet als Sänger, Klavier- und Gesangspädagoge sowie Chorleiter. Linda Moeken hat an der Hochschule in Enschede (NL) bei Pierre Ruhlmann ihr Klavierstudium mit den Diplomen ‚Docerend Musicus‘ (Diplom-Musikpädagogin) und ‚Uitvoerend Musicus‘ (künstlerische Reifeprüfung) abgeschlossen. Sie unterrichtet am Jugend Musik Kolleg Lingen e. V. und an der Musikschule der Stadt Nordhorn. Uta Preckwinkel studierte Violine bei Prof. Maria Egelhof, Prof. Yfrah Neaman und Jaap van Zweden. Sie unterrichtet Violine an der Musikschule der Stadt Nordhorn.

Wie bereits beim ersten Konzert der Lingener-Sommer-Reihe stehen die drei Künstler an diesem Abend dreimal, um 19, 20 und 21 Uhr, für circa 30 Minuten auf der kleinen Bühne im Innenhof des Amtsgerichts.


Eintrittskarten für dieses Konzert sind bei der Tourist-Info der LWT erhältlich, telefonisch unter 0591/ 9144-144 und hier online.

Der Eintritt ist kostenlos. Ein Versand der online erworbenen Eintrittskarten ist aus technischen Gründen nicht möglich. Wenn Ihnen Ihre Tickets per Post zugestellt werden sollen, können Sie eine Reservierung bei LWT (Tel. 0591/ 9144-144) vornehmen.

Gemäß Corona-Verordnung ist die Veranstalterin verpflichtet, von jedem Besucher den Vor- und Zunamen, die vollständige Anschrift, eine Telefonnummer, Datum und Uhrzeit der Veranstaltung zu dokumentieren. Ohne diese Angaben kann ein Zutritt zum Veranstaltungsbereich nicht ermöglicht werden.

Da die Besucheranzahl auf maximal 100 Personen je Konzert limitiert ist, kann jeder Besucher nur bis zu 2 kostenlose Tickets erhalten. Vor dem Einlass müssen aufgrund der Corona-Verordnung die Daten jedes Besuchers überprüft werden.

Märchenhaft

18. Februar 2020

Märchenhaft
Märchen & Konzert

Schüttorf – KraftWerk, Ohner Strasse 12
Samstag den 29.02.2019 –  19.00 Uhr
Karten: 16 € (mit „GN-Card“ 1 Euro weniger)

Peter Alexander Herwig, Heike Koschnicke und Linda Moeken präsentieren ihr Programm „Märchenhaft“.

An diesem musikalischen Abend erzählt die Rezitatorin und Märchenerzählerin Heike Koschnicke unbekannte Märchen der Gebrüder Grimm. Peter Alexander Herwig, Bariton und Gesangspädagoge, umrahmt das Programm mit märchenhafter Musik großer Komponisten wie Mendelssohn Bartholdy, Schumann und Wolf. Dabei wird er von der Pianistin Linda Moeken begleitet.

Raphael Bonitz +

27. Januar 2012

Gestern am Nachmittag ist Raphael Bonitz in seiner Geburtsstadt Lingen (Ems) gestorben. Nur 9 Tage nach seinem Geburtstag traf ihn während seiner pädagogischen Arbeit unvermittelt ein tödlicher Herzinfarkt.

Raphael Bonitz war gleichermaßen ein ungewöhnlich kreativer Akteur wie kritischer Beobachter der Lingener Kultur- und Kunstszene, das belegt auch seine facebook-Seite. Die Liebe zu Musik, Kunst und Kultur hatten ihm seine Eltern in die Wiege gelegt. Auf seiner Internetseite beschreibt er sich als „ein Musiker? ein Musik- und Geschichtenerfinder? … ein Raphi …“ und berichtet:

„Ich bin das siebte Kind und der vierte Sohn des Kirchenmusikdirektors Eberhard Bonitz (1921-1980) und seiner Ehefrau, der Musik und Religionslehrerin Elisabeth Menzel (1919-2001) Geboren wurde ich 1957 in Lingen (Ems), einer Stadt im südlichen Emsland, Niedersachsen. Mein Sohn Björn Vogel lebt als bildender Künstler in Berlin und ist  mit Shauna Newman verheiratet.

Nach Abitur und Zivildienst studierte ich in Darmstadt und Berlin. 1984 kehrte ich in meine Geburtsstadt zurück und leite dort seit 1998 als künstlerischer Leiter das Jugend Musik Kolleg Lingen, unterrichte die Instrumente Violine, Gitarre und Schlagzeug und bin für die Betreuung der Ensembles und Bands zuständig. Seit 2001 arbeite ich auch als freier journalistischer Mitarbeiter der LINGENER TAGESPOST im Bereich Kultur und schreibe u.a. Rezensionen.

Seit Februar 2010 arbeite ich in einem Institutionsübergreifendem Projekt zwischen dem Theaterpädagogischen Zentrum Lingen, Lingener Kunstschule und Jugend Musik Kolleg Lingen gemeinsam mit Elke Hölscher <Kunstschule> und Tom Kraus <TPZ>  bzw. Patricia Ens <TPZ> zusammen: die „buntwäsche“ richtet sich an Kindergarten. und Vorschulkinder und verbindet die darstellende Kunst, die bildende Kunst und Musik miteinander. Inzwischen geht bereits der zweite Kurs äußerst erfolgreich zuende.

Neben diesen Tätigkeiten arbeite ich auf verschiedenen anderen künstlerischen Gebieten. So komponierte ich gemeinsam mit Waltraud Oudehinken <Getelo> 2000 das Kindermusical „die sternentaler“ nach einer eigenen Geschichte, frei nach den Gebrüdern Grimm. Dieses Musical wurde in einer Sprecherfassung 2001 uraufgeführt und erlebte 2003 in der Bühnenfassung von Harald Poker <Lingen> als Musical seine Premiere. Es folgten, gemeinsam mit Waltraud Oudehinken und Linda Moeken <Nordhorn> kompositorische Mitarbeit an den Musicals „Max Quaks“ – nach Elke Heilsberger <Bargterheide>, Premiere 2004 sowie „Clementine“, Premiere 2005 und „Das kleine Volk“, Premiere 2007, von Harald Poker.Neueste Projekte mit diesem Team waren die Kindermusicals „Sophus“, Premiere 2009 und „Kleine Nixe Ariella“, Premiere 2011.

Für den Komponisten Peter Hastedt <Villingen-Schwenningen> schrieb ich Libretti nach eigenen Vorlagen für die Singspiele „Die Hl. Nacht der Tiere“ sowie „Der Besucher in der Orgel“. Diese wurden mehrmals in Villingen-Schwenningen aufgeführt. 2006 schrieb ich die Vorlage und den Sprechertext für ein Varusprojekt der Nordhorner Gruppe Raumprojekto.H.r“ mit dem Titel „Der längste Tag“. Die Musik zu diesem großangelegten Werk in dolby sorround stammt von Linda Moeken, Waltraud Oudehinken, Jörg Moeken und Christian Schröer. Sprecher ist Pierre Ruhlmann.

Für die „projekt-band“ im Jugend Musik Kolleg, die auch von mir geleitet wird, schreibe bzw. arrangiere ich Songs. Desweiteren bin ich Verfasser zahlreicher Kindergeschichten, die natürlich auch für Erwachsene geeignet sind.“

Raphael Bonitz wurde nur 55 Jahre alt. Er wird nicht nur in unserer Stadt  fehlen.

Nachtrag:
Hier geht es zum Nachruf in der „Lingener Tagespost“

Nachtrag:
Raphael Bonitz wird am Freitag, 3.2. um 11 Uhr 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof in Lingen beigesetzt. 

(Foto: © privat)