Heute vor 50 Jahren, in der Nacht vom 27. Juni auf den 28. Juni 1969, entbrannte rund um das Stonewall Inn, eine Schwulenbar an der Christopher Street in New York, eine Straßenschlacht, die als die Stonewall Riots in die Geschichte einging. Sie markierte den Beginn der Emanzipation queerer Menschen, seien sie schwul, lesbisch, bi oder trans. Als die Polizei an jenem Abend anrückte, um Gäste des „Stonewall Inn“ festzunehmen, wehrten die sich erstmals und schlugen diese zurück. Sechs Tage lang gab es anschließend in New York Straßenschlachten.

Was bedeutet Stonewall für die LGBTIQ+ Community heute in einer Zeit, in der selbst im ehemals stockkatholischen Irland der Premierminister schwul und die Ehe für alle erlaubt ist. Vieles hat sich seit dem Aufstand von 1969 getan, zum Beispiel waren die Bürgermeister von Berlin und Paris offen schwul und fanden es gut so. Im Gegensatz dazu wurde erst kürzlich im reichen Brunei die Steinigung von Lesben und Schwulen wieder gesetzlich verfügt. Anlässlich des 50. Jahrestages der gewalttätigen Unruhen in der New Yorker Christopher Street reden in einem arte-Dokumentarfilm Künstler, Intellektuelle und Politiker darüber, was dieser Aufbruch für sie bedeutet hat und noch bedeutet. Klickt auf die Grafik.

https://www.arte.tv/de/videos/083940-000-A/50-jahre-nach-stonewall/