Annette

14. März 2018

Annette Koop zum 60. Geburtstag am 14. März
von Dieter Massin, vorm. Vizepräsident des Deutshen Leichtathetikverbandes DLV

„Am heutigen Tag kann die Vorzeigeathletin des Seniorensport, Annette Koop auf sechs Lebensjahrzehnte zurückblicken. Zwar ist die Mittelstrecklerin der LG Emstal Dörpen seit einiger Zeit nicht mehr im Laufgeschäft, ihre Erfolge und Leistungen aber sind unvergessen.

Den Beginn ihrer Laufkarriere und Zugehörigkeit zur Leichtathletik gestaltet Annette Koop selbst; also nicht auf Anraten der Eltern oder des Sportlehrers oder gar der Nachbarschaft. Sie ging ins Lingener Stadion mit dem festen Willen „So, nun entdeckt mich mal“ und wartete auf der Tribüne auf den heimlichen Entdecker, der sich kurze Zeit später einstellte, als sie angesprochen wurde mit „Komm, lauf doch mal mit!“

Und das tat die 13jährige Annette denn auch und hielt das Training und die Wettkämpfe fünf, sechs Jahre aus, bis es ihr beruflich zu viel wurde. Denn in der Zwischenzeit hatte sie eine Ausbildung zur Sportlehrerin erfolgreich abgeschlossen, war in den Schuldienst eingetreten und schaffte die Mehrfachbelastung nicht mehr, da das Training intensiver wurde.

1992 kam sie dann wieder zurück, als Seniorin startete sie bei der DM Cross in Rhede. Der dritte Platz in Rhede machte ihr Lust auf mehr, zumal sie auch von den internationalen Seniorenmeisterschaften Wind bekam. 1994 trat sie erstmals auf diese Bühne, bei den Europameisterschaften in Athen, wo sie gleich dreimal auf dem Podium stand: 1500 m als Zweite, 800 m als Dritte und mit der 4×400 m auf dem 2. Platz. Ein Jahr später wurde ihr Geschmack auf internationale Senioren-Titelkämpfe noch erhöht, als sie nach der WM in Buffalo (USA) ebenfalls mit dreimal Edelmetall nach Niedersachsen zurückkehrte und ihrem Trainer Arno Kosmider von ihren Erfolgen berichten konnte.

Arno Kosmider war über die gesamte Laufkarriere Annette Koops Trainer, eine Konstanz, die sich mit immer weiteren Erfolgen auszahlte. National wie auch international; stets auf ihren Laufstrecken 800 m und 1500 m, ab und zu auf die kurze Distanz von 400 m ausweichend, wenn die deutsche Seniorinnenstaffel sie als Mitglied gern aufnahm.

Annette Koop ließ bei ihren Läufen nie etwas anbrennen. Sie lief nie taktisch, hielt sich nie im Mittelfeld oder gar am Schluss der Teilnehmergruppe auf, sondern stürmte gleich nach dem Start nach vor. Sie war eine echte Tempoläuferin, eine „Powerfrau auf der Tartanbahn“.
2013 nach den World Masters Games in Turin beendete Annette Koop ihre so erfolgreiche Laufbahn, die Verletzungen machten ihr immer mehr zu schaffen.

Fast zeitgleich beendete sie zusammen mit ihrem Mann die überaus beliebte und viel gelesene Internet-Plattform „Annettes Seite“. Im Mai 1997 hatte sie diese Internet-Informationsseite eingerichtet, hatte mit dem US Amerikaner Ken Stone schnell Kontakt und Austausch ge-/beschlossen und lieferte nahezu täglich Neues aus der Seniorenleichtathletik. Unabhängig, neutral, kritisch und höchst informativ.

Durch ihren Mann (Rechtsanwalt) war sie bei allen kritischen Berichten und Stellungnahmen immer auf der sicheren Seite. Und selbst „Binnenschreiben“ des DLV („wenn Sie nicht BINNEN 12 Stunden Ihren Artikel korrigieren …“) brachte sie nicht von ihrer Linie ab. So kann mit Fug und Recht Annettes Seite als Wegbereiter der online-Berichterstattung für die Seniorenleichtathletik in Europa bezeichnen, wobei Annette und Robert Koop ob ihrer Neutralität und Kompetenz einen berechtigten und verdienten Extra-Ruf besaßen.

2012 stellten die Koops ihre „Sendungen“ ein. Ein politisches Amt Roberts und Annettes (nahendes) Karriereende ließen den Faden abreißen.

Roberts Blog ist zwar weiterhin im Internet-Raum anzutreffen, da wo der Fraktionsvorsitzende der „BürgerNahen“ in Lingen täglich seine Recherchen und Meinungen zur lokalen Politik zum Besten gibt. Dem Sport ist Annette Koop, fünffache Mutter, dreifache Großmutter immer noch über die Schule verbunden, so wie Vater Robert sonntags seinen Söhnen beim Fußball zuschaut und mit ihnen mitfiebert. Nicht mehr ganz mit dem Bluthochdruck, dem er bei den Läufen seiner Frau Annettes ausgesetzt war.

Ad multos annos, Annette! Danke für deine über 20 Jahre im Seniorensport und Dank, dass du den Seniorensport so sympathisch und ehrlich rübergebracht hast.

Glückauf!
Dieter Massin


(Foto © PhotoArt Feldker – Danke!)

Maren Kock

28. Juli 2014

Wundern Sie sich auch manchmal darüber, wie sehr im Schlagschatten der deutschen Großstädte unser Provinzstädtchen liegt? Beispielsweise findet das Weltkinder-Theaterfest praktisch ohne bundesweite Berichterstattung statt; ein, zwei niedersächsische Zeitungen, der T-online-Dienst – sonst berichten die deutschen Medien nicht über das Amateurtheater-Festival an der Ems.

Auch Leichtathletin Maren Kock aus Brögbern, einzige deutsche Athletin aus dem Emsland mit Topplatzierungen, wird als „die Regensburgerin“ in den Medien verwurstet. Guckst Du das Video über ihren gestrigen Erfolg bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Ulm. Glückwünsche vom Betreiber dieses kleinen Blogs und die Anregung an das PR-mäßig aufgerüstete OB-Büro, mal die beruflichen Spikes anzuziehen und Lingen und das, was hier auch sonst so läuft, ein klein bisschen bekannter zu machen.

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Rakete

24. Februar 2014

MarenKockAus Brögbern kam an diesem Sonntag nur Gutes. Leichtathletin Maren Kock aus Brögbern wurde in Leipzig Deutsche Hallenmeisterin über 3000m. leichtathletik.de berichtet so darüber:

„Kock zündet die Rakete
Die Rakete wurde 220 Meter vor dem Ziel gezündet. Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg) zischte an ihrer Vereinskollegin Corinna Harrer und Elina Sujew (Laufteam Hamburg Marathon) vorbei und zauberte eine Schlussrunde von unter 30 Sekunden auf die Bahn. Im Ziel konnte die 23-Jährige ihr Glück nicht fassen. Mit Tränen in den Augen ging Kock auf die schnellste Ehrenrunde des Wochenendes. „Ich wollte genauso laufen. Dass der Spurt aber so stark ist, damit habe ich nicht gerechnet“, jubelte sie nach ihrem zweiten Hallen-DM-Titel nach 2011.

Den letzten Kilometer auf dem Weg zu ihrer Siegerzeit von 9:01,09 Minuten legte Kock in pfeilschnellen 2:50 Minuten zurück. Damit nahm sie der zweitplatzierten Elina Sujew (9:04,96 min) auf der letzten Runde fast vier Sekunden ab. Corinna Harrer folgte in 9:06,99 Minuten. Sie hatte sich zunächst hinter ihre Teamgefährtin Thea Heim geklemmt und hatte den ersten Kilometer nach 3:01,25 Minuten erreicht.

Als Heim – die Sechste über 1.500 Meter (4:27,30 min) – aber aus dem Rennen ging, wurde das Tempo deutlich langsamer. Trotzdem verpasste Maren Kock die Hallen-WM-Norm nur um drei Sekunden. Ihre Hallen-Bestzeit steigerte sie dafür gleich um rund 19 (!) Sekunden.“

Video
Video-Interview

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[Text- und Interviewquelle © mbn auf leichtathletik.de; Foto ganz oben: Maren Kock – noch im Trikot iihres früheren Vereins LG Emstal, via Facebook]

Herbstgold

11. August 2013

Mittwoch, 14.08. – 22.45
DasErste – ARD

Ein großartiger Film!

Aufn Platz

22. April 2012

Bisweilen habe nicht nur ich den Eindruck, dass im Emsland die Fußballweisheit „Entscheidend is aufn Platz“ geändert wird in „Entscheidend is inne Zeitung“. Sie kennen diese Schlagzeilen zur genüge: „SV Meppen wirklich gut – aber unglücklich 0:5 verloren.“ Auch wenn der stellvertretende Ball-Obmann in Meppen an Husten erkrankt, berichten alle Emslandausgaben der Neuen Osnabrück Zeitung täglich darüber, als wäre der Bundespräsident auf dem Weg zum Emir beim Herumschreien mitgeschnitten worden.

Nun gut: Unser Lingen will voran. Fußballerisch. Die Verwaltung ist aktiv. Weniger aus sportlichen Gründen, denke ich mir, als aus finanziellen. Denn sollte der Nordstadtverein SV Holthausen-Biene (dessen, lt. Wikipedia offizielle  Internetseite nicht fluppt  @-( ) in die Fußball-Regionalliga aufsteigen, würde sich sofort die Sportplatz-,…pardon natürlich Stadionfrage stellen.  Zwar werben die Biener mit ihrer Austragungsstätte, die im Naturschutzgebiet liege und deshalb eine der schönsten in der Liga ist, aber so wirklich prall ist der Platz  für den populären Ballsport nicht. Aktuell weniger des Naturschutzes wegen als vielmehr aus Sicherheitsgründen. Die DFB-Fußballoberen verlangen nämlich einiges, um Raufhändel und Randale zu minimieren. Das scheitert am Biener Busch schon wegen der fehlenden zweiten Zufahrt.

Jetzt also sprechen drei Lingener Fußballvereine über eine gemeinsame Zukunft. Das Gespräch moderiert Ralf Büring, erster Stadtrat. Der dritte, der in der Lokalzeitung namentlich nicht genannt werden wollte, ist offenbar der VfB Lingen, dessen Einzugsgebiet – zwischen Brögbern, Laxten und Altenlingen gelegen – die Damaschkaner keine große Zukunft für sich sehen lässt. Daneben sind SV Holthausen-Biene und TuS Lingen als höherklassig spielende Clubs mit am Tisch.

Etwas versteckt haben sich inzwischen die HoBis zu den Gesprächen so geäußert:

„Nachdem in der lokalen Presse einiges über den ” FC Lingen ” zu lesen war, möchten wir an dieser Stelle auch ein Statement dazu abgeben. Es ist richtig, dass es Gespräche mit der Stadt Lingen und anderen Lingener Sportvereinen gibt. Und ja, auch der TuS Lingen ist an diesen Gesprächen beteiligt. Es sind lockere Gespräche um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Entscheidungen, dass haben wir auf…  der Info-Veranstaltung angekündigt, werden im Rahmen einer Mitglieder/Generalversammlung getroffen.

Es ist also vollkommen verfrüht, jetzt schon Vorwürfe an den Vorstand zu richten. Wenn der Vorstand nicht rechtzeitig nach Möglichkeiten sucht, wird es später vielleicht heißen: Warum habt ihr nicht früher…

Außerdem wollen wir den Begriff “Fusion” ins rechte Licht rücken: Es ist nicht beabsichtigt den SV Holthausen/Biene aufzulösen! Unser Sportverein bleibt in seiner jetzigen Form bestehen! Unsere Überlegung ist es für die Zukunft (frühestens 2013/2014) einen NEUEN Lingener Fußballclub zu gründen, der von allen Vereinen und der Stadt Lingen als Aushängeschild getragen wird. Dadurch soll eine Konzentration von Sponsoren, Leistungssport und Wirtschaftlichkeit erreicht werden.

Es gibt bis jetzt noch kein Konzept, wie dieser aussehen wird, sondern lediglich lose Überlegungen. Wir hoffen mit dieser Ankündigung wieder für etwas mehr Ruhe und Sicherheit in unseren Verein zu sorgen.

Das Fazit lautet also: Für die Saison 2012/2013 bleibt es wie bisher!!!

Wer also als Sponsor auf den Zug aufspringen möchte, kann sich gerne an den Vorstand wenden oder unter info@sv-holthausen-biene.com eine Nachricht hinterlassen.“(Quelle: Facebook/SV Holthausen/Biene)

„Noch kein Konzept, alles wie bisher“… wozu also das Ganze? Nun, alle drei Vereine versprechen sich letztlich finanzkräftige Sponsoren und vor allem ein neues, „reines“ Fußball-Stadion. Also: Noch’n Platz von der Kommune und die Sponsoren für den Spielbetrieb. Nun müssen wir uns -trotz dieser Probleme– in Lingen nicht in Sack und Asche gewanden und gar nichts mehr zutrauen. Doch eine Emslandarena II wird nicht billig. Sie war  zwar zu Heiner Potts Zeiten schon einmal „langfristig angedacht“. Standort sollte das östliche Altenlingen „Am Bahndamm“  zwischen Eisenbahnlinie und Umgehungsstraße sein. Aber ist sie notwendig?

Allemal sind die erwähnten DFB-Sicherheitsrichtlinien heute am Biener Busch nicht zu verkraften; sie überfordern selbst das Emslandstadion in Reuschberge, mit dessen Fläche unser kühner Heiner anderes vorhatte. Er wollte dort Wohnbauflächen schaffen und mit dem Verkaufserlös das neue Fußballstadion bezahlen; zugleich sollte das Stadion des SuS Darme die Leichtathletikanlagen aufnehmen. Das alles aber ist a) Zukunftsmusik und b) eben doch schwer zu bezahlen (u.a. wg Emslandarena I). Also hilft vor dem Zweitweg -beispielsweise ins benachbarte Meppen (gruselgrusel 😉 ) – zurzeit nur  der Nichtaufstieg. Wie weit der SV Holthausen-Biene damit ist, kann man heute Nachmittag am Biener Busch im  Spiel gegen VfL Bückeburg sehen. Beginn 15 Uhr.

Der 102-jährige Tus spielt zur selben Zeit in der Bezirksliga auswärts gegen Herzlake. Da steht übrigens das Haseltalstadion. Es ist auch regionalligatauglich, seit 1993 der damals möbelfabrikantklose-gesponserte VfL Herzlake an die Tür der zweiten  Liga klopfte, daraufhin das Hasetalstadion mit Innenzaun mittels einer kräftigen Finanzspritze durch den Landkreis  sofort aufgepeppt wurde, der VfL dann aber in den Aufstiegsspielen knapp an Rot-Weiss Essen scheiterte, wo einst Helmut Rahn kickte. Schon daraus kann man manches lernen – oder?  Dass auch der  VfB  heute  um 15 Uhr bei Eintracht Schepsdorf (1. Kreisklasse-Süd) drei Punkte ergattern will, teilt der Chronist hiermit pflichtgemäß mit.

Anschließend wird weiter miteinander gesprochen. Merke: Die  Saison 2013/14 beginnt in 15 Monaten.

Maren

27. Juni 2011

Maren Kock aus Brögbern hat ihren Titel über 5000m bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften am Samstag in Bremen verteidigt. Souverän, wie Beobachter sagen. Mit einem Vorsprung von fast fünf Sekunden gewann die für die LG Emstal Dörpen startende Lingenerin wie 2010 über 5000 Meter (16:22,67 min).

„In der letzten Disziplin des ersten Tages kontrollierte die 20-jährige Läuferin das Starterfeld von Beginn an. Taktisch klug überließ sie ihren Konkurrentinnen in dem von Nieselregen starkem Wind geprägten Rennen die anstrengende Führungsarbeit. „Maren ist entspannt mitgelaufen und hat sich das Ganze aus der vierten Position angesehen“, analysierte Kocks Trainer Arno Kosmider den Rennverlauf.“

weiter im Bericht der NOZ

leichtathletik.de berichtet:
„Nach 2010 hat Maren Kock (LG Emstal Dörpen) auch in diesem Jahr über 5.000 Meter ihre Spurtqualitäten ausgespielt. Viereinhalb Runden vor Schluss nahm die 21-Jährige mit Christina Kröckert (TSV Bayer 04 Leverkusen), Nina Stöcker (LG Ratio Münster) und Jana Soethhout (ASV Köln) das Zepter in die Hand und setzte sich endgültig vom Feld ab. Christina Kröckert ging dann zeitweise an die Spitze der Führungsgruppe bis Maren Kock in der letzten Runde zum entscheidenden Sprint ansetzte. In 16:22,67 Minuten gewann die Vorjahressiegerin erneut den Titel und unterbot wie Jana Soethout (16:27,35 min) als Zweite und Christina Kröckert als Dritte (16:27,73 min) den U23-EM-Richtwert von 16:30,00 Minuten. „Das Ziel habe ich erreicht, bei der U23-EM möchte ich nun unter die Top-Ten“, sagte Maren Kock nach dem Zieleinlauf.“

und guckst Du hier das Video :

Nachtrag: Der Deutsche Leichtathletikverband DLV hat Maren Kock am Mittwoch (29.06.) für die U23-Europameisterschaftenin Ostrava (Tschechische Republik; 14. bis 17. Juli) nominiert.

Meisterin!

26. Februar 2011

Im Vorfeld der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften an diesem Wochenende in Leipzig galt Maren Kock aus Brögbern (Foto re.) als Favoritin im 3000m-Lauf. Dieser Rolle wurde die Läuferin der LG Emstal Dörpen dann auch gerecht. In einem taktischen Rennen siegte die 20jährige und holte damit -elf Jahre nach dem ersten und drei Jahre nach dem letzten Hallentitel von Ingo Schultz–   den Titel einer deutschen  Leichtathletikmeisterin in der Halle nach Lingen. Lange führte in der heutigen Entscheidung zunächst Marathon-Spezialistin Susanne Hahn (SV Schlau.com Saar 05) dicht gefolgt von Maren Kock, Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) und Veronica Pohl (TSV Bayer 04 Leverkusen). Die ersten 1000m lief das Quartett in 3:11 min, die zweiten in 3:14 min. erst dann steigerte sich das Tempo. 150m vor dem Ziel setzte dann Maren Kock zum Spurt an. Corinna Harrer und Veronica Pohl ließen als einzige nicht abreißen. 100m vor dem Ziel konnte dann die Leverkusenerin nicht mehr mithalten. Auf der Zielgerade konnte Maren Kock ann auch den starken Schlussspurt der  Regensburgerin Corinna Harrer abwehren, rettete vor 4000 begeisterten Zuschauern einen Vorsprung von 3 Hundertstel ins Ziel und sicherte sich in 9:27,33 min zum ersten Mal Gold bei Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften.

Nach dem nicht unerwarteten 800m-Erfolg meiner Liebsten, Mastersläuferin Annette Koop, vor zwei Wochen bei den deutschen Senioren- Hallenmeisterschaften  in Erfurt kann heute Arno Kosmider, Erfolgstrainer der LG Emstal mit DLV-A-Lizenz, eine weitere deutsche Leichtathletik-Meisterschaft feiern. Mit Godehard Kock, dem glücklichen Vater der neuen deutschen Meisterin, und einem nach dem sächsischen  Radeberg genannten Getränk an der Hotelbar, wie zu hören war.

 

(Foto: Maren Kock bei den Nds. Landesmeisterschaften 2011 © privat)