Lego

11. Juli 2021

Zusammen mit einem Notizbuch mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Aufbau einer „Heimatmiliz“ beschlagnahmten FBI-Agenten ein „vollständig zusammengebautes Lego-Set des US Capitol“ bei einem 27jährigen  Mann aus Pennsylvania  wegen dessen mutmaßlicher  Führungsrolle beim  Aufstand vom 6. Januar.

Die Staatsanwälte beschuldigen Robert Morss, andere Randalierer während „einer der intensivsten und anhaltendsten Zusammenstöße“ mit Sicherheitsbeamten geleitet zu haben, als diese den gewalttätigen Mob daran hindern wollten, in das Kapitol einzudringen. Morss, der taktische Ausrüstung und einen „Make America Great Again“-Hut trug, riss angeblich einem Polizisten des Metropolitan Police Department einen Schutzschild aus den Händen und organisierte später eine „Schildmauer“, die verwendet wurde, um „Beamte auf dem Weg der Randalierer zu zerquetschen“.

Wie in einem erschütternden Video zu sehen ist, als Randalierer „Heave, ho!“ Unisono wurde MPD-Offizier Daniel Hodges gegen einen Türstau gedrückt, als Donald Trump-Anhänger wie Morss versuchten, das Kapitol zu stürmen. Als Hodges vor Schmerzen schrie, riss ein Randalierer dem Polizisten die Gasmaske ab und nahm seinen Schlagstock (der dann verwendet wurde, um den bewegungsunfähigen Beamten zu schlagen).

Morss wurde letzten Monat in neun Strafverfahren im Zusammenhang mit seinen Handlungen am 6. Januar angeklagt. Morss, zuletzt als Aushilfslehrer tätig, „war auf Gewalt vorbereitet und führte dann wiederholt die gewalttätigen Mob-Angriffe“, so die US-Bundesanwaltschaft. Nachdem er versucht hatte, das Kapitol durch den Eingang der Lower West Terrace zu durchbrechen, kletterte Morss anschließend durch ein zerbrochenes Fenster in das Gebäude.

Seit seiner Festnahme ist Morss eingesperrt, und die Staatsanwaltschaft will weitere Untersuchungshaft, weil der Trump-Anhänger eine Bedrohung für die Gemeinschaft darstelle und Fluchtgefahr bestehe. Die US-Ermittler beschlagnahmten bei Morss auch Kleidung und andere Gegenstände, die denen entsprachen, die Morss am 6. Januar bei sich trug, darunter eine „Don’t Tread on Me“-Flagge, Militäruniformen, ein schwarzes Tourniquet und eine Militärtasche. Morss hatte laut dem Haftbefehl auch „drei verschiedene Schusswaffen, darunter eine Handfeuerwaffe, eine Schrotflinte und ein Gewehr“.

FBI-Agenten, die Morss‘ Vorstadtwohnsitz in Pittsburgh durchsuchten, fanden schkießlich „auch ein vollständig konstruiertes Lego-Set des US-Kapitols“. Aus den Gerichtsakten geht nicht hervor, ob Bundesermittler glauben, dass Morss das 1032-teilige Lego-Set zur Vorbereitung seines angeblichen Amoklaufs am 6. Januar verwendet habe.

(Quelle: The Smoking Gun, 06.07.21)

Hanauer Legosteine

23. Januar 2020

Großartiges Beispiel von DIY Micro-Design im urbanen Raum – In der hessischen Stadt Hanau baut die engagierte Frau seit längerer Zeit Rampen für Rollstühle aus Lego. Die mobilen Rampen verteilt sie an Geschäfte in der Stadt, damit auch Menschen im Rollstuhl der Zugang ermöglicht wird. Geil, wofür Lego alles gut ist.

Die Lego-Steine für die mobilen Rampen in Hanau werden über Material-Spenden gesammelt. Wer auch welche spenden möchte, bekommt hier alle Infos. In nahezu allen Haushalten fliegen ganz sicher ungenutzte Lego-Steine herum.
(Danke an Urbanshit!)

wettermäßig

14. Februar 2016

Aus LEGO hat Arthur Sacek eine Faltmaschine für Papierflieger gebaut. Das wär‘ doch was zum Nachbauen, gerade weil es doch heute wettermäßig nicht so prall werden soll und es in den eigenen vier Wänden auch ganz nett ist …

(Quelle: urbanshit)

Lego

25. Mai 2015

Mein Bastelvorschlag für den zweiten Pfingsttag:

Lego

23. November 2014

Das ist sicherlich nicht der Lego-Beitrag zur Themenwoche der ARD; es würde auch nicht ganz passen. Doch es ist schon ein richtiger Ansatz. Oder?!

Lego

via imgur

Esel

11. Oktober 2014

Sie sehen in dem Youtube-Video, wie eine traute Legolandschaft in der Arktis im Öl versinkt. Lego-Männchen mit Teddybären, Eisbären und Hundebabys – sie alle ertrinken langsam in der schwarzen Öl-Flut. An Land steht eine Shell-Flagge, daneben ein Geschäftsmann mit Zigarre im Mund. Schuld ist der Lego-Öl-Bohrturm von Shell. Das wird klar in dem 1:45 Minuten langen Video. Dessen Botschaft: „Shell is polluting our kids‘ imaginations.“ Shell verschmutzt die Fantasie unserer Kinder.

Weltweit haben inzwischen mehr als eine Million Menschen eine Greenpeace-Petition an Lego unterzeichnet und ein Ende der Geschäftsbeziehungen mit Shell gefordert.

Die Greenpeace-Kampagne gegen die Kooperation zwischen Lego und Shell ist Teil der internationalen Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Arktis und für Lego ein „Marketing-Super-Gau“.  Auf die Kritik der Umweltorganisation hat der dänische Spielzeughersteller sofort reagiert und beendet seine Zusammenarbeit mit dem Ölkonzern. An den Tankstellen des niederländisch-britischen Konzerns werde es keine Lego-Autos mehr geben, und das Shell-Logo auf Spielsachen von Lego werde es nicht mehr geben, erklärte Lego-VorstandsvorsitzenderJörgen Vig Knudstorp vor zwei Tagen in der dänischen Zeitung „Politiken“.

Er ergänzte, man wisse die bisherige Zusammenarbeit mit Shell zwar zu würdigen, werde den laufenden Vertrag aber nicht verlängern. Lego fühlt sich allerdings von Greenpeace ungerecht behandelt. Knudstorp erklärte, die Greenpeace-Kampagne benutze Lego, um Shell anzugreifen. Das sei falsch. „Wie wir schon gesagt haben, denken wir, dass Greenpeace direkt mit Shell sprechen sollte.“

Marketing-Experten wie Horizont.net-Kommentator Marco Saal sehen das genauso: „Es ist natürlich mehr als  begrüßenswert, wenn sich ein Megakonzern wie Procter & Gamble wegen einer erfolgreichen Greenpeace-Kampagne dazu verpflichtet, auf Palm- und Palmkernöl aus Regenwaldzerstörung zu verzichten. Oder wenn Mercedes-Benz seine irreführende Werbung für angeblich umweltschonende Fahrzeuge auf Druck der Deutschen Umwelthilfe ändern muss. Und natürlich wäre es wünschenswert, wenn Shell auf die geplanten Ölbohrungen verzichten würde, die – wie die Katastrophe nach der Havarie der Plattform Deepwater Horizon gezeigt hat – nicht zu veranworten sind.“

Saal: „Fragwürdig ist aber eine Kampagnenführung, die sich – wenn das eigentliche Ziel nicht erreichbar ist – einfach ein anderes vornimmt. Getreu dem Motto „Auf den Sack schlägt man, den Esel meint man“. Und das ohne Rücksicht auf Verluste. Diese, so viel steht fest, dürften bei Lego enorm sein. Shell, den eigentlichen Übeltäter, dürfte das ganze dagegen kaum jucken. Mit Lego trifft es daher eindeutig den Falschen.“

Lego, das vor 10 Jahren fast insolvent war, verkauft seit den 1960ern Spielzeug mit Shell-Logo über die ganze Welt. Nach Greenpeace-Informationen läuft der gültige Vertrag in 18 Monaten aus.

Frohe Ostern!

31. März 2013

OsternDasletzte Abendmahl

Bildrechte

7. August 2012

Falls Sie das 100m-Finale nicht gesehen haben sollten, ganz ohne Bildrechte bitte schön: